Ein neues Zeitalter
Mittwoch, 27. November 2013, 12:55 Uhr
In der Einheitsgemeinde Werther setzt man seit Jahren auf den sparsamen Umgang mit Elektroenergie. Jetzt wurde in Großwerther dazu ein weiterer Beitrag geleistet - im wahrsten Sinne des Wortes: ein Lichtblick...
Lichtblick (Foto: privat)
In der ersten Novemberwoche wurde die erste zusammenhängende LED Straßenbeleuchtungsanlage im Ortsteil Groß- Werther am Harzblick-Wartebergsiedlung - Kleine Lehne in Betrieb genommen. Dieser Neubau fand im Rahmen der Baumaßnahme der Thüringer Energie, der Errichtung von neuen Niederspannungsanschlüssen statt.
In der Kleinen Lehne und Schinderleich werden durch Abwasserzweckverband Golden Aue die Grundstücke an die zentrale Kläranlage angebunden. Im Zuge dieser Bauarbeiten wurden ebenfalls die Niederspannungsanschlüsse und Straßenbeleuchtung erneuert. Es war ein großer Erfolg, fast alle Träger (außer Telekom) in diese Baumaßnahme zu bekommen, um dadurch einmal Kosten (Tiefbau) zu senken, aber auch weitere spätere lästige Baumaßnahmen zu verhindern.
Wichtigstes Argumente für den ersten Einsatz von LED Beleuchtung ist natürlich die Energie- Effizienz und damit verbundene Einsparung(Kosten)von Energie bei LED Lampen und eine lange Lebensdauer.
Die technische aber auch Kostenentwicklung hat sich in den letzten Jahren im LED Bereich sehr positiv entwickelt, so dass die Entscheidung für LED nachvollziehbar und zukunftsorientiert ist.
Es wurden insgesamt 17 Lichtpunkte mit einer Masthöhe von 6 Metern eingebaut und 3 Lichtpunkte mit 5 Meter Masthöhe. "Mit dem Einbau der Leuchten Mini Luma der Firma Philipps, sind wir den Empfehlungen und guten Erfahrungen mit dieser Leuchte der Thüringer Energie gefolgt. Durch ihr kompaktes und elegantes Erscheinungsbild ist die MiniLuma die ideale Lösung für Wohngebiete. Mit bis zu 10.000 Lumen und einer Lebensdauer von bis zu 100.000 Stunden wurde sie speziell für den Einsatz auf niedrigen Lichtpunkthöhen konzipiert", berichtet Bürgermeister Hans-Jürgen Weidt.
Es wurden je nach Straßengröße LED Leuchten von 42 -26 Watt verbaut. Damit liegen diese Lampen bei Lichtintensität zwischen 3500 und 4500 Lumen. Die Einsparung von Energie gegenüber der Natriumdampfhochdrucklampe (70W) liegt bei 55 % und bei einer Quecksilberdampflampe (125 W) sogar bei 77%.
Insgesamt hat die Gemeinde 30.270 Euro in diese vier Straßenbeleuchtungsanlagen und damit auch in eine effiziente und nachhaltige Straßenbeleuchtungsstrategie der Zukunft investiert.
Die Gemeinde Werther betreibt mit den etwa 500 Lichtpunkte in acht Ortsteilen ein relativ großes Straßenbeleuchtungsnetz. Der Stromverbrauch liegt bei 220.000 KWh im Jahr, damit sind die Betriebskosten der Straßenbeleuchtung mit Abstand der größte Posten in diesem Bereich.
"Wir werden auch weitere Straßenbeleuchtungsprojekte dieser Strategie unterziehen. Weiterhin werden uns aber auch in Zukunft über die Umrüstung von bestehenden Natriumdampfhochdruck- und Quecksilberdampflampen in moderne effiziente LED Beleuchtung beschäftigen. Hauptproblem ist natürlich die Finanzierung. Hier müssen der Bund und das Land über Förderrichtlinien und rentierliche Kreditmöglichkeiten, die Rahmenbedingungen für die Kommunen schaffen. Man muss in diesem Zusammenhang erwähnen, dass diese Maßnahmen ein wichtiger und nicht unerheblicher Beitrag zum Klimaschutz sind und damit entscheidend zum Gelingen der Energiewende beitragen", sagte Weidt abschließend.
Autor: red
Lichtblick (Foto: privat)
In der ersten Novemberwoche wurde die erste zusammenhängende LED Straßenbeleuchtungsanlage im Ortsteil Groß- Werther am Harzblick-Wartebergsiedlung - Kleine Lehne in Betrieb genommen. Dieser Neubau fand im Rahmen der Baumaßnahme der Thüringer Energie, der Errichtung von neuen Niederspannungsanschlüssen statt.In der Kleinen Lehne und Schinderleich werden durch Abwasserzweckverband Golden Aue die Grundstücke an die zentrale Kläranlage angebunden. Im Zuge dieser Bauarbeiten wurden ebenfalls die Niederspannungsanschlüsse und Straßenbeleuchtung erneuert. Es war ein großer Erfolg, fast alle Träger (außer Telekom) in diese Baumaßnahme zu bekommen, um dadurch einmal Kosten (Tiefbau) zu senken, aber auch weitere spätere lästige Baumaßnahmen zu verhindern.
Wichtigstes Argumente für den ersten Einsatz von LED Beleuchtung ist natürlich die Energie- Effizienz und damit verbundene Einsparung(Kosten)von Energie bei LED Lampen und eine lange Lebensdauer.
Die technische aber auch Kostenentwicklung hat sich in den letzten Jahren im LED Bereich sehr positiv entwickelt, so dass die Entscheidung für LED nachvollziehbar und zukunftsorientiert ist.
Es wurden insgesamt 17 Lichtpunkte mit einer Masthöhe von 6 Metern eingebaut und 3 Lichtpunkte mit 5 Meter Masthöhe. "Mit dem Einbau der Leuchten Mini Luma der Firma Philipps, sind wir den Empfehlungen und guten Erfahrungen mit dieser Leuchte der Thüringer Energie gefolgt. Durch ihr kompaktes und elegantes Erscheinungsbild ist die MiniLuma die ideale Lösung für Wohngebiete. Mit bis zu 10.000 Lumen und einer Lebensdauer von bis zu 100.000 Stunden wurde sie speziell für den Einsatz auf niedrigen Lichtpunkthöhen konzipiert", berichtet Bürgermeister Hans-Jürgen Weidt.
Es wurden je nach Straßengröße LED Leuchten von 42 -26 Watt verbaut. Damit liegen diese Lampen bei Lichtintensität zwischen 3500 und 4500 Lumen. Die Einsparung von Energie gegenüber der Natriumdampfhochdrucklampe (70W) liegt bei 55 % und bei einer Quecksilberdampflampe (125 W) sogar bei 77%.
Insgesamt hat die Gemeinde 30.270 Euro in diese vier Straßenbeleuchtungsanlagen und damit auch in eine effiziente und nachhaltige Straßenbeleuchtungsstrategie der Zukunft investiert.
Die Gemeinde Werther betreibt mit den etwa 500 Lichtpunkte in acht Ortsteilen ein relativ großes Straßenbeleuchtungsnetz. Der Stromverbrauch liegt bei 220.000 KWh im Jahr, damit sind die Betriebskosten der Straßenbeleuchtung mit Abstand der größte Posten in diesem Bereich.
"Wir werden auch weitere Straßenbeleuchtungsprojekte dieser Strategie unterziehen. Weiterhin werden uns aber auch in Zukunft über die Umrüstung von bestehenden Natriumdampfhochdruck- und Quecksilberdampflampen in moderne effiziente LED Beleuchtung beschäftigen. Hauptproblem ist natürlich die Finanzierung. Hier müssen der Bund und das Land über Förderrichtlinien und rentierliche Kreditmöglichkeiten, die Rahmenbedingungen für die Kommunen schaffen. Man muss in diesem Zusammenhang erwähnen, dass diese Maßnahmen ein wichtiger und nicht unerheblicher Beitrag zum Klimaschutz sind und damit entscheidend zum Gelingen der Energiewende beitragen", sagte Weidt abschließend.
