Der Harz im Imagewandel
Dienstag, 26. November 2013, 15:28 Uhr
Vor drei Jahren befasste sich der Harzer Tourismusverband erstmalig mit der Wettbewerbsfähigkeit der Marke HARZ. Die erste Auflage der Destination Brand Studie des Institutes für Management und Tourismus (IMT) wurde veröffentlicht...
Wie bekannt und sympathisch ist der Harz als Reiseziel für die Deutschen? Diese und andere Fragen wurden beantwortet und mit umfangreichen Zahlen unterlegt. Doch was hat sich seitdem getan?
Nach der Neustrukturierung des Verbandes und der darauffolgenden Entwicklung und Umsetzung einer neue Markenstrategie schauten die rund 100 Teilnehmer des Harzer Tourismustages 2013 gespannt auf die Ergebnisse der erneuten Destination Brand Studie und die darin dokumentierte Entwicklung der letzten drei Jahre.
Der Harzer Tourismustag hat sich zum Branchentreff der Touristiker in der Region entwickelt. Die Mitgliederversammlung des Harzer Tourismusverbandes wird ergänzt durch einen Fachworkshop, der aktuelle und spannende Themen aufgreift. In diesem Jahr standen die Ergebnisse der neue Destination Brand Studie im Fokus. Darüber hinaus wurde ein Blick in die virtuelle Welt gewagt. Wie präsentiert sich der Harz – der HTV, aber auch seine Partner – hier. Sind die Internetauftritte qualitativ und welche Chancen hat eine noch bessere Vernetzung. Diesen und weiteren Fragen widmete sich Stefan Niemeyer von der Fima ic tourismus aus Leer.
Weniger gut schnitt die Region in 2009 in Bezug auf die Bereitschaft der Befragten ab, den Harz tatsächlich zu besuchen. Konnten sich damals nur 15% vorstellen eine längere Reise hierher zu unternehmen, sind es nun bereits 27%. Für die Kurzreisen stieg die Besuchsbereitschaft von 25% sogar auf 41%. Die hier erreichten Steigerungsraten fielen im Vergleich zu den anderen untersuchten Reisegebieten überdurchschnittlich hoch aus. Im Ranking der 29 untersuchten Mittelgebirge sichert sich der Harz Platz drei.
Das Institut IMT aber auch die Vertreter des Harzer Tourismusverbandes sehen die Ursache hierfür in der erfolgreichen Produkt- und Angebotsentwicklung im Westharz sowie in der verbesserten Vermarktung auf allen Ebenen der touristischen Servicekette.
Der Harz gehört gemessen an seiner Bekanntheit, dem Sympathiegrad und der Besuchsbereitschaft in der deutschen Bevölkerung zu den starken deutschen Destinationsmarken. Im Vergleich mit den von uns untersuchten 29 Mittelgebirgs- und Berglandschaften positioniert sich der Harz bei der Sympathie und der Besuchsbereitschaft auf einem hervorragenden dritten Platz. bestätigt Anne Köchling vom Institut für Management und Tourismus.
Im Harz hat sich in den letzten Jahren vieles entwickelt. Die neuen Angebote sowie unser neu ausgerichtetes Marketing auf regionaler Ebene zeigen offensichtlich Wirkung. Wir freuen uns, dass insbesondere im Bereich der Besuchsbereitschaft diese Steigerungen erreicht werden konnten. Für die Tourismuswirtschaft der Region ist das der wichtigste Aspekt. Was nützen viele Sympathien, wenn die Gäste dennoch nicht in den Harz reisen – hier sind wir einen wichtigen Schritt vorangekommen. freut sich Carola Schmidt, Geschäftsführerin des Harzer Tourismusverbandes.
Zahlreiche Orte haben in ähnlichen Umfang nachgezogen. In den sozialen Netzwerken wie facebook und twitter ist der HTV wie auch viele Mitglieder auf Ortsebene aktiv und erfolgreich. Dennoch steigen die Anforderungen und auch im Onlinemarketing ist Kooperation und Zusammenarbeit mehr denn je gefragt: Das Online-Marketing im Tourismus vereint immer stärker die persönlichen Interessen der Gäste mit der passenden Nutzersituation. Vom stationären Computer über Tablet-PC bis zu Smartphone erwartet der Gast die richtige Information für seinen Reisemoment.
Für den Harz bedeutet dies: Die passenden Information, im richtigen Moment, von Menschen, denen man vertraut. Um dem Gast ein inspirierendes Erlebnis in seinen Reisephasen zu garantieren steht die gemeinsame Vernetzung vor Ort umso stärker im Mittelpunkt. Ein durchgängiges Erlebnis im Netz ist der entscheidende Faktor für die Reiseentscheidung des Gastes, von der Region über die Städte bis zum Leistungsträger. Je abgestimmter die Themen und Erlebnisse präsentiert werden, desto stärker das Vertrauen in die Region." so Stefan Niemeyer, Agenturleiter der Firma ic tourismus aus Leer.
Zuvor wurde der bisherige Vorsitzende, Stefan Manke, der im Februar zum Staatssekretär in das niedersächsische Innenministerium berufen wurde, sowie seine Vorstandskollegen, Ulrich Franke, Ortsbürgermeister für den Ortsteil Stolberg der Gemeinde Südharz und Bernd Meyer, bisheriger Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Hohnstein/ Südharz gebührend aus dem Vorstand verabschiedet.
Ab 2014 werden folgende Mitglieder den Vorstand des HTV bilden: Thomas Brych, Landrat des Landkreises Goslar; Gero Geißlreiter, Erster Kreisrat des Landkreises Osterode am Harz; Birgit Keller, Landrätin des Landkreises Nordhausen; Dirk Schatz, Landrat des Landkreises Mansfeld-Südharz; Martin Skiebe, Landrat des Landkreises Harz; Ralf Abrahms, Bürgermeister der Stadt Bad Harzburg; Peter Gaffert, Oberbürgermeister der Stadt Wernigerode; Dr. Thomas Gans, Bürgermeister der Stadt Bad Lauterberg; Ralf Rettig, Bürgermeister der Einheitsgemeinde Südharz und Dr. Klaus Zeh, Oberbürgermeister der Stadt Nordhausen.
Gemäß der satzungsgemäßen Neustrukturierung von Harzer Tourismusverband und Regionalverband Harz wird der neue Vorsitzende beider Verbände in der kommenden Mitgliederversammlung des Regionalverbandes Harz am 18.12.2014 gewählt. Die beiden Stellvertreter werden in der konstituierenden Sitzung des HTV-Vorstandes im Januar 2014 gewählt und übernehmen die Funktion dann ebenfalls in Personalunion für die beiden genannten Verbände.
Für den Abteilungsvorstand Marketing konnten folgende Kandidaten die Wahl für sich entscheiden: Erdmute Clemens, Wernigerode Tourismus GmbH; Dr. Evelyn Kunz, Bodetal Tourismus GmbH; Michael Bitter, GOSLAR marketing gmbh; Christian Klamt, Braunlage Tourismus GmbH; Frank Hartmann, Tourist-Information Bad Lauterberg; Edith Seemann, GLC AG für Tourist-Information Bad Sachsa; Uwe Schmidt, Rosenstadt Sangerhausen GmbH; Jessica Piper, Südharzer Tourismusverband; Matthias Wagener, Harzer Schmalspurbahnen GmbH; Kai Lauenroth, Hotel- und Tagungszentrum DER ACHTERMANN, Goslar; Dr. Christian Juranek, Schloß Wernigerode Verwaltungs- und Betriebsgesellschaft mbH und Christiane Brandenburg, KIEZ Güntersberge.
Aus diesen Reihen wird der Vorsitzende des Abteilungsvorstandes Marketing in der konstituierenden Sitzung am 9.12.2014 gewählt und gehört danach auch zum Vorstand des HTV.
Autor: redWie bekannt und sympathisch ist der Harz als Reiseziel für die Deutschen? Diese und andere Fragen wurden beantwortet und mit umfangreichen Zahlen unterlegt. Doch was hat sich seitdem getan?
Nach der Neustrukturierung des Verbandes und der darauffolgenden Entwicklung und Umsetzung einer neue Markenstrategie schauten die rund 100 Teilnehmer des Harzer Tourismustages 2013 gespannt auf die Ergebnisse der erneuten Destination Brand Studie und die darin dokumentierte Entwicklung der letzten drei Jahre.
Der Harzer Tourismustag hat sich zum Branchentreff der Touristiker in der Region entwickelt. Die Mitgliederversammlung des Harzer Tourismusverbandes wird ergänzt durch einen Fachworkshop, der aktuelle und spannende Themen aufgreift. In diesem Jahr standen die Ergebnisse der neue Destination Brand Studie im Fokus. Darüber hinaus wurde ein Blick in die virtuelle Welt gewagt. Wie präsentiert sich der Harz – der HTV, aber auch seine Partner – hier. Sind die Internetauftritte qualitativ und welche Chancen hat eine noch bessere Vernetzung. Diesen und weiteren Fragen widmete sich Stefan Niemeyer von der Fima ic tourismus aus Leer.
Destination Brand Studie
Mit Blick auf die Ergebnisse der Destination Brand Studie kann man mit Recht sagen, dass der Imagewandel der Reiseregion Harz eingeläutet wurde. Der bereits vor drei Jahren recht hohe Bekanntheitsgrad von 79% konnte auf nunmehr 86% gesteigert werden. Auch die Sympathiewerte der Befragten für die Region erhöhten sich von 56% auf 65%. Damit sichert sich der Harz einen Platz unter den 20 TOP Destinationen (von 160 in die Untersuchung integrierten Reisezielen) Deutschlands.Weniger gut schnitt die Region in 2009 in Bezug auf die Bereitschaft der Befragten ab, den Harz tatsächlich zu besuchen. Konnten sich damals nur 15% vorstellen eine längere Reise hierher zu unternehmen, sind es nun bereits 27%. Für die Kurzreisen stieg die Besuchsbereitschaft von 25% sogar auf 41%. Die hier erreichten Steigerungsraten fielen im Vergleich zu den anderen untersuchten Reisegebieten überdurchschnittlich hoch aus. Im Ranking der 29 untersuchten Mittelgebirge sichert sich der Harz Platz drei.
Das Institut IMT aber auch die Vertreter des Harzer Tourismusverbandes sehen die Ursache hierfür in der erfolgreichen Produkt- und Angebotsentwicklung im Westharz sowie in der verbesserten Vermarktung auf allen Ebenen der touristischen Servicekette.
Der Harz gehört gemessen an seiner Bekanntheit, dem Sympathiegrad und der Besuchsbereitschaft in der deutschen Bevölkerung zu den starken deutschen Destinationsmarken. Im Vergleich mit den von uns untersuchten 29 Mittelgebirgs- und Berglandschaften positioniert sich der Harz bei der Sympathie und der Besuchsbereitschaft auf einem hervorragenden dritten Platz. bestätigt Anne Köchling vom Institut für Management und Tourismus.
Im Harz hat sich in den letzten Jahren vieles entwickelt. Die neuen Angebote sowie unser neu ausgerichtetes Marketing auf regionaler Ebene zeigen offensichtlich Wirkung. Wir freuen uns, dass insbesondere im Bereich der Besuchsbereitschaft diese Steigerungen erreicht werden konnten. Für die Tourismuswirtschaft der Region ist das der wichtigste Aspekt. Was nützen viele Sympathien, wenn die Gäste dennoch nicht in den Harz reisen – hier sind wir einen wichtigen Schritt vorangekommen. freut sich Carola Schmidt, Geschäftsführerin des Harzer Tourismusverbandes.
Der Harz im Netz
Auch die neuen Webpräsenzen im Harz, sei es auf regionaler oder örtlicher Ebene, haben dazu beigetragen. Bestand in 2009 noch nahezu in allen Bereichen Aufholbedarf, präsentiert sich die Region im Internet heute modern und vielfältig. Umfassende Informationsseiten, wie auch zahlreiche Servicemodule, wie das Routenportal, die Harz-App des HTV, das Wintersportportal oder der seit März online gestellte Blog erfüllen alle Anforderungen einer modernen Webpräsenz.Zahlreiche Orte haben in ähnlichen Umfang nachgezogen. In den sozialen Netzwerken wie facebook und twitter ist der HTV wie auch viele Mitglieder auf Ortsebene aktiv und erfolgreich. Dennoch steigen die Anforderungen und auch im Onlinemarketing ist Kooperation und Zusammenarbeit mehr denn je gefragt: Das Online-Marketing im Tourismus vereint immer stärker die persönlichen Interessen der Gäste mit der passenden Nutzersituation. Vom stationären Computer über Tablet-PC bis zu Smartphone erwartet der Gast die richtige Information für seinen Reisemoment.
Für den Harz bedeutet dies: Die passenden Information, im richtigen Moment, von Menschen, denen man vertraut. Um dem Gast ein inspirierendes Erlebnis in seinen Reisephasen zu garantieren steht die gemeinsame Vernetzung vor Ort umso stärker im Mittelpunkt. Ein durchgängiges Erlebnis im Netz ist der entscheidende Faktor für die Reiseentscheidung des Gastes, von der Region über die Städte bis zum Leistungsträger. Je abgestimmter die Themen und Erlebnisse präsentiert werden, desto stärker das Vertrauen in die Region." so Stefan Niemeyer, Agenturleiter der Firma ic tourismus aus Leer.
Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen
Mit dem Fazit, dass der Harz auf einem guten Weg ist, dennoch aber auch weiterhin großen Herausforderungen gegenübersteht, startet der Harzer Tourismusverband am Nachmittag in seine Mitgliederversammlung 2013. Im Mittelpunkt standen die turnusmäßigen Wahlen zum Vorstand sowie zum Abteilungsvorstand Marketing.Zuvor wurde der bisherige Vorsitzende, Stefan Manke, der im Februar zum Staatssekretär in das niedersächsische Innenministerium berufen wurde, sowie seine Vorstandskollegen, Ulrich Franke, Ortsbürgermeister für den Ortsteil Stolberg der Gemeinde Südharz und Bernd Meyer, bisheriger Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Hohnstein/ Südharz gebührend aus dem Vorstand verabschiedet.
Ab 2014 werden folgende Mitglieder den Vorstand des HTV bilden: Thomas Brych, Landrat des Landkreises Goslar; Gero Geißlreiter, Erster Kreisrat des Landkreises Osterode am Harz; Birgit Keller, Landrätin des Landkreises Nordhausen; Dirk Schatz, Landrat des Landkreises Mansfeld-Südharz; Martin Skiebe, Landrat des Landkreises Harz; Ralf Abrahms, Bürgermeister der Stadt Bad Harzburg; Peter Gaffert, Oberbürgermeister der Stadt Wernigerode; Dr. Thomas Gans, Bürgermeister der Stadt Bad Lauterberg; Ralf Rettig, Bürgermeister der Einheitsgemeinde Südharz und Dr. Klaus Zeh, Oberbürgermeister der Stadt Nordhausen.
Gemäß der satzungsgemäßen Neustrukturierung von Harzer Tourismusverband und Regionalverband Harz wird der neue Vorsitzende beider Verbände in der kommenden Mitgliederversammlung des Regionalverbandes Harz am 18.12.2014 gewählt. Die beiden Stellvertreter werden in der konstituierenden Sitzung des HTV-Vorstandes im Januar 2014 gewählt und übernehmen die Funktion dann ebenfalls in Personalunion für die beiden genannten Verbände.
Für den Abteilungsvorstand Marketing konnten folgende Kandidaten die Wahl für sich entscheiden: Erdmute Clemens, Wernigerode Tourismus GmbH; Dr. Evelyn Kunz, Bodetal Tourismus GmbH; Michael Bitter, GOSLAR marketing gmbh; Christian Klamt, Braunlage Tourismus GmbH; Frank Hartmann, Tourist-Information Bad Lauterberg; Edith Seemann, GLC AG für Tourist-Information Bad Sachsa; Uwe Schmidt, Rosenstadt Sangerhausen GmbH; Jessica Piper, Südharzer Tourismusverband; Matthias Wagener, Harzer Schmalspurbahnen GmbH; Kai Lauenroth, Hotel- und Tagungszentrum DER ACHTERMANN, Goslar; Dr. Christian Juranek, Schloß Wernigerode Verwaltungs- und Betriebsgesellschaft mbH und Christiane Brandenburg, KIEZ Güntersberge.
Aus diesen Reihen wird der Vorsitzende des Abteilungsvorstandes Marketing in der konstituierenden Sitzung am 9.12.2014 gewählt und gehört danach auch zum Vorstand des HTV.
