Positiv zusammen leben
Freitag, 22. November 2013, 11:37 Uhr
Am 1. Dezember will der Welt-Aids-Tag wieder die öffentliche Aufmerksamkeit auf diese Erkrankung lenken. Die Kampagne Positiv zusammen leben bringt viele Menschen zusammen, die sich für Respekt, Toleranz und Unterstützung engagieren, sagt Kathrin Wolff, Aidsberaterin im Gesundheitsamt des Landratsamtes...
Auch im Landkreis Nordhausen wird die Aidsberatung des Gesundheitsamtes in Zusammenarbeit mit Schulen und Einrichtungen mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen auf den Welt-Aids-Tag aufmerksam machen. In vielen Schulen sind Spendenaktionen geplant. Neun Gesprächsrunden mit einem HIV betroffenen Mann ermöglichen eine sehr persönliche und intensive Auseinandersetzung mit der Problematik HIV und Aids, aber auch mit Themen wie Liebe, Umgang miteinander, Verantwortung sich selbst und anderen gegenüber.
Außerdem sind alle Mitarbeiter des Landratsamtes aufgerufen, sich auch an einer Aktion zu beteiligen, die unter dem Motto steht:Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes Nordhausen zeigen Schleife. Die rote Aidsschleife ist das weltweit bekannte Symbol für Solidarität mit HIV-Positiven und Aidskranken, aber auch für den Kampf gegen die Immunschwächekrankheit. Im Foyer des Landratsamtes Nordhausen, Behringstraße 3, gibt es außerdem einen Infostand zum Thema HIV/AIDS.
Nach Schätzungen der Vereinten Nationen lebten 2011 rund 34 Millionen Menschen mit HIV und 1,7 Millionen Menschen starben an den Folgen der Infektion. Weltweit gab es 2011 etwa 2,5 Millionen HIV-Neuinfektionen. In jeder Minute stecken sich ungefähr fünf Menschen neu mit dem HIV an. In Deutschland lebten Ende 2012 etwa 78.000 HIV-positive Menschen. Im Jahr 2012 infizierten sich in Deutschland noch immer ca. 3.400 Menschen neu.
Der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember erinnert uns daran: Es ist wichtig, sich vor Ansteckung zu schützen und Solidarität mit Menschen mit HIV und Aids zu zeigen – im Bekanntenkreis, in der Familie, im Arbeitsleben und in der Freizeit, so Kathrin Wolff. Wir alle können dazu beitragen, dass HIV-positive, HIV-negative und ungetestete Menschen positiv zusammen leben. Nicht nur am 1. Dezember, sondern an jedem Tag im Jahr. Zum Beispiel, indem wir uns informieren, andere aufklären und Ausgrenzung von Menschen mit HIV entgegentreten – wo auch immer sie stattfindet.
Für Rückfragen steht die Aidsberaterin des Landratsamtes, Kathrin Wolff, gern zur Verfügung unter 03631 911186.
Autor: redAuch im Landkreis Nordhausen wird die Aidsberatung des Gesundheitsamtes in Zusammenarbeit mit Schulen und Einrichtungen mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen auf den Welt-Aids-Tag aufmerksam machen. In vielen Schulen sind Spendenaktionen geplant. Neun Gesprächsrunden mit einem HIV betroffenen Mann ermöglichen eine sehr persönliche und intensive Auseinandersetzung mit der Problematik HIV und Aids, aber auch mit Themen wie Liebe, Umgang miteinander, Verantwortung sich selbst und anderen gegenüber.
Außerdem sind alle Mitarbeiter des Landratsamtes aufgerufen, sich auch an einer Aktion zu beteiligen, die unter dem Motto steht:Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes Nordhausen zeigen Schleife. Die rote Aidsschleife ist das weltweit bekannte Symbol für Solidarität mit HIV-Positiven und Aidskranken, aber auch für den Kampf gegen die Immunschwächekrankheit. Im Foyer des Landratsamtes Nordhausen, Behringstraße 3, gibt es außerdem einen Infostand zum Thema HIV/AIDS.
Nach Schätzungen der Vereinten Nationen lebten 2011 rund 34 Millionen Menschen mit HIV und 1,7 Millionen Menschen starben an den Folgen der Infektion. Weltweit gab es 2011 etwa 2,5 Millionen HIV-Neuinfektionen. In jeder Minute stecken sich ungefähr fünf Menschen neu mit dem HIV an. In Deutschland lebten Ende 2012 etwa 78.000 HIV-positive Menschen. Im Jahr 2012 infizierten sich in Deutschland noch immer ca. 3.400 Menschen neu.
Der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember erinnert uns daran: Es ist wichtig, sich vor Ansteckung zu schützen und Solidarität mit Menschen mit HIV und Aids zu zeigen – im Bekanntenkreis, in der Familie, im Arbeitsleben und in der Freizeit, so Kathrin Wolff. Wir alle können dazu beitragen, dass HIV-positive, HIV-negative und ungetestete Menschen positiv zusammen leben. Nicht nur am 1. Dezember, sondern an jedem Tag im Jahr. Zum Beispiel, indem wir uns informieren, andere aufklären und Ausgrenzung von Menschen mit HIV entgegentreten – wo auch immer sie stattfindet.
Für Rückfragen steht die Aidsberaterin des Landratsamtes, Kathrin Wolff, gern zur Verfügung unter 03631 911186.
