Jahr der Herausforderungen
Donnerstag, 16. Januar 2014, 18:45 Uhr
Am Abend hatten die Nordhäuser Stadtverwaltung und die Fachhochschule zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang eingeladen. Im Mittelpunkt des offiziellen Teils stand die Rede von Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU)...
Eröffnet wurde die Feier nach dem Schütteln unzähliger Hände mit Gitarrenklängen von Schülern der Kreismusikschule.
Prof. Wagner (Foto: nnz)
Dem folgte die Begrüßung durch den Hausherren, FH-Präsident Prof. Jörg Wagner, der die Bedeutung der Hochschulen als wesentlichen Wirtschaftsfaktor hervorhob. Wagner sagte, dass es am Nordhäuser Weinberg sieben neue Studiengänge gebe, die allesamt den aktuellen Herausforderungen, die eine Gesellschaft an die Hochschule richtet, gerecht werden. Insgesamt gebe es an der Nordhäuser Fachhochschule derzeit 20 Studiengänge im Bachelor- und Masterbereich gebe.
Dann war der Oberbürgermeister an der Reihe. Und nachdem Dr. Zeh die Ehrengäste persönlich begrüßt hatte, kam er nach rund fünf Minuten auf den Punkt und zu positiven lokalen Schlagzeilen. So wurden im vergangenen Jahr 35 Babys mehr geboren in Nordhausen als im Jahr 2013.
Dr. Klaus Zeh (Foto: nnz)
Und dann gebe es immer noch das Industriegebiet vor den Toren der Rolandstadt, das der Erschließung und Besiedlung harrt. Weiter sagte Zeh: "Das bürgerschaftliche Engagement wird stärker. Die Zahl der Bürgerinitiativen und auch die Bürgeranfragen im Stadtrat sind 2012/13 tendenziell gestiegen. Das zeigt das gewachsene Interesse der Bürger für das, was in dieser Stadt geschieht. Wenn es mir als Oberbürgermeister auch nicht jede Bürgerinitiative leicht macht, so sehe ich darin dennoch eine positive Entwicklung.
Für eine Bürgerinitiative bin ich besonders dankbar. Es sind die Damen und Herren vom Lions-Club. Ich sage an dieser Stelle ausdrücklich Damen und Herren, obwohl formal gesehen der Lions-Club ein Herrenclub ist. Aber wir Herren wissen ja, wir sind nur stark, weil die Frauen, die hinter uns stehen, stark sind! Ihr Engagement für den Rosengarten ist vorbildlich. Ich wünsche Ihnen heute eine volle Spendenbox für einen unserer schönsten Gärten, der hoffentlich bald wieder in alter Pracht erstrahlt.
Ebenso geschieht Vorbildliches in der Bürgerstiftung Park Hohenrode. Ich bedanke mich ganz herzlich für jedes bürgerschaftliche Engagement in unserer Stadt."
Weitere positive Nachrichten waren die, dass der Schuldenstand der Stadtverwaltung von 40 auf 37 Millionen Euro gesenkt werden konnte, dass die Gewerbesteuern gleichgeblieben sein und in diesem Jahr wieder Demokratie gelebt werden könnte, mit den zahlreichen Wahlen.
Zeh erinnerte aber auch an historische Daten, mit denen wir Deutsche in diesem Jahr umgehen müssen. 100 Jahre Beginn des 1. Weltkrieges, 75 Jahre Beginn des 2. Weltkrieges und 25 Jahre friedliche Revolution in Ostdeutschland. Das wird Gelegenheit geben, zu gedenken, aber auch, sich zu freuen über die erste friedliche und auch noch gelungene Revolution der Deutschen.
Zum Schluss seiner Rede sagte das Stadtoberhaupt: "Die Aufgaben, die insgesamt vor uns liegen, sind vielfältig. Wir brauchen Ihr Mittun, Ihre Ideen und Ihre Visionen. Engagieren Sie sich, in der Kommunalpolitik!
In Anlehnung an ein Bernhard-Vogel-Zitat und meine letztjährige Rede sage ich: 'Die schönste Zeit in Nordhausen liegt noch vor uns!' Sicher meinte es Zeh nicht so, aber gedeutet werden konnte es schon: Dann war nämlich die Zeit reif für Musik, Büffet und Getränke.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redEröffnet wurde die Feier nach dem Schütteln unzähliger Hände mit Gitarrenklängen von Schülern der Kreismusikschule.
Prof. Wagner (Foto: nnz)
Dem folgte die Begrüßung durch den Hausherren, FH-Präsident Prof. Jörg Wagner, der die Bedeutung der Hochschulen als wesentlichen Wirtschaftsfaktor hervorhob. Wagner sagte, dass es am Nordhäuser Weinberg sieben neue Studiengänge gebe, die allesamt den aktuellen Herausforderungen, die eine Gesellschaft an die Hochschule richtet, gerecht werden. Insgesamt gebe es an der Nordhäuser Fachhochschule derzeit 20 Studiengänge im Bachelor- und Masterbereich gebe.Dann war der Oberbürgermeister an der Reihe. Und nachdem Dr. Zeh die Ehrengäste persönlich begrüßt hatte, kam er nach rund fünf Minuten auf den Punkt und zu positiven lokalen Schlagzeilen. So wurden im vergangenen Jahr 35 Babys mehr geboren in Nordhausen als im Jahr 2013.
Dr. Klaus Zeh (Foto: nnz)
Und dann gebe es immer noch das Industriegebiet vor den Toren der Rolandstadt, das der Erschließung und Besiedlung harrt. Weiter sagte Zeh: "Das bürgerschaftliche Engagement wird stärker. Die Zahl der Bürgerinitiativen und auch die Bürgeranfragen im Stadtrat sind 2012/13 tendenziell gestiegen. Das zeigt das gewachsene Interesse der Bürger für das, was in dieser Stadt geschieht. Wenn es mir als Oberbürgermeister auch nicht jede Bürgerinitiative leicht macht, so sehe ich darin dennoch eine positive Entwicklung. Für eine Bürgerinitiative bin ich besonders dankbar. Es sind die Damen und Herren vom Lions-Club. Ich sage an dieser Stelle ausdrücklich Damen und Herren, obwohl formal gesehen der Lions-Club ein Herrenclub ist. Aber wir Herren wissen ja, wir sind nur stark, weil die Frauen, die hinter uns stehen, stark sind! Ihr Engagement für den Rosengarten ist vorbildlich. Ich wünsche Ihnen heute eine volle Spendenbox für einen unserer schönsten Gärten, der hoffentlich bald wieder in alter Pracht erstrahlt.
Ebenso geschieht Vorbildliches in der Bürgerstiftung Park Hohenrode. Ich bedanke mich ganz herzlich für jedes bürgerschaftliche Engagement in unserer Stadt."
Weitere positive Nachrichten waren die, dass der Schuldenstand der Stadtverwaltung von 40 auf 37 Millionen Euro gesenkt werden konnte, dass die Gewerbesteuern gleichgeblieben sein und in diesem Jahr wieder Demokratie gelebt werden könnte, mit den zahlreichen Wahlen.
Zeh erinnerte aber auch an historische Daten, mit denen wir Deutsche in diesem Jahr umgehen müssen. 100 Jahre Beginn des 1. Weltkrieges, 75 Jahre Beginn des 2. Weltkrieges und 25 Jahre friedliche Revolution in Ostdeutschland. Das wird Gelegenheit geben, zu gedenken, aber auch, sich zu freuen über die erste friedliche und auch noch gelungene Revolution der Deutschen.
Zum Schluss seiner Rede sagte das Stadtoberhaupt: "Die Aufgaben, die insgesamt vor uns liegen, sind vielfältig. Wir brauchen Ihr Mittun, Ihre Ideen und Ihre Visionen. Engagieren Sie sich, in der Kommunalpolitik!
In Anlehnung an ein Bernhard-Vogel-Zitat und meine letztjährige Rede sage ich: 'Die schönste Zeit in Nordhausen liegt noch vor uns!' Sicher meinte es Zeh nicht so, aber gedeutet werden konnte es schon: Dann war nämlich die Zeit reif für Musik, Büffet und Getränke.
Peter-Stefan Greiner












