KlimaWald nur mit einheimischen Baumarten
Montag, 13. Januar 2014, 17:30 Uhr
Grundsätzlich begrüßt der NABU Thüringen das heute von Minister Reinholz gestartete Projekt KlimaWald.de. Es sollte jedoch nur mit heimischen Baumarten realisiert werden...
Alles was den Wald reicher an heimischen Baumarten und dadurch den Wald stabiler gegen den Klimawandel macht, wird begrüßt.
Allerdings sollten nur einheimische Baumarten für die Pflanzungen vorgesehen werden. Die Palette heimischer Baumarten einschließlich der Tanne ist reich genug. Außerdem dürfen der Aufforstung keine naturschutzfachlich wertvollen Wiesen zum Opfer fallen, sagt Mike Jessat der Landesvorsitzende des NABU Thüringen.
Laut der Beschreibung der Klimawaldgebiete sollen unter anderem auch Schwarznuss und Esskastanie, zwei nicht einheimische Baumarten, gepflanzt werden. Nach unsere Auffassung ist die Vielfalt heimischer Baumarten völlig ausreichend, um die Anpassung an eine Klimaerwärmung zu schaffen, so Jessat. Der NABU Thüringen schlägt außerdem vor, bei der Suche nach neuen Klimawaldgebieten die Auenbereiche mit einzubeziehen.
Zudem dürfen solche Projekte auch nicht dazu führen, dass man sich mit einer Baumpflanzung einen Freibrief für alle möglichen Umweltbelastung abholen kann. Die Vermeidung von CO2-Ausstoß muss oberste Priorität haben.
Autor: redAlles was den Wald reicher an heimischen Baumarten und dadurch den Wald stabiler gegen den Klimawandel macht, wird begrüßt.
Allerdings sollten nur einheimische Baumarten für die Pflanzungen vorgesehen werden. Die Palette heimischer Baumarten einschließlich der Tanne ist reich genug. Außerdem dürfen der Aufforstung keine naturschutzfachlich wertvollen Wiesen zum Opfer fallen, sagt Mike Jessat der Landesvorsitzende des NABU Thüringen.
Laut der Beschreibung der Klimawaldgebiete sollen unter anderem auch Schwarznuss und Esskastanie, zwei nicht einheimische Baumarten, gepflanzt werden. Nach unsere Auffassung ist die Vielfalt heimischer Baumarten völlig ausreichend, um die Anpassung an eine Klimaerwärmung zu schaffen, so Jessat. Der NABU Thüringen schlägt außerdem vor, bei der Suche nach neuen Klimawaldgebieten die Auenbereiche mit einzubeziehen.
Zudem dürfen solche Projekte auch nicht dazu führen, dass man sich mit einer Baumpflanzung einen Freibrief für alle möglichen Umweltbelastung abholen kann. Die Vermeidung von CO2-Ausstoß muss oberste Priorität haben.
