th.inka in Harztor
Freitag, 22. November 2013, 12:44 Uhr
Auftaktveranstaltungen finden, wie der Name schon verrät, zum Auftakt eines Prozesses statt. Ganz bewusst haben sich die Landgemeinde Harztor und der Projektträger Kreisjugendring Nordhausen hier für ein anderes Vorgehen entschieden und diese gestern gut ein halbes Jahr nach Projektbeginn durchgeführt...
Es sollte dabei gestern eben nicht nur um das Formulieren wichtiger Ziele und Wünsche gehen, sondern auch darum, anhand von konkreten ersten Projektschritten und Ergebnisse zu beweisen, dass die vorgestellten konzeptionellen Ideen auch funktionieren und Menschen sich dafür begeistern lassen.
Neben Vertretern ortsansässiger Unternehmen und Einrichtungen, des Landratsamtes Nordhausen sowie diversen sozialen Trägern waren auch der Bürgermeister der Landgemeinde Harztor, Stephan Klante und die Geschäftsführerin des Kreisjugendring Nordhausen, Sabine Reich anwesend. Zwei Mitarbeiter der Projektkoordinierungsstelle, Frau Lange und Herr Gothe, waren ebenfalls vor Ort und rundeten den Gesprächskreis sinnvoll ab.
Das Landesprogramm th.inka ("Thüringer Initiative für Integration.Nachhaltigkeit.Kooperation.Aktivierung") wird im Rahmen des Europäischen Sozialfonds sowie weiterer Landesmittel gefördert. Inhaltliche Idee ist es dabei, die Gemeinwesenarbeit und Lebensqualitäten in insgesamt 11 th.inka-Stützpunkten nachhaltig zu verbessern ohne zusätzliche aufgesetzte Angebote zu entwickeln, sondern vorhandene Ressourcen stärker zu fördern und mit den Bürgerinteressen zu vernetzen. Dabei kommt der Stärkung von sozialer, gesellschaftlicher und auch beruflichen Integration ganz speziell von Personen, die mit verschiedenen individuellen Problemlagen konfrontiert sind, ein besonderes Augenmerk zu.
Gemeinsam mit dem positiven Votum der Landgemeinde und der Unterstützung durch das Landratsamt konnte sich der Kreisjugendring Nordhausen mit einem Projekt erfolgreich im Jahr 2013 als th.inka-Stützpunkt in Harztor bewerben. Der zentral vergebene Name th.inka Nordhausen wurde schnell nur noch als Arbeitstitel genutzt und der neu gewählte Name Bürgerservice Harztor ist nunmehr vielen Bürgern der Landgemeinde Harztor bereits ein Begriff.
Die beiden Mitarbeiter/innen bieten unter anderem Unterstützung bei behördlichen Angelegenheiten, Hilfe bei der Suche nach einem Job oder Beratung bei persönlichen Problemen. Außerdem unterstützen sie soziale Projekte und ehrenamtliches Engagement. Der Bürgerservice kümmerte sich in den vergangenen Monaten bereits um 21 unterschiedliche Beratungsfälle und konnte hier erfolgreich Hilfen vermitteln. Zusätzlich wurden 11 Veranstaltungen begleitet und zur Öffentlichkeitsarbeit genutzt.
Weitere 42 Kooperationspartner konnten bereits für die Projektidee gewonnen werden. Die Beratungsfälle nehmen stetig zu und werden vorrangig durch Empfehlungen der Bürgern untereinander (Mund zu Mund) oder aber durch Vermittlungen der Kooperationspartner an das Projekt weitergeleitet. Und dies müssen nicht immer nur Problembewältigungen und Hilfebedarf sein. Die Projektmitarbeiter freuen sich auch über Bürger, die sich engagieren wollen oder einfach einmal so vorbei kommen, um über Ideen zu sprechen.
Hierzu gibt es in der Gemeindeverwaltung ein Büro, sowie in den Ortsteilen Niedersachswerfen und Ilfeld zwei Bürgertreffs mit festen Sprech-/Öffnungszeiten. Diese werden auch in 2014 zu verschiedenen weiteren Veranstaltungen und Themenabenden einladen.
Nach einführenden Worten durch Sabine Reich, Stephan Klante und Frau Lange berichtete Projektmitarbeiterin Frau Pohl von den bisherigen Verläufen, Aktionen und Tätigkeitsfeldern des Bürgerservice. Ein Ausblick auf geplante Tätigkeiten in 2014 regte auch zu Diskussionen an. Insbesondere der ausdrückliche Wunsch sich noch stärker an den vorhandenen Ressourcen des Sozialraums aber auch der angesprochenen Zielgruppen zu orientieren war dabei wichtig.
Im Vorfeld und im Anschluss an die Veranstaltung kamen die Gäste in lockerer Stehtischatmosphäre bei einem kleinen Imbiss ins Gespräch und tauschten weitere Ideen und Informationen aus und konnten neue Kontakte knüpfen. Wie bereits in den vergangenen Monaten konnte dabei beobachtet werden, wie interessiert die Akteure der Einrichtungen und vor allem aus der Landgemeinde Harztor an der Weiterentwicklung ihres Sozialraums sind.
Der Bürgerservice Harztor dankt allen Gästen für die rege Teilnahme an dieser Veranstaltung. Für Informationen jeglicher Art können Sie sich jederzeit an den Bürgerservice wenden:
Ilgerstraße 23
99768 Harztor / OT Ilfeld
036331 – 373 – 22
buergervice@harztor.de
Autor: redEs sollte dabei gestern eben nicht nur um das Formulieren wichtiger Ziele und Wünsche gehen, sondern auch darum, anhand von konkreten ersten Projektschritten und Ergebnisse zu beweisen, dass die vorgestellten konzeptionellen Ideen auch funktionieren und Menschen sich dafür begeistern lassen.
Neben Vertretern ortsansässiger Unternehmen und Einrichtungen, des Landratsamtes Nordhausen sowie diversen sozialen Trägern waren auch der Bürgermeister der Landgemeinde Harztor, Stephan Klante und die Geschäftsführerin des Kreisjugendring Nordhausen, Sabine Reich anwesend. Zwei Mitarbeiter der Projektkoordinierungsstelle, Frau Lange und Herr Gothe, waren ebenfalls vor Ort und rundeten den Gesprächskreis sinnvoll ab.
Das Landesprogramm th.inka ("Thüringer Initiative für Integration.Nachhaltigkeit.Kooperation.Aktivierung") wird im Rahmen des Europäischen Sozialfonds sowie weiterer Landesmittel gefördert. Inhaltliche Idee ist es dabei, die Gemeinwesenarbeit und Lebensqualitäten in insgesamt 11 th.inka-Stützpunkten nachhaltig zu verbessern ohne zusätzliche aufgesetzte Angebote zu entwickeln, sondern vorhandene Ressourcen stärker zu fördern und mit den Bürgerinteressen zu vernetzen. Dabei kommt der Stärkung von sozialer, gesellschaftlicher und auch beruflichen Integration ganz speziell von Personen, die mit verschiedenen individuellen Problemlagen konfrontiert sind, ein besonderes Augenmerk zu.
Gemeinsam mit dem positiven Votum der Landgemeinde und der Unterstützung durch das Landratsamt konnte sich der Kreisjugendring Nordhausen mit einem Projekt erfolgreich im Jahr 2013 als th.inka-Stützpunkt in Harztor bewerben. Der zentral vergebene Name th.inka Nordhausen wurde schnell nur noch als Arbeitstitel genutzt und der neu gewählte Name Bürgerservice Harztor ist nunmehr vielen Bürgern der Landgemeinde Harztor bereits ein Begriff.
Die beiden Mitarbeiter/innen bieten unter anderem Unterstützung bei behördlichen Angelegenheiten, Hilfe bei der Suche nach einem Job oder Beratung bei persönlichen Problemen. Außerdem unterstützen sie soziale Projekte und ehrenamtliches Engagement. Der Bürgerservice kümmerte sich in den vergangenen Monaten bereits um 21 unterschiedliche Beratungsfälle und konnte hier erfolgreich Hilfen vermitteln. Zusätzlich wurden 11 Veranstaltungen begleitet und zur Öffentlichkeitsarbeit genutzt.
Weitere 42 Kooperationspartner konnten bereits für die Projektidee gewonnen werden. Die Beratungsfälle nehmen stetig zu und werden vorrangig durch Empfehlungen der Bürgern untereinander (Mund zu Mund) oder aber durch Vermittlungen der Kooperationspartner an das Projekt weitergeleitet. Und dies müssen nicht immer nur Problembewältigungen und Hilfebedarf sein. Die Projektmitarbeiter freuen sich auch über Bürger, die sich engagieren wollen oder einfach einmal so vorbei kommen, um über Ideen zu sprechen.
Hierzu gibt es in der Gemeindeverwaltung ein Büro, sowie in den Ortsteilen Niedersachswerfen und Ilfeld zwei Bürgertreffs mit festen Sprech-/Öffnungszeiten. Diese werden auch in 2014 zu verschiedenen weiteren Veranstaltungen und Themenabenden einladen.
Nach einführenden Worten durch Sabine Reich, Stephan Klante und Frau Lange berichtete Projektmitarbeiterin Frau Pohl von den bisherigen Verläufen, Aktionen und Tätigkeitsfeldern des Bürgerservice. Ein Ausblick auf geplante Tätigkeiten in 2014 regte auch zu Diskussionen an. Insbesondere der ausdrückliche Wunsch sich noch stärker an den vorhandenen Ressourcen des Sozialraums aber auch der angesprochenen Zielgruppen zu orientieren war dabei wichtig.
Im Vorfeld und im Anschluss an die Veranstaltung kamen die Gäste in lockerer Stehtischatmosphäre bei einem kleinen Imbiss ins Gespräch und tauschten weitere Ideen und Informationen aus und konnten neue Kontakte knüpfen. Wie bereits in den vergangenen Monaten konnte dabei beobachtet werden, wie interessiert die Akteure der Einrichtungen und vor allem aus der Landgemeinde Harztor an der Weiterentwicklung ihres Sozialraums sind.
Der Bürgerservice Harztor dankt allen Gästen für die rege Teilnahme an dieser Veranstaltung. Für Informationen jeglicher Art können Sie sich jederzeit an den Bürgerservice wenden:
Ilgerstraße 23
99768 Harztor / OT Ilfeld
036331 – 373 – 22
buergervice@harztor.de


