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Besuch im Thüringer Landtag

Freitag, 20. Dezember 2013, 13:22 Uhr
Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Evelin Groß und Egon Primas besuchten am gestrigen Donnerstag 80 Bürger der Stadt Nordhausen und des Landkreises Nordhausen, darunter Vertreter verschiedener Vereine, Heimatvertriebene, Spätaussiedler sowie Mitglieder der CDU Frauenunion den Thüringer Landtag...

Nordhäuser Besucher (Foto: CDU) Nordhäuser Besucher (Foto: CDU)

Die Landtagsabgeordneten Evelin Groß und Egon Primas begrüßten die Gäste herzlich im Thüringer Landtag. Die Besucher schauten sich eine Ausstellung der Fahner Landbrennerei in den Räumen der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag an.

Im Sitzungsraum kamen die Besucher mit den beiden Abgeordneten sowie der Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Inge Klaan ins Gespräch. Fragen zur Bildungspolitik, zur Finanzausstattung der Kommunen, zur Verkehrsinfrastruktur, zur Umweltpolitik interessierten am meisten.

Großes Interesse der Teilnehmer bestand an der zukünftigen Schulstruktur. So wurden häufiger Stundenausfall an den Schulen und verschiedene Schulmodelle diskutiert. Die Gemeinschaftsschule wurde von den Teilnehmern als ungeeignet für das optimale Lernen der Schüler abgelehnt. Die beiden Abgeordneten wiesen in diesem Zusammenhang auf das am 23. November auf dem CDU-Landesparteitag beschlossene bildungspolitische Papier „Bildungsland Thüringen“ hin, wonach die Kinder in einer breitgefächerten Bildungslandschaft begabungsgerecht gefördert und gefordert werden sollen.

„Eine Kontinuität in der Bildung und ein durchlässiges Bildungssystem ermöglichen den jungen Menschen, für sich den optimalen Bildungsabschluss zu erhalten“, bekräftigten die beiden Abgeordneten.

Staatssekretärin Inge Klaan führte aus, dass die durch die große Koalition in Berlin beschlossenen Mittel für Straßenbaumaßnahmen in Thüringen zeitnah Umsetzung finden sollen. Hier hatte Thüringen im Vorfeld Zuarbeiten geleistet, die in den Koalitionsvertrag eingeflossen sind.

Begrüßt wurde von den Teilnehmern das Hilfspaket für die Kommunen. Hier wurde richtig gehandelt, um die Arbeits- und Leistungsfähigkeit vor Ort zu erhalten. „Damit stehen den Kommunen wieder mehr Gelder zur Erfüllung ihrer Aufgaben zur Verfügung“, so Groß und Primas.

Bei der Plenardebatte konnten die Besucher live die Diskussion zum Gesetz zur freiwilligen Neugliederung von Gemeinden im Jahr 2013 erleben. Wichtig waren aus ihrer Sicht die Freiwilligkeit der Gemeinden und die Einbeziehung der Bürger, diesen Schritt zu gehen. Zwangszusammenschlüsse sind nicht gewünscht, man muss sich mit der Kommune identifizieren, so das Resümee.

Es war ein interessanter und abwechslungsreicher Tag im Thüringer Landtag, fassten die Teilnehmer zusammen und bedankten sich für die Einladung.
Autor: red

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