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Schlafes Bruder

Dienstag, 19. November 2013, 08:56 Uhr
Am frühen Samstagabend singt die Nordhäuser Kantorei in der St. Blasiikirche ein Konzert, das sich thematisch mit dem Roman „Schlafes Bruder“ von Robert Schneider und dessen Verfilmung auseinander setzt. Eine Einleitung in Ihrer nnz von Michael Kremzow...

Kantorei in der Blasiikirche (Foto: privat) Kantorei in der Blasiikirche (Foto: privat)

Der Protagonist Elias Alder, ein musikalisches Naturwunder, findet in einer gefühlskalten Welt eines abgeschiedenen Bergdorfes keine Anerkennung für seine Kunst, auch die Liebe zu einer Frau bleibt unerfüllt. Inspiriert durch einen barocken Choral beschließt Elias, auf den Schlaf zu verzichten, da er im Schlaf „nicht lieben könne“. So scheidet er auf dem Höhepunkt seines Könnens freiwillig aus dem Leben.

Zwei Werke, die in der Verfilmung des Romans durch Joseph Vilsmaier Verwendung fanden, erklingen im Rahmen dieses Konzertes. So steht der Namensgeber des Romans, der Choral „Komm, o Tod, des Schlafes Bruder“ am Ende der so genannten Kreuzstabkantate von Johann Sebastian Bach. Ebenso liegt dieser Choral der gleichnamigen Orgel-Toccata des Münchener Komponisten Enjott Schneider zugrunde, die ebenfalls zur Aufführung kommt.

Maurice Duruflé schuf mit seinem Requiem ein Stück unvergessliche Musikgeschichte. Bis ins letzte Detail durchdachte Kontrapunktik und symphonische Klänge des Impressionismus machen dieses Werk zu einem sehr berührenden Erlebnis.

Kantorei in der Blasiikirche (Foto: privat) Kantorei in der Blasiikirche (Foto: privat)

Die Nordhäuser Kantorei und das Orchester der Nordhäuser Kantorei (mit Gästen) begleiten die Solisten Anja-Daniela Wagner, Patrick Rohbeck sowie Andreas Strobelt an der Orgel. Die Leitung hat Michael Kremzow.

Der Eintritt zu diesem Konzert beträgt zehn Euro. Karten im Vorverkauf sind beim Buchhaus Rose, im TicketCenter sowie an der Abendkasse erhältlich.

Samstag, 23.11.2013 – 17 Uhr
St. Blasiikirche Nordhausen
Chorkonzert „Schlafes Bruder“
Nordhäuser Kantorei & Orchester
Leitung: Michael Kremzow
Eintritt: 10 Euro (erm. 7 Euro)
Autor: red

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