Stirbt auch der Karneval in Günzerode?
Freitag, 29. November 2013, 19:34 Uhr
Etwa 220 Einwohner zählt Günzerode an der B 243. Grundschule? Geschichte. Kindergarten? Dicht. Konsum? Nach der Wende gestorben? Schützenverein? Hat sich aufgelöst. Feuerwehr? Lebt so vor sich hin. Stirbt jetzt auch der Karneval? Kurt Frank ging der Sache nach...
Sechs Mitglieder aus dem Verein ausgetreten. Unter ihnen soll der Stellvertretender des Präsidenten sein. Von Querelen ist die Rede. Hiobsbotschaften? Davon könne keine Rede sein, sagt Steffi Spieß, die Wirtin der Gaststätte Am Hagen. Erst am Mittwoch habe man auf dem Saal wieder eifrig geprobt. Stundenlang.
Von wegen, im Ort würden sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen. Die Gemeinde habe einen Saal, der 120 Personen Platz biete und zu Feierlichkeiten aller Art aus nah und fern genutzt werde. Außerdem die Gaststätte. Ihre gute Küche habe sich herumgesprochen. Kein anderes Dorf im Umfeld habe das zu bieten.
Der Karneval stirbt nicht, versichert Frank Micheel, der Präsident. Es sei normal, wenn Leute gehen. Dafür kämen andere. 72 Mitglieder zähle der Verein derzeit. Sieben mehr als im Vorjahr. Ein gut Zweieinhalb-Stunden-Programm stellen wir auf die Beine, sagt er stolz. Mit Gesang, Tänzen, Büttenreden, Sketchen und viel Humor. Mit Freude seien alle bei der Sache. Von einer miesen Stimmung könne überhaupt keine Rede sein. Allerdings, fügt der Präsident an, koste die fünfte Jahreszeit Geld. Sie finanziere sich aus Einnahmen und Mitgliedsbeiträgen. Es sei viel Eigeninitiative und Idealismus gefragt.
Die Tanzgruppe sei neu gegründet worden. Die Fünf Männer, wie sich die Truppe im Vorjahr nannte, gebe es nicht mehr. Dafür die 17 Lustigen. Bestand habe das Hausfrauen- und Männerballett. Und die Gardetänzerinnen. Mit Cathrin Dochnahl als Solistin. Alles hübsche Mädchen im Alter von 14 bis 22 Jahren. Jeder Schritt, jede Bewegung werde akribisch geprobt.
Sieben Auftritte sind insgesamt in der nunmehr 56. Saison vorgesehen. Unter dem Schlachtruf Fickelschwänze Helau wollen die Aktiven, unterstützt von Freunden des Karnevals aus umliegenden Ortschaften, gesellige Stunden guter Unterhaltung bieten. Sie sollen wieder die Höhepunkte im gesellschaftlichen Leben des kleinen Helme-Dorfes werden.
Kurt Frank
Autor: redSechs Mitglieder aus dem Verein ausgetreten. Unter ihnen soll der Stellvertretender des Präsidenten sein. Von Querelen ist die Rede. Hiobsbotschaften? Davon könne keine Rede sein, sagt Steffi Spieß, die Wirtin der Gaststätte Am Hagen. Erst am Mittwoch habe man auf dem Saal wieder eifrig geprobt. Stundenlang.
Von wegen, im Ort würden sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen. Die Gemeinde habe einen Saal, der 120 Personen Platz biete und zu Feierlichkeiten aller Art aus nah und fern genutzt werde. Außerdem die Gaststätte. Ihre gute Küche habe sich herumgesprochen. Kein anderes Dorf im Umfeld habe das zu bieten.
Der Karneval stirbt nicht, versichert Frank Micheel, der Präsident. Es sei normal, wenn Leute gehen. Dafür kämen andere. 72 Mitglieder zähle der Verein derzeit. Sieben mehr als im Vorjahr. Ein gut Zweieinhalb-Stunden-Programm stellen wir auf die Beine, sagt er stolz. Mit Gesang, Tänzen, Büttenreden, Sketchen und viel Humor. Mit Freude seien alle bei der Sache. Von einer miesen Stimmung könne überhaupt keine Rede sein. Allerdings, fügt der Präsident an, koste die fünfte Jahreszeit Geld. Sie finanziere sich aus Einnahmen und Mitgliedsbeiträgen. Es sei viel Eigeninitiative und Idealismus gefragt.
Die Tanzgruppe sei neu gegründet worden. Die Fünf Männer, wie sich die Truppe im Vorjahr nannte, gebe es nicht mehr. Dafür die 17 Lustigen. Bestand habe das Hausfrauen- und Männerballett. Und die Gardetänzerinnen. Mit Cathrin Dochnahl als Solistin. Alles hübsche Mädchen im Alter von 14 bis 22 Jahren. Jeder Schritt, jede Bewegung werde akribisch geprobt.
Sieben Auftritte sind insgesamt in der nunmehr 56. Saison vorgesehen. Unter dem Schlachtruf Fickelschwänze Helau wollen die Aktiven, unterstützt von Freunden des Karnevals aus umliegenden Ortschaften, gesellige Stunden guter Unterhaltung bieten. Sie sollen wieder die Höhepunkte im gesellschaftlichen Leben des kleinen Helme-Dorfes werden.
Kurt Frank
