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Zum Nachteil der Jugend

Dienstag, 03. Dezember 2013, 06:46 Uhr
Die bekannt gewordene Verfügung des Landratsamtes Nordhausen, zur Begrenzung von Freiluftveranstaltungen in der Stadt Nordhausen sieht der stellvertretende JU Kreisvorsitzende Chris Schröder als Diskriminierung von jungen Menschen in der Stadt und im Landkreis Nordhausen...


Hier wurden wieder Schreibtischgestze verhängt, statt mit Bürgern und Veranstaltern in Diskussionen zu treten. In der Stadt Nordhausen finden die größten Veranstaltungen im Landkreis statt, was auch ein großer Imagegewinn für die Stadt ist. Die Begrenzung bedeute ein Aus von vielen Veranstaltungen.

"Gerade in Zeiten des demografischen Wandels sind wir angewiesen auf junge Menschen von nah und fern, für die auch ausschlaggebend ist, eine attraktive und jugendfreundliche Stadt vorzufinden", so Schröder.

Natürlich muss eine Verwaltung Beschwerden von Anwohnern entgegennehmen und Lösungen finden, aber gleich mit Verfügungen für Ruhe zu sorgen sei eine einfache Methode für eine Verwaltung.

Verlegung von Veranstaltungen in das Gehege ist nicht sehr attraktiv, teilweise schlechte Wege und begrenze Platzmöglichkeiten. "Außerdem wurde für viel Geld der Petersberg ausgebaut, für solche Veranstaltungen, was auch zu Einnahmen für die “Neue Mitte GmbH” von Vorteil ist. Es sollten jetzt Gespräche mit Bürgern und Veranstaltern erfolgen, so könnte man Lösungen finden wie zum Beispiel jedes 2. Wochenende eine Veranstaltung im Stadtkern. Auch für die Fußball-Fans muss eine Lösung her, Public Viewing betrifft alle Altersgruppen in der Stadt.

Ich fordere hier die Verwaltung auf, eine Diskussionsrunde aller Beteiligten zu organisieren und eine verträgliche Lösung beiderseits zu erarbeiten", so der stellvertretende Kreisvorsitzende der Junge Union Nordhausen.
Autor: red

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