An was Sie 2013 noch denken sollten
Donnerstag, 12. Dezember 2013, 16:53 Uhr
Wer in diesem Jahr noch einige Dinge erledigt, spart viel Geld. Die Kreissparkasse Nordhausen gibt Tipps, an was die Vorsorgesparer noch in diesem Jahr denken sollten...
Über 15 Millionen Bundesbürger haben einen Riestervertrag. Viele Sparer nutzen die Riester-Rente, um privat für das Alter vorzusorgen. Der Staat fördert sie mit Zulagen. Um diese zu erhalten, muss jeder Riester-Sparer einen entsprechenden Antrag stellen.
Die Sparkasse empfiehlt, noch vor dem Jahresende die staatlichen Zulagen zu beantragen. Bis zum 31.12.2013 kann dies für die Jahre 2011 und 2012 noch erfolgen. Obwohl die Anleger zwei Jahre dafür Zeit haben, stellen viele keinen Antrag und verschenken damit bares Geld.
Bei einer Familie kann das im Jahr über 900 Euro sein. Den Antrag auf Altersvorsorgezulage erhalten Sparer bei dem Unternehmen, bei dem sie ihren Riester-Vertrag abgeschlossen haben. Der ausgefüllte Antrag wird dann an die staatliche Zulagenstelle weitergeleitet. An was viele nicht denken: Die Riester-Beiträge und Zulagen können bei der Steuererklärung als Sonderausgaben geltend gemacht werden.
Abhängig von der gesamten steuerlichen Situation kann man so zusätzlich zur Zulage auch noch eine gute Steuerersparnis erhalten.
Über die Wahl von Vorsorge- und Versicherungsprodukten sollte immer der persönliche Bedarf entscheiden. Die Absicherung von Familie, Pflege, Alter und Arbeitskraft muss im Vordergrund stehen. Generell gilt: Je früher mit der privaten oder betrieblichen Altersvorsorge begonnen wird, desto mehr lässt sich für den Ruhestand sparen.
Um das Thema Pflege im Alter besser aufzustellen, hat der Gesetzgeber mit dem sogenannten Pflege-Bahr” reagiert. Wer privat für Zeiten der Pflege vorsorgt, erhält seit 2013 eine staatliche Förderung. Schon ab zehn Euro monatlicher Prämie schießt der Bund fünf Euro pro Monat zu. Durch die geförderte Pflegezusatzversicherung können Versorgungslücken gefüllt werden. Die neue Zusatzversicherung können alle in der sozialen oder privaten Pflegeversicherung versicherten Erwachsenen abschließen.
Die Versicherungen dürfen keine Ausschlusskriterien oder Risikozuschläge festlegen. Nur minderjährige oder bereits pflegebedürftige Personen können diese Versicherung nicht abzuschließen.
Die Kreissparkasse Nordhausen bietet in allen Sparkassenfilialen kostenfrei und unverbindlich einen Altersvorsorge-Check an. Terminvereinbarungen können unter info@kskndh.de oder telefonisch 03631/428-0 erfolgen.
Autor: redÜber 15 Millionen Bundesbürger haben einen Riestervertrag. Viele Sparer nutzen die Riester-Rente, um privat für das Alter vorzusorgen. Der Staat fördert sie mit Zulagen. Um diese zu erhalten, muss jeder Riester-Sparer einen entsprechenden Antrag stellen.
Die Sparkasse empfiehlt, noch vor dem Jahresende die staatlichen Zulagen zu beantragen. Bis zum 31.12.2013 kann dies für die Jahre 2011 und 2012 noch erfolgen. Obwohl die Anleger zwei Jahre dafür Zeit haben, stellen viele keinen Antrag und verschenken damit bares Geld.
Bei einer Familie kann das im Jahr über 900 Euro sein. Den Antrag auf Altersvorsorgezulage erhalten Sparer bei dem Unternehmen, bei dem sie ihren Riester-Vertrag abgeschlossen haben. Der ausgefüllte Antrag wird dann an die staatliche Zulagenstelle weitergeleitet. An was viele nicht denken: Die Riester-Beiträge und Zulagen können bei der Steuererklärung als Sonderausgaben geltend gemacht werden.
Abhängig von der gesamten steuerlichen Situation kann man so zusätzlich zur Zulage auch noch eine gute Steuerersparnis erhalten.
Über die Wahl von Vorsorge- und Versicherungsprodukten sollte immer der persönliche Bedarf entscheiden. Die Absicherung von Familie, Pflege, Alter und Arbeitskraft muss im Vordergrund stehen. Generell gilt: Je früher mit der privaten oder betrieblichen Altersvorsorge begonnen wird, desto mehr lässt sich für den Ruhestand sparen.
Um das Thema Pflege im Alter besser aufzustellen, hat der Gesetzgeber mit dem sogenannten Pflege-Bahr” reagiert. Wer privat für Zeiten der Pflege vorsorgt, erhält seit 2013 eine staatliche Förderung. Schon ab zehn Euro monatlicher Prämie schießt der Bund fünf Euro pro Monat zu. Durch die geförderte Pflegezusatzversicherung können Versorgungslücken gefüllt werden. Die neue Zusatzversicherung können alle in der sozialen oder privaten Pflegeversicherung versicherten Erwachsenen abschließen.
Die Versicherungen dürfen keine Ausschlusskriterien oder Risikozuschläge festlegen. Nur minderjährige oder bereits pflegebedürftige Personen können diese Versicherung nicht abzuschließen.
Die Kreissparkasse Nordhausen bietet in allen Sparkassenfilialen kostenfrei und unverbindlich einen Altersvorsorge-Check an. Terminvereinbarungen können unter info@kskndh.de oder telefonisch 03631/428-0 erfolgen.
