nnz-Ergebnisdienst: Handball
Sonntag, 05. Januar 2014, 17:49 Uhr
Mit zwei Erfolgen beim Kräftemessen um Punkte und einem Sieg im Testspielvergleich starteten die Nordhäuser Handballer/innen am Samstag in das neue Jahr. Die Männer bleiben somit auf heimischen Parkett weiterhin ungeschlagen und die Mädchen der C-Jugend konnten wiederholt nicht gestoppt werden...
Einen Handballkrimi gab es in der Partie des 12. der Tabelle (Nordhausen) gegen den 13. (Großschabhausen) am Samstag in der Nordhäuser Ballspielhalle. Beiden Mannschaften sah man die große Anspannung im Kampf um den Klassenerhalt deutlich an. Aber auch die Feiertage sollten sich auf den Spielrhythmus nicht unbedingt förderlich auswirken.
So sahen die wieder zahlreich erschienen Handballfans einen bedächtigen Beginn, bei dem es nach 5 Minuten 1:1 und nach der 10. Minute 2:3 stand. Beide Abwehrreihen schwangen sich auf die Partei zu bestimmen. Hilfestellung bekamen die Abwehrstrategen von den jeweiligen Angreifern, die nicht unbedingt ihren stärksten Tag erwischten.
Bis auf einem und der stand in den Reihen der Südharzer. Nach mehr als 2 Jahren zeigte der einstige Shouter Steffan Fuhrmann nicht nur alte Qualitäten, sondern übernahm gegen die Fortuna aus Großschwabhausen wieder die Position eines Führungsspielers. Lange laborierte er an einer Hüftverletzung, die er sich im Heimspiel gegen Goldbach/Hochheim zuzog.
In der 12. Minute übernahm der NSV erstmals die Führung (4:3) um sie wenig später (4:5) wieder abzugeben. Bis zum 8:8 legten die Gäste vor und Hausherren nach. Erste kritische Situation beim 8:10 für die Fortuna. Nordhausen reagierte und nahm eine Auszeit, die bis zum 10:12 leider wirkungslos blieb. Erst der Anschlusstreffer zum 11:12 durch Fuhrmann weckte die letzten Reserve vor der Pause. Mit einem Doppelschlag von Riemekasten und Fuhrmann sicherten sich die Hausherren eine knappe jedoch nicht unverdiente 13:12 Halbzeitführung.
Im zweiten Durchgang fielen dann etwas mehr Treffer. Aber auch die Keeper hatten genügend Gelegenheit ihr Können unter Beweis zu stellen. Waren sie in der ersten Halbzeit noch gleichauf übernahm Sören Ahlert das Kommando der Männer zwischen den Posten in Halbzeit zwei eindeutig. Mit ihm lief der bereits erwähnte Fuhrmann zur Höchstform auf. Allein 9 seiner am 13 Treffer warf er nach dem Pausentee.
Doch vorerst blieb es bei dem knappen Spielstand, nur umgedreht. Der NSV legte vor und Fortuna zog nach. Erst Riemekasten löste den Knoten mit einem Treffer vom Strafwurfpunkt. Die Treffer 20 bis 22 markierte dann wieder der Shouter des Tages, ehe die Gäste mit ihrem 19 Treffer verkürzen konnten. Von der 50 bis zur 55 Spielminute kämpften sie gegen die drohende Niederlage, doch die Kräfte waren auch bei ihnen endlich.
Zwar kamen sie beim 24:22 noch einmal deutlich in Schlagdistanz, stoppen konnten sie die Nordhäuser auf ihrem Weg zum Doppelpunktgewinn aber nicht mehr. Am Ende stehende Ovationen von Ränge, welches Balsam auf die Seele der Nordhäuser Spieler nach den bisherigen Saisonverlauf bedeutete.
Mit 29:26 trennten sich beide Kontrahenten von einer äußerst Fair geführten, jedoch den Schiedsrichtern alles abverlangenden, Partie. Mit dieser Leistung konnten sich die Nordhäuser aus der unmittelbaren Abstiegszone erst einmal verabschieden, schickten jedoch die Fortuna vorerst als Tabellenletzten in den Fahrstuhl Richtung Landesliga.
Sören Ahlert/ Jiri Zahrdanik/ Steffan Fuhrmann 13/ Christian Müller/ Thomas Riemekasten 4/ Lukas Fehling/ Sebastian Kreutz/ Christian Flötling/ Matthias Thiele 3/ Marc Phillip Tube 2/ Marco Holznagel/ Marcel Effenberger 5/ Lukas Mechyr 3/ Jonas Frensel
Ein Start-Ziel-Sieg gegen den Tabellenletzten Wagenheim ließ die Zweite in der Tabelle einen Sprung nach vorn fabrizieren. Mit diesem haben sie nun den Tabellenvierten Mühlhausen 3, nach Minuspunkten gleichauf, in Sichtweite. Gegen das Schlusslicht taten sich die Nordhäuser jedoch sehr schwer. Mit einem deutlichen Ergebnis vor Augen verkrampften die Spieler was den völlig überforderten Gästen in die Karten spielte.
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten (1:1) übernahmen die Hausherren das Kommando und zogen auf 10:2 davon. Danach gab es bis zur Pause nur noch Magerkosten. Die NSV Spieler wollten auf Torejagd gehen und überdrehten dabei. In der Abwehr ebenfalls nur halbherzig zugreifend mussten sie mit ansehen wie die Gäste bis zur Pause auf 12:6 verkürzen konnten.
Auch im zweiten Spielabschnitt blieb die Partie zerfahren. Zwar experimentierte die NSV Bank, doch das klein klein Spiel auf dem Parkett blieb spielbestimmend. Zu viele Einzelaktionen die am Ende verpufften. Der Ball selbst wurde nie zum schnellsten Mitspieler gemacht.
Angesichts der Harmlosigkeit der Gäste hätte die Männer Reserve einen deutlichen Kantererfolg einfahren müssen. Am Ende war es mit 28:15 zwar recht deutlich, spiegelt aber nicht die Kräfteverhältnisse auf dem Parkett wieder. Nordhausens Zweite war von mannschaftlicher Spielweise in dieser Partie weit entfernt, einzig der Torhunger bestimmte das Geschehen.
Christoph Keil/ Frank Bogdahn/ Torsten Theylich/ Sebastian Heise 4/ Johannes Ermisch/ Gunnar Grob/ Normen Bischoff 3/ Enrico Kallmeier 3/ Stefan John 2/ Tim Hendrich 2/ Martin Pooch 4/ Christian Zibell/ Pascal Eichentopf 5/ Martin Stritzel 5
Vor dem großen Showdown am 15. Januar, wo eine wichtige Entscheidung um die Landesmeisterschaft in Bad Langensalza fällt, testete die Mannschaft ein Team der HSG Osterode/Harz in deren Halle. Dabei ging es für die 13/14 jährigen Nordhäuserinnen gegen ein Team der Altersklasse 15/16.
Im Vorfeld wurde eine Spielzeit von 3 Halbzeiten ausgemacht. Von Beginn an übernahm der Serienmeister aus Nordhausen die Initiative und ging mit 5:0 in Führung. Wie in jeder Partie versuchten sie damit ein deutliches Signal zu setzen, welches ebenso deutlich ankam. Danach zog Ruhe ins NSV Spiel ein. In Vorbereitung auf das Gipfeltreffen gegen den THC wurde dann viel probiert. Einiges ging schief und einiges gelang unerwartet. So gewannen sie die 1. Halbzeit mit 14:9.
Der 5 Tore - Abstand blieb auch in der 2. Halbzeit bestehen. Kein Team konnte in dieser deutlich das Kommando übernehmen, angesichts einer deutlichen Zurückhaltung der Gäste. So endete diese beim Stand von 22:14 für den NSV.
In der 3. Halbzeit durften dann die Nordhäuserinnen auch mal Tempohandball spielen, sehr zum Leidwesen des Spielstandes, dieser wuchs deutlich an. Am Ende trennten sich beide Mannschaft beim Stand von 38:23 für Nordhausen.
Julia Weise 14/ Larissa Förster/ Laura Krüger 1/ Lea Hoche 2/ Clara Fiedler 4/ Nelly Frank 2/ Jenny Galonska 2/ Vanessa Michel 8/ Sophia Götze 1/ Ella Krieß 5/ Sophie Schröder
Frank Ollech
Autor: redThüringenliga Männer
Nordhäuser SV - Fortuna Großschabhausen 29:26Einen Handballkrimi gab es in der Partie des 12. der Tabelle (Nordhausen) gegen den 13. (Großschabhausen) am Samstag in der Nordhäuser Ballspielhalle. Beiden Mannschaften sah man die große Anspannung im Kampf um den Klassenerhalt deutlich an. Aber auch die Feiertage sollten sich auf den Spielrhythmus nicht unbedingt förderlich auswirken.
So sahen die wieder zahlreich erschienen Handballfans einen bedächtigen Beginn, bei dem es nach 5 Minuten 1:1 und nach der 10. Minute 2:3 stand. Beide Abwehrreihen schwangen sich auf die Partei zu bestimmen. Hilfestellung bekamen die Abwehrstrategen von den jeweiligen Angreifern, die nicht unbedingt ihren stärksten Tag erwischten.
Bis auf einem und der stand in den Reihen der Südharzer. Nach mehr als 2 Jahren zeigte der einstige Shouter Steffan Fuhrmann nicht nur alte Qualitäten, sondern übernahm gegen die Fortuna aus Großschwabhausen wieder die Position eines Führungsspielers. Lange laborierte er an einer Hüftverletzung, die er sich im Heimspiel gegen Goldbach/Hochheim zuzog.
In der 12. Minute übernahm der NSV erstmals die Führung (4:3) um sie wenig später (4:5) wieder abzugeben. Bis zum 8:8 legten die Gäste vor und Hausherren nach. Erste kritische Situation beim 8:10 für die Fortuna. Nordhausen reagierte und nahm eine Auszeit, die bis zum 10:12 leider wirkungslos blieb. Erst der Anschlusstreffer zum 11:12 durch Fuhrmann weckte die letzten Reserve vor der Pause. Mit einem Doppelschlag von Riemekasten und Fuhrmann sicherten sich die Hausherren eine knappe jedoch nicht unverdiente 13:12 Halbzeitführung.
Im zweiten Durchgang fielen dann etwas mehr Treffer. Aber auch die Keeper hatten genügend Gelegenheit ihr Können unter Beweis zu stellen. Waren sie in der ersten Halbzeit noch gleichauf übernahm Sören Ahlert das Kommando der Männer zwischen den Posten in Halbzeit zwei eindeutig. Mit ihm lief der bereits erwähnte Fuhrmann zur Höchstform auf. Allein 9 seiner am 13 Treffer warf er nach dem Pausentee.
Doch vorerst blieb es bei dem knappen Spielstand, nur umgedreht. Der NSV legte vor und Fortuna zog nach. Erst Riemekasten löste den Knoten mit einem Treffer vom Strafwurfpunkt. Die Treffer 20 bis 22 markierte dann wieder der Shouter des Tages, ehe die Gäste mit ihrem 19 Treffer verkürzen konnten. Von der 50 bis zur 55 Spielminute kämpften sie gegen die drohende Niederlage, doch die Kräfte waren auch bei ihnen endlich.
Zwar kamen sie beim 24:22 noch einmal deutlich in Schlagdistanz, stoppen konnten sie die Nordhäuser auf ihrem Weg zum Doppelpunktgewinn aber nicht mehr. Am Ende stehende Ovationen von Ränge, welches Balsam auf die Seele der Nordhäuser Spieler nach den bisherigen Saisonverlauf bedeutete.
Mit 29:26 trennten sich beide Kontrahenten von einer äußerst Fair geführten, jedoch den Schiedsrichtern alles abverlangenden, Partie. Mit dieser Leistung konnten sich die Nordhäuser aus der unmittelbaren Abstiegszone erst einmal verabschieden, schickten jedoch die Fortuna vorerst als Tabellenletzten in den Fahrstuhl Richtung Landesliga.
Sören Ahlert/ Jiri Zahrdanik/ Steffan Fuhrmann 13/ Christian Müller/ Thomas Riemekasten 4/ Lukas Fehling/ Sebastian Kreutz/ Christian Flötling/ Matthias Thiele 3/ Marc Phillip Tube 2/ Marco Holznagel/ Marcel Effenberger 5/ Lukas Mechyr 3/ Jonas Frensel
Verbandsliga Männer
Nordhäuser SV - Vfb Wangenheim 04 28:15Ein Start-Ziel-Sieg gegen den Tabellenletzten Wagenheim ließ die Zweite in der Tabelle einen Sprung nach vorn fabrizieren. Mit diesem haben sie nun den Tabellenvierten Mühlhausen 3, nach Minuspunkten gleichauf, in Sichtweite. Gegen das Schlusslicht taten sich die Nordhäuser jedoch sehr schwer. Mit einem deutlichen Ergebnis vor Augen verkrampften die Spieler was den völlig überforderten Gästen in die Karten spielte.
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten (1:1) übernahmen die Hausherren das Kommando und zogen auf 10:2 davon. Danach gab es bis zur Pause nur noch Magerkosten. Die NSV Spieler wollten auf Torejagd gehen und überdrehten dabei. In der Abwehr ebenfalls nur halbherzig zugreifend mussten sie mit ansehen wie die Gäste bis zur Pause auf 12:6 verkürzen konnten.
Auch im zweiten Spielabschnitt blieb die Partie zerfahren. Zwar experimentierte die NSV Bank, doch das klein klein Spiel auf dem Parkett blieb spielbestimmend. Zu viele Einzelaktionen die am Ende verpufften. Der Ball selbst wurde nie zum schnellsten Mitspieler gemacht.
Angesichts der Harmlosigkeit der Gäste hätte die Männer Reserve einen deutlichen Kantererfolg einfahren müssen. Am Ende war es mit 28:15 zwar recht deutlich, spiegelt aber nicht die Kräfteverhältnisse auf dem Parkett wieder. Nordhausens Zweite war von mannschaftlicher Spielweise in dieser Partie weit entfernt, einzig der Torhunger bestimmte das Geschehen.
Christoph Keil/ Frank Bogdahn/ Torsten Theylich/ Sebastian Heise 4/ Johannes Ermisch/ Gunnar Grob/ Normen Bischoff 3/ Enrico Kallmeier 3/ Stefan John 2/ Tim Hendrich 2/ Martin Pooch 4/ Christian Zibell/ Pascal Eichentopf 5/ Martin Stritzel 5
Testspiel weibliche Jugend C
Handball Spielgemeinschaft Osterode/Harz - Nordhäuser SV 23:38Vor dem großen Showdown am 15. Januar, wo eine wichtige Entscheidung um die Landesmeisterschaft in Bad Langensalza fällt, testete die Mannschaft ein Team der HSG Osterode/Harz in deren Halle. Dabei ging es für die 13/14 jährigen Nordhäuserinnen gegen ein Team der Altersklasse 15/16.
Im Vorfeld wurde eine Spielzeit von 3 Halbzeiten ausgemacht. Von Beginn an übernahm der Serienmeister aus Nordhausen die Initiative und ging mit 5:0 in Führung. Wie in jeder Partie versuchten sie damit ein deutliches Signal zu setzen, welches ebenso deutlich ankam. Danach zog Ruhe ins NSV Spiel ein. In Vorbereitung auf das Gipfeltreffen gegen den THC wurde dann viel probiert. Einiges ging schief und einiges gelang unerwartet. So gewannen sie die 1. Halbzeit mit 14:9.
Der 5 Tore - Abstand blieb auch in der 2. Halbzeit bestehen. Kein Team konnte in dieser deutlich das Kommando übernehmen, angesichts einer deutlichen Zurückhaltung der Gäste. So endete diese beim Stand von 22:14 für den NSV.
In der 3. Halbzeit durften dann die Nordhäuserinnen auch mal Tempohandball spielen, sehr zum Leidwesen des Spielstandes, dieser wuchs deutlich an. Am Ende trennten sich beide Mannschaft beim Stand von 38:23 für Nordhausen.
Julia Weise 14/ Larissa Förster/ Laura Krüger 1/ Lea Hoche 2/ Clara Fiedler 4/ Nelly Frank 2/ Jenny Galonska 2/ Vanessa Michel 8/ Sophia Götze 1/ Ella Krieß 5/ Sophie Schröder
Frank Ollech



























