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Sieg verschlafen

Dienstag, 26. November 2013, 11:51 Uhr
Die männliche A-Handball-Jugend des Nordhäuser SV musste zum erwartet starkem Gegner Post SV Gera. Gespielt wurde jedoch in Ronneburg. Einen echten Heimvorteil konnte demnach keine der beiden Mannschaften für sich geltend machen. Das Duell auf hohem Niveau lesen Sie hier...


Eigentlich standen die Zeichen für einen Sieg des Nordhäuser Nachwuchses gegen Post SV Gera gut. Mit vollem Kader und ohne Ausfälle fuhren Sie ins ostthüringische Ronneburg. Einziges Manko an diesem Spieltag war die Doppelbelastung einiger jüngerer Spieler. Diese absolvierten bereits das vorangegangene B-Jugend Spiel. Diese körperliche Anstrengung machte sich bereits in den ersten Spielminuten deutlich bemerkbar. Es fehlte der Mannschaft insgesamt an Konzentration.

In den ersten zehn Minuten konnten die Nordhäuser noch ein 4:4 Stand behaupten. Dann folgte jedoch ein Tief und Gera konnte sich auf ein 9:4 Mitte der ersten Halbzeit absetzten. Den Anschluss schafften die Nordhäuser Jungs jedoch in der ersten Halbzeit nicht mehr. Den Torhütern ist zu verdanken, dass beim Halbzeitpfiff auf der Anzeigetafel nur ein15:9 Rückstand zu lesen war.

Auch die zweite Halbzeit begann, wie die erste aufgehört hatte. Doch die Nordhäuser gesinnten sich ihrer Fähigkeiten und wachten noch scheinbar rechtzeitig wieder auf. Sie kämpften sich Tor um Tor immer dichter an Gera heran. Den Rückstand verkürzten sie bis Mitte der zweiten Halbzeit auf nur noch 18:16. Die Mannschaft stand nun deutlich besser in der Abwehr und machte auch im Angriff die erhofften Tore.

Nach 50 Minuten und einem Stand von 23:21 für Gera waren die Kräfte der Nordhäuser aufgebraucht. Sie hielten so gut es ging gegen den starken Geraer Angriff und versuchten sich wieder an den Gastgeber heran zu kämpfen. Doch es sollte an diesem Spieltag nicht mehr gelingen. Gera setzte sich wieder weiter auf ein 29:23 ab. Mit diesem Stand wurde die Partie nach 60 Minuten abgepfiffen.

Die Doppelbelastung von wichtigen Stammspielern konnte die Mannschaft nicht ohne Einbußen weg stecken. Da konnten auch der deutlich sichtbare Kampfgeist und die sehr gute Torwartleistung das Kind aus dem Brunnen retten. Im kommenden Spiel gegen den SV Hermsdorf am 30.11.2013 sollen dann aber wieder zwei Punkte eingefahren werden. Anpfiff zu der Partie ist um 10 Uhr in der Ballspielhalle.
Marianne Kiel

Aufstellung: Christoph Keil (Tor, 2), Leon Vaupel (Tor), Aaron Erfurt (2), Christian Griebsch (2), Jonas Dubois, Lukas Fehling (3), Jonas Frensel (3), Gunnar Grob, Sebastian Heise (1), Florian Gröger (7), Erik Höche, Christopfer Barth (3)
Autor: red

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