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Runde Sache mit Ecken

Donnerstag, 14. November 2013, 17:21 Uhr
Im Januar dieses Jahres hatte die Nordhäuser Stadtverwaltung zu einem ersten Runden Kulturtisch eingeladen. Heute hab es ein weiteres Treffen - an einem halbrunden Tisch...

Runder, eckiger Tisch (Foto: nnz) Runder, eckiger Tisch (Foto: nnz)

Damals, im Januar, wurde vereinbart, Termine kultureller Art besser zu koordinieren. Nun ja, das Ergebnis ist bescheiden. Noch immer gibt es eine Dopplung von Terminen. Noch immer fehlt es an einer optimalen Vernetzung der Anbieter von Kultur und Kunst in dieser Region. Auch habe es bisher keine Anregungen aus dem Kulturkreis dieser Stadt gegeben.

Aber Fragen gab es. Zum Beispiel zur gemeinsamen Kulturkonzeption zwischen dem Landkreis Nordhausen und dem Kyffhäuserkreis sowie zu einer Verordnung, die künftig Veranstaltungen im Nordhäuser Gehege erschweren wird.

Was aber ist geplant im kommenden Jahr? Es wird am 29. März eine weitere Nordthüringer Kulturnacht geben. Mitmachen werden neben Nordhausen wiederum Bleicherode, Sondershausen und Bad Frankenhausen. Das nächste Highlight ist das 46. Rolandsfest Mitte Juni (13. bis 15.) auf dem Theaterplatz, dem Rathausplatz und der Petersberg. Poeton ist erneut fester Bestandteil des nächsten Veranstaltungskalenders. Hier wurde sich seitens der Verwalter noch nicht festgelegt. Vermutlich ist man auf der Suche nach einem neuen Konzept.

Darüber hinaus gibt es natürlich weitere Feste anderer Veranstalter wie den Autofrühling, das Altstadtfest, der Tag des offenen Denkmals oder den Zwiebel- und Kürbismarkt.

Angemahnt wurde seitens des Fördervereins der Flohburg, dass es unbedingt Veranstaltungen zur Eröffnung der KuBiBo und zur Unterbringung der Himmelgarten-Bibliothek in dieser Stadt geben müsse. Hier sollten die Bürger auf jeden Fall mitgenommen werden, meinte der Vorsitzende des Fördervereins, Reiner Holdefleiß.

Dann "fraß" sich die Runde an einer Kulturkonzeption fest, die vermutlich mehr oder weniger im Ausgeben von Fördermitteln ihren Inhalt hat.

Die runde Runde war dann beendet und brachte doch wenig Erkenntnis außer der Bekanntgabe von Terminen und einer Verordnung, nach der ab 23 Uhr die "Bürgersteige"hochzuklappen sind.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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