Wetter-Katastrophen: Juni 2013
Montag, 16. Dezember 2013, 15:35 Uhr
Im zurückliegenden Jahr traten deutschlandweit wieder viele Unwetter auf, die Menschenleben forderten und zu beträchtlichen Schäden führten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat den Wetterverlauf des Jahres 2013 Tag für Tag und rund um die Uhr überwacht, etwa 30 000 Mal frühzeitig vor
Ergiebiger Dauerregen am Monatswechsel Mai/Juni südöstlich einer Linie Saarland - Vorpommern ließ die Flusssysteme im Osten und Süden anschwellen. An Rhein, Main und Neckar wurde der Schiffsverkehr eingestellt. Uferbereiche waren überschwemmt und am Mittelrhein liefen Keller voll. In Ober- und Nie-derbayern wurde in mehreren Landkreisen der Katastrophenalarm ausgerufen. Mehrere Bahnstrecken stellten ihren Betrieb ein. Auf Feldern stand das Wasser und ließ das Gemüse verfaulen.
Stadtteile und Ortschaften standen unter Wasser. In Passau, wo der Inn in die Donau fließt und die Altstadt unter Wasser stand, erreichte der Pegel mit 12,90 m einen Rekordstand. Im 16. Jahrhundert gab es zuletzt mit Pegelständen um 12.70 m ähnlich hohe Werte. Auch in den östlichen Bundesländern Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt wurden Rekordpegelstände erreicht und Katastrophenalarm ausgerufen.
In Grimma, Grüz, und Döbeln standen die Altstadtbereiche komplett unter Wasser. Dies betraf auch viele Städte und Orte im Einzugsgebiet von Elbe, Mulde und Saale. In etwa 14 000 Haushalten fiel der Strom aus. Zehntausende von Menschen wurden evakuiert. Obwohl Deiche mit Sandsäcken erhöht und verstärkt wurden, brachen einige. So geschehen bei Fischbeck über mehrere hundert Meter Länge, wodurch die Elbe einige Kilometer landeinwärts vordringen konnte. Bahnlinien lagen komplett unter Wasser.
Eisenbahnbrücken der ICE-Strecken von Berlin Richtung Amsterdam und Frankfurt über die Elbe wurden gesperrt. Vom 8.-10. verursachten Gewitter u. a. folgende Schäden: In Wertheim im Main-Tauber-Kreis kam es zu mehreren Erdrutschen. Durch umgestürzte Bäume war die Bahnstrecke Miltenberg -Tauberbischofsheim tagelang gesperrt. Bei Meiningen verstarb eine Autofahrerin nach einem Unfall auf nasser Fahrbahn. Am 12./13. ließ ein Sturmfeld vom Saarland bis Thüringen zahlreiche Bäume umstürzen. Bei Biblis fuhr ein ICE auf einen Baum und wurde zu einem 7-stündigen Halt gezwungen.
Während einer Hitzeperiode vom 18. bis 20. hoben sich auf einigen Autobahnen Betonplatten. Bei Ahrensburg in Bayern verstarb ein Motorradfahrer, als er über eine halbmeterhohe Aufwölbung fuhr und gegen die Leitplanke prallte. Auf dem Bodensee kenterten am 18. während eines Gewitters mit heftigen Böen einige Segler und wurden von der Wasserwacht gerettet, einige Boote sanken.
Blitzschläge entfachten am 19. zwischen Bremen und Bremerhaven sowie in Stade Dachstuhlbrände und in Brunsbüttel stürzte das Dach eines Supermarktes wegen Wassermassen aufgrund eines Gewitterregens ein. Auch am 20. /21. zogen heftige Gewitter über Deutschland hinweg. Aus fast dem gesamten Bundesgebiet wurden vollgelaufene Keller und überflutete Straßen gemeldet. An der Mosel kam es dadurch zu Hangrutschen. In Bonn stand u.a. der Bahnhof unter Wasser, während Leipzig den Busverkehr und einige Regionen den Bahnverkehr einstellten. Bad Berka in Thüringen war von der Außenwelt abgeschnitten, da sämtliche Zufahrtsstraßen unpassierbar waren.
Der Bahnverkehr Berlin – Frankfurt/Oder war wegen beschädigter Oberleitung beeinträchtigt. Ein Jugendzeltlager im Havelland musste evakuiert werden. Am 24. wurde auf dem Starnberger See in der Nähe von Tutzing für etwa 2 Minuten ein Tornado beobachtet.
Hagel wurde im Juni in mehreren Regionen beobachtet: so am 8. im Rhein-Main-Gebiet und im Erzgebirge, am 15. auf Fehmarn und am Bodensee, am 16. auf Rügen, am 17. auf der Schwäbischen Alb, am 19. auf Norderney und Fehmarn. Am 20. gab es Hagel in der Südhälfte und im Osten Deutschlands – so wurden in Saarburg im Kreis Trier-Saarburg Autos verbeult und in Oerlenbach in Unterfranken außerdem Scheiben zerschlagen, in Unterweikertshofen im Kreis Dachau wurden Pflanzen und Bäume beschädigt, in Philippsthal-Heimboldshausen in Osthessen und Westendorf im Ostallgäu wurden Korndurchmesser bis 6 cm beobachtet, in Sulzbach-Rosenberg in Bayern sogar bis 8 cm. Hagel wurde auch beobachtet am 21. im Weserbergland, am 23. in St. Peter-Ording, am 25. örtlich in Franken und am 27. örtlich am Oberrhein.
Autor: redErgiebiger Dauerregen am Monatswechsel Mai/Juni südöstlich einer Linie Saarland - Vorpommern ließ die Flusssysteme im Osten und Süden anschwellen. An Rhein, Main und Neckar wurde der Schiffsverkehr eingestellt. Uferbereiche waren überschwemmt und am Mittelrhein liefen Keller voll. In Ober- und Nie-derbayern wurde in mehreren Landkreisen der Katastrophenalarm ausgerufen. Mehrere Bahnstrecken stellten ihren Betrieb ein. Auf Feldern stand das Wasser und ließ das Gemüse verfaulen.
Stadtteile und Ortschaften standen unter Wasser. In Passau, wo der Inn in die Donau fließt und die Altstadt unter Wasser stand, erreichte der Pegel mit 12,90 m einen Rekordstand. Im 16. Jahrhundert gab es zuletzt mit Pegelständen um 12.70 m ähnlich hohe Werte. Auch in den östlichen Bundesländern Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt wurden Rekordpegelstände erreicht und Katastrophenalarm ausgerufen.
In Grimma, Grüz, und Döbeln standen die Altstadtbereiche komplett unter Wasser. Dies betraf auch viele Städte und Orte im Einzugsgebiet von Elbe, Mulde und Saale. In etwa 14 000 Haushalten fiel der Strom aus. Zehntausende von Menschen wurden evakuiert. Obwohl Deiche mit Sandsäcken erhöht und verstärkt wurden, brachen einige. So geschehen bei Fischbeck über mehrere hundert Meter Länge, wodurch die Elbe einige Kilometer landeinwärts vordringen konnte. Bahnlinien lagen komplett unter Wasser.
Eisenbahnbrücken der ICE-Strecken von Berlin Richtung Amsterdam und Frankfurt über die Elbe wurden gesperrt. Vom 8.-10. verursachten Gewitter u. a. folgende Schäden: In Wertheim im Main-Tauber-Kreis kam es zu mehreren Erdrutschen. Durch umgestürzte Bäume war die Bahnstrecke Miltenberg -Tauberbischofsheim tagelang gesperrt. Bei Meiningen verstarb eine Autofahrerin nach einem Unfall auf nasser Fahrbahn. Am 12./13. ließ ein Sturmfeld vom Saarland bis Thüringen zahlreiche Bäume umstürzen. Bei Biblis fuhr ein ICE auf einen Baum und wurde zu einem 7-stündigen Halt gezwungen.
Während einer Hitzeperiode vom 18. bis 20. hoben sich auf einigen Autobahnen Betonplatten. Bei Ahrensburg in Bayern verstarb ein Motorradfahrer, als er über eine halbmeterhohe Aufwölbung fuhr und gegen die Leitplanke prallte. Auf dem Bodensee kenterten am 18. während eines Gewitters mit heftigen Böen einige Segler und wurden von der Wasserwacht gerettet, einige Boote sanken.
Blitzschläge entfachten am 19. zwischen Bremen und Bremerhaven sowie in Stade Dachstuhlbrände und in Brunsbüttel stürzte das Dach eines Supermarktes wegen Wassermassen aufgrund eines Gewitterregens ein. Auch am 20. /21. zogen heftige Gewitter über Deutschland hinweg. Aus fast dem gesamten Bundesgebiet wurden vollgelaufene Keller und überflutete Straßen gemeldet. An der Mosel kam es dadurch zu Hangrutschen. In Bonn stand u.a. der Bahnhof unter Wasser, während Leipzig den Busverkehr und einige Regionen den Bahnverkehr einstellten. Bad Berka in Thüringen war von der Außenwelt abgeschnitten, da sämtliche Zufahrtsstraßen unpassierbar waren.
Der Bahnverkehr Berlin – Frankfurt/Oder war wegen beschädigter Oberleitung beeinträchtigt. Ein Jugendzeltlager im Havelland musste evakuiert werden. Am 24. wurde auf dem Starnberger See in der Nähe von Tutzing für etwa 2 Minuten ein Tornado beobachtet.
Hagel wurde im Juni in mehreren Regionen beobachtet: so am 8. im Rhein-Main-Gebiet und im Erzgebirge, am 15. auf Fehmarn und am Bodensee, am 16. auf Rügen, am 17. auf der Schwäbischen Alb, am 19. auf Norderney und Fehmarn. Am 20. gab es Hagel in der Südhälfte und im Osten Deutschlands – so wurden in Saarburg im Kreis Trier-Saarburg Autos verbeult und in Oerlenbach in Unterfranken außerdem Scheiben zerschlagen, in Unterweikertshofen im Kreis Dachau wurden Pflanzen und Bäume beschädigt, in Philippsthal-Heimboldshausen in Osthessen und Westendorf im Ostallgäu wurden Korndurchmesser bis 6 cm beobachtet, in Sulzbach-Rosenberg in Bayern sogar bis 8 cm. Hagel wurde auch beobachtet am 21. im Weserbergland, am 23. in St. Peter-Ording, am 25. örtlich in Franken und am 27. örtlich am Oberrhein.
