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Fachhochschule: Abschied und Einführung der Rektoren

Donnerstag, 26. April 2001, 14:06 Uhr
Ministerin Schipanski und Gisela Rauschhofer Nordhausen (nnz). In ihrer Festansprache würdigte Ministerin Schipanski ausdrücklich die in Nordhausen geleistete Aufbauarbeit und schlug den Bogen von der ersten Immatrikulationsfeier im Oktober 1998 bis zum heutigen Tag. Sie hob auch das Engagement der Gründungsrektorin der Fachhochschule hervor und erinnerte an viele Gespräche zwischen ihr und Rauschhofer.
Im Landeshochschulplan sei vorgesehen, dass sich in Nordhausen künftig rund 1.200 Studenten ihr Rüstzeug für die Zukunft erwerben sollen. Die Nordhäuser Fachhochschule sei außerdem auf dem besten Weg, den jungen Menschen ein effizientes Studium in bislang vier Fachrichtungen anzubieten. Das Ziel der Bildungseinrichtung müsse es sein, ein ausgewogenes Angebot zu offerieren und gleichzeitig einen quantitativ und qualitativ hohen Ausbildungsstand zu garantieren. Dazu habe die Nordhäuser Einrichtung die günstigsten Voraussetzungen. Sie sei die jüngste Thüringer Fachhochschule und besitze nun mit Prof. Juckenack auch den jüngsten Rektor einer solchen Einrichtung in Thüringen, so Schipanski. Für den „Neuen“ gelte es nun, neue Wege zu beschreiten, um sich dem globalen Ausbildungswettbewerb stellen zu können.
Im Anschluß an Ministerin Dagmar Schipanski erinnerte Gisela Rauschhofer an ihre Thüringer Stationen, die vom Aufbau zweier Fachhochschulen (Erfurt und Nordhausen) geprägt waren. Sie nimmt ungern Abschied aus dieser Stadt, aus diesem Land. Mit 65 Jahren gehe sie zwar in den Ruhestand, der aber so ruhig nicht sein wird. Mit ihren Erfahrungen werde sie in der Thüringer aber auch in der bundesdeutschen Hochschullandschaft weiterhin gebraucht.
Nach seiner offiziellen Einführung in das Amt des Rektors dankte Juckenack für das Vertrauen, das ihm entgegengebracht wurde. Er kündigte an, die Nordhäuser Einrichtung zu einer modernen, an internationalen Maßstäben ausgerichteten Fachhochschule zu entwickeln, die nicht nur auf die klassischen Studiengänge setze, wie sie eigentlich von der Ministerin dargestellt wurden. Dazu benötige er die Unterstützung der Landes- und Bundesregierung ebenso wie eine Lobby für die FHN in Politik und Wirtschaft.
Autor: nnz

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