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Auch in diesem Jahr: Friedenslicht

Freitag, 22. November 2013, 06:46 Uhr
Der erste Frost ist über das Land gezogen und somit ist es nicht mehr weit, bis das Friedenslicht aus Bethlehem wieder im Thüringer Freistaat und natürlich in Stadt und Landkreis Nordhausen verteilt wird. Die nnz mit den ersten Einzelheiten...


Wie im vergangenen Jahr wird eine Delegation von Thüringer Pfadfinderinnen und Pfadfindern an der deutschlandweiten Wienfahrt teilnehmen, um hier die Flamme vom ORF-Friedenslichtkind zu übernehmen. Zurück aus Wien wird das Licht dann am 3. Adventssonntag, dem 15. Dezember in Leinefelde im Rahmen eines Ökumenischen Gottesdienstes in Thüringen begrüßt.

Diese Veranstaltung wird die Hauptveranstaltung sein, zu welcher neben zahlreichen Gästen auch alle Friedenslichtfreunde eingeladen sind. In einem zweiten Schritt wird das Friedenslicht von Leinefelde in die Staatskanzlei nach Erfurt gebracht.
Von der Landeshauptstadt aus wird das Friedenslicht dann schließlich am 23. Dezember - traditionell einen Tag vor Heilig Abend - im Freistaat Thüringen verteilt.

Empfang des Lichts im vergangenen Jahr (Foto: nnz) Empfang des Lichts im vergangenen Jahr (Foto: nnz)

Treffpunkt wird an diesem Tag um 10 Uhr der Bahnhofsvorplatz Erfurt sein, von dort werden alle Helferinnen und Helfer nach einer kleinen Begrüßung verbunden mit einem Reisesegen in alle Himmelsrichtungen aufbrechen. In Nordhausen wird der Zug mit dem Friedenslicht entweder 12.15 Uhr oder 13.15 Uhr auf dem Hauptbahnhof eintreffen. Die genaue Uhrzeit wird selbstverständlich noch bekanntgegeben.

Die Jugendfeuerwehren aus dem gesamten Landkreis werden sich auch in diesem Jahr mit ihren Zügen auf dem Nordhäuser Bahnhofsplatz versammeln, das Licht in Empfang nehmen und dann wieder auf den Bahnhofsplatz bringen. Dort übergeben sie das Licht der Landrätin, dem Oberbürgermeister, dem Superintendenten, dem Dompfarrer, Vertretern aus den Hilfsorganisationen, der Polizei und vielen anderen Verbänden und Personen des öffentlichen Lebens. Denn in diesem Jahr steht die Aktion unter dem Motto “Recht auf Frieden“.

Damit wird die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen aufgegriffen, die in diesem Jahr seit 65 Jahren besteht. Das Friedenslicht ist ein Zeichen der Hoffnung und der Solidarität – unabhängig von Religion, Weltanschauung oder Hautfarbe und sollte deshalb auch in Nordhausen an alle Menschen verteilt werden, die sich Frieden wünschen.

Wenn diese Übergabe-Aktion stattgefunden hat, werden die Jugendabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren wie immer in ihre Heimatgemeinden fahren, um das Licht in den Kirchen, Seniorenheimen, Krankenhäusern in der Stadt und im Landkreis zu verteilen.

Auch die Helfer der Pfadfindergruppe "Die Nordhäuser Grashüpfer" nehmen das Licht entgegen. Sie werden es traditionell beim Öffnen des Weihnachtsfensters am Theater um 17 Uhr weiter verschenken. Dafür basteln die Kinder schon jetzt viele bunte Windlichter.
Bitte beraten Sie in Ihren Kirchgemeinden und Verantwortungskreisen, ob und in welcher Form Sie sich an der diesjährigen Aktion in unserer Region beteiligen wollen.

Gern können Sie mit uns Kontakt aufnehmen zwecks weiterer Absprachen oder Anfragen oder diese E-Mail weiter verteilen. Herzlich grüßen Sie die langjährigen Organisatoren der Verteilung des Friedenslichtes in Stadt und Landkreis Nordhausen.
Doris Lang 
Autor: red

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