Auf das Handwerk ist Verlass
Samstag, 18. Januar 2014, 20:55 Uhr
Wenn die Eichsfelder und Nordhäuser zu ihrem traditionellen Nordthüringer Handwerkerball in Leinefelde zusammenkommen, dann hat ein neues Jahr begonnen. Viele Gäste konnten begrüßt werden. Prominentester Gast war sicher Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht...
Die Ministerpräsidentin war direkt von der Grünen Woche in Berlin nach Leinefelde gekommen.
Klaus-Dieter Worm, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Nordthüringen begrüßte neben den Vertretern des Handwerks viele Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kommunen der beiden Landkreise Eichsfeld und Nordhausen.
Es ist der mittlerweile 24. Handwerkerball, der heute in Leinefelde gefeiert wird. Kreishandwerksmeister Jürgen Kratzer sagte zu Beginn seiner Rede, dass der Ball das Zusammengehörigkeitsgefühl, die Leistungskraft und den Stolz des Handwerks in der Nordthüringer Region dokumentiere. Das Nordthüringer Handwerk stehe für sichere Arbeitsplätze, Lehrstellen, hohe Qualität und Termintreue. Das aber auf Dauer zu halten, erfordert auch von der Politik Rahmenbedingungen für das Handwerk, führte Jürgen Kratzer weiter aus. Hier gehe es speziell um Energiekosten, Bürokratismus und teilweise die Zahlungsmoral - nicht immer nur der Privatkunden.
Im Nordthüringer Handwerk wurden im vergangenen Jahr 127 Mitarbeiter mehr eingestellt. Es gibt aber auch noch unbesetzte Arbeitsplätze. Viele Lehrstellen blieben unbesetzt. 92 Teilnehmer beteiligten sich vom Bau- und Ausbaugewerbe an den geförderten Winterqualifizierungen. Bewährt habe sich auch die Meisterausbildung, sagte Jürgen Kratzer.
Die Kreishandwerkerschaft will die Handwerksbetriebe bei der Gewinnung von Fachkräften und Lehrlingen unterstützen. Regelschulen in den Einzugsgebieten sollten genutzt werden, um verstärkt Lehrstellen zu präsentieren.
Der Präsident der Handwerkskammer Erfurt, Stefan Lobenstein, sagte in seiner Rede, dass das Handwerk in den vergangenen Jahren vorzeigbare Ergebnisse hat. Der Bau- und Ausbaubereich sei im Aufschwung. Andere Branchen profitieren von den Rahmenbedingungen. Es wäre allerdings fahrlässig, sich auf den guten Jahren auszuruhen. Er verwies auf die Megatrends, die auf das Handwerk zukommen und Veränderungen als Chance gesehen werden solle.
In ihrer Festansprache würdigte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht das Handwerk und erläuterte vor allem die Zahl 24, die für Vollkommenheit stehe. Wir feiern 24 Jahre Wiedervereinigung, der Freistaat wird 24 und 24 Sterne trägt die Europafahne sagte sie u.a. Die Landeschefin wünschte danach persönlich 19 Handwerkerinnen und Handwerkern alles Gute, die beim Handwerkerball ausgezeichnet wurden.
Der Glanz, den der Handwerkerball ausstrahlt, gleichermaßen Selbstbestätigung wie Werkzeichen für die Umgebung im Eichsfeld und Nordhausen, sagte Landrat Werner Henning in seiner kurzen aber prägnanten Ansprache.
Ehrung der Handwerksjubilare. Für 50 Jahre wurde Schneidermeisterin Irene Hansmann aus Weißenborn und Friseurmeister Fred Thüne aus Dingelstädt geehrt.
Ehrung für 40 Jahre Handwerksmeister für Meinhardt Hebestreit aus Haynrode, Karl-Heinz Deterding aus Weißenborn und Bäckermeister Günther Helbing aus Leinefelde (v. re. n. li.)
Ehrung für 25 Jahre Handwerksmeister für Klempner- und Installateurmeister Josef Brümmer aus Gernrode, Bau- und Möbeltischler Arnold Schmerbauch aus Westhausen, Radio- und Fernsehtechnikmeister Werner Flex aus Bleicherode und Friseurmeisterin Veronika Schulze aus Ecklingerode.
Als Jungmeister wurden geehrt:
- Kfz-Meisterin Laura Rybicki, Bischofferode
- Kfz-Meister Marcus Wand, Breitenworbis
- Maler- und Lackierermeister Christian Lauer, Nordhausen
- Maler- und Lackierermeister Mike Lahmann, Weißenborn
- Maler- und Lackierermeister Matthias Beck, Heiligenstadt
- Maler- und Lackierermeister Martin Kaufhold, Geisleden
- Installateur- u. Heizungsbauer Alban Schilling, Küllstedt
- Installateur- u. Heizungsbauer Mario Binder, Bernterode
- Raumausstattermeister Uwe Windolph, Gernrode
- Fleischermeister Sebastian Große, Kirchworbis.
Für die musikalische Stimmung sorgen beim Handwerkerball 2014 die Thanas und TM6.
Autor: enDie Ministerpräsidentin war direkt von der Grünen Woche in Berlin nach Leinefelde gekommen.
Klaus-Dieter Worm, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Nordthüringen begrüßte neben den Vertretern des Handwerks viele Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kommunen der beiden Landkreise Eichsfeld und Nordhausen.
Es ist der mittlerweile 24. Handwerkerball, der heute in Leinefelde gefeiert wird. Kreishandwerksmeister Jürgen Kratzer sagte zu Beginn seiner Rede, dass der Ball das Zusammengehörigkeitsgefühl, die Leistungskraft und den Stolz des Handwerks in der Nordthüringer Region dokumentiere. Das Nordthüringer Handwerk stehe für sichere Arbeitsplätze, Lehrstellen, hohe Qualität und Termintreue. Das aber auf Dauer zu halten, erfordert auch von der Politik Rahmenbedingungen für das Handwerk, führte Jürgen Kratzer weiter aus. Hier gehe es speziell um Energiekosten, Bürokratismus und teilweise die Zahlungsmoral - nicht immer nur der Privatkunden.
Im Nordthüringer Handwerk wurden im vergangenen Jahr 127 Mitarbeiter mehr eingestellt. Es gibt aber auch noch unbesetzte Arbeitsplätze. Viele Lehrstellen blieben unbesetzt. 92 Teilnehmer beteiligten sich vom Bau- und Ausbaugewerbe an den geförderten Winterqualifizierungen. Bewährt habe sich auch die Meisterausbildung, sagte Jürgen Kratzer.
Die Kreishandwerkerschaft will die Handwerksbetriebe bei der Gewinnung von Fachkräften und Lehrlingen unterstützen. Regelschulen in den Einzugsgebieten sollten genutzt werden, um verstärkt Lehrstellen zu präsentieren.
Der Präsident der Handwerkskammer Erfurt, Stefan Lobenstein, sagte in seiner Rede, dass das Handwerk in den vergangenen Jahren vorzeigbare Ergebnisse hat. Der Bau- und Ausbaubereich sei im Aufschwung. Andere Branchen profitieren von den Rahmenbedingungen. Es wäre allerdings fahrlässig, sich auf den guten Jahren auszuruhen. Er verwies auf die Megatrends, die auf das Handwerk zukommen und Veränderungen als Chance gesehen werden solle.
In ihrer Festansprache würdigte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht das Handwerk und erläuterte vor allem die Zahl 24, die für Vollkommenheit stehe. Wir feiern 24 Jahre Wiedervereinigung, der Freistaat wird 24 und 24 Sterne trägt die Europafahne sagte sie u.a. Die Landeschefin wünschte danach persönlich 19 Handwerkerinnen und Handwerkern alles Gute, die beim Handwerkerball ausgezeichnet wurden.
Der Glanz, den der Handwerkerball ausstrahlt, gleichermaßen Selbstbestätigung wie Werkzeichen für die Umgebung im Eichsfeld und Nordhausen, sagte Landrat Werner Henning in seiner kurzen aber prägnanten Ansprache.
Ehrung der Handwerksjubilare. Für 50 Jahre wurde Schneidermeisterin Irene Hansmann aus Weißenborn und Friseurmeister Fred Thüne aus Dingelstädt geehrt.
Ehrung für 40 Jahre Handwerksmeister für Meinhardt Hebestreit aus Haynrode, Karl-Heinz Deterding aus Weißenborn und Bäckermeister Günther Helbing aus Leinefelde (v. re. n. li.)
Ehrung für 25 Jahre Handwerksmeister für Klempner- und Installateurmeister Josef Brümmer aus Gernrode, Bau- und Möbeltischler Arnold Schmerbauch aus Westhausen, Radio- und Fernsehtechnikmeister Werner Flex aus Bleicherode und Friseurmeisterin Veronika Schulze aus Ecklingerode.
Als Jungmeister wurden geehrt:
- Kfz-Meisterin Laura Rybicki, Bischofferode
- Kfz-Meister Marcus Wand, Breitenworbis
- Maler- und Lackierermeister Christian Lauer, Nordhausen
- Maler- und Lackierermeister Mike Lahmann, Weißenborn
- Maler- und Lackierermeister Matthias Beck, Heiligenstadt
- Maler- und Lackierermeister Martin Kaufhold, Geisleden
- Installateur- u. Heizungsbauer Alban Schilling, Küllstedt
- Installateur- u. Heizungsbauer Mario Binder, Bernterode
- Raumausstattermeister Uwe Windolph, Gernrode
- Fleischermeister Sebastian Große, Kirchworbis.
Für die musikalische Stimmung sorgen beim Handwerkerball 2014 die Thanas und TM6.





