Instrumente auch nutzen
Mittwoch, 04. Dezember 2013, 09:39 Uhr
Zum beabsichtigten neuen Gipsabbau in der Rüdigsdorfer Schweiz führte Staatssekretärin Inge Klaan heute Gespräche mit der Regionalen Planungsgemeinschaft Nordthüringen. Einzelheiten in Ihrer nnz...
Unser gemeinsames Ziel ist es, den Gipsabbau möglichst auf die bereits ausgewiesenen Bergbauflächen zu begrenzen. Wir wollen die Naturschönheiten der Südharzer Gipskarstlandschaft erhalten und als Freiräume für Tourismus und Erholung sichern, sagte heute die Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Inge Klaan, nach einem Gespräch mit Vertretern der Regionalen Planungsgemeinschaft Nordthüringen in Heilbad Heiligenstadt.
Ein einseitiger Vorrang für die Rohstoffsicherung ist dem neuen Landesentwicklungsprogramm (LEP) 2025 nicht zu entnehmen, wies Staatssekretärin Klaan die kürzlich vom Landkreis Nordhausen vorgetragene Kritik zurück. Hier besteht kein Unterschied zum bisher gültigen Landesentwicklungsplan 2004. Vielmehr bietet das LEP 2025 neue Instrumente, die der Landkreis und die anderen Mitglieder im Rahmen ihrer Arbeit in der Regionalen Planungsgemeinschaft Nordthüringen anwenden und so die regionale Entwicklung gestalten können.
Die Staatssekretärin erläuterte in dem Gespräch in Heiligenstadt die neuen Möglichkeiten zur Lösung von Nutzungskonflikten zwischen Rohstoffgewinnung und Tourismus. Der LEP bietet mit den Vorranggebieten ‚vorsorgende Rohstoffsicherung‘ ein weiterentwickeltes Werkzeug, um sich zielgerichtet mit derartigen Nutzungskonflikten auseinanderzusetzen.
Die Regionale Planungsgemeinschaft wird in die Lage versetzt, im Regionalplan Nordthüringen konkrete Regeln und Bedingungen für das Zusammenspiel von Tourismus, Freiraumschutz und Rohstoffsicherung aufstellen zu können. Unterschiedliche Interessen können so durch ein transparentes Verfahren nachhaltig in Einklang gebracht werden.
Sogenannte ‚Aufsuchungserlaubnisse‘ ohne Aussicht auf einen tatsächlichen späteren Rohstoffabbau wie derzeit am Standort Rüdigsdorf/Winkelberg lassen sich dann durch konkrete Regelungen vermeiden.
Autor: redUnser gemeinsames Ziel ist es, den Gipsabbau möglichst auf die bereits ausgewiesenen Bergbauflächen zu begrenzen. Wir wollen die Naturschönheiten der Südharzer Gipskarstlandschaft erhalten und als Freiräume für Tourismus und Erholung sichern, sagte heute die Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Inge Klaan, nach einem Gespräch mit Vertretern der Regionalen Planungsgemeinschaft Nordthüringen in Heilbad Heiligenstadt.
Ein einseitiger Vorrang für die Rohstoffsicherung ist dem neuen Landesentwicklungsprogramm (LEP) 2025 nicht zu entnehmen, wies Staatssekretärin Klaan die kürzlich vom Landkreis Nordhausen vorgetragene Kritik zurück. Hier besteht kein Unterschied zum bisher gültigen Landesentwicklungsplan 2004. Vielmehr bietet das LEP 2025 neue Instrumente, die der Landkreis und die anderen Mitglieder im Rahmen ihrer Arbeit in der Regionalen Planungsgemeinschaft Nordthüringen anwenden und so die regionale Entwicklung gestalten können.
Die Staatssekretärin erläuterte in dem Gespräch in Heiligenstadt die neuen Möglichkeiten zur Lösung von Nutzungskonflikten zwischen Rohstoffgewinnung und Tourismus. Der LEP bietet mit den Vorranggebieten ‚vorsorgende Rohstoffsicherung‘ ein weiterentwickeltes Werkzeug, um sich zielgerichtet mit derartigen Nutzungskonflikten auseinanderzusetzen.
Die Regionale Planungsgemeinschaft wird in die Lage versetzt, im Regionalplan Nordthüringen konkrete Regeln und Bedingungen für das Zusammenspiel von Tourismus, Freiraumschutz und Rohstoffsicherung aufstellen zu können. Unterschiedliche Interessen können so durch ein transparentes Verfahren nachhaltig in Einklang gebracht werden.
Sogenannte ‚Aufsuchungserlaubnisse‘ ohne Aussicht auf einen tatsächlichen späteren Rohstoffabbau wie derzeit am Standort Rüdigsdorf/Winkelberg lassen sich dann durch konkrete Regelungen vermeiden.
