Nordhäuser verlieren in Ronneburg
Dienstag, 29. Oktober 2013, 21:01 Uhr
Auch die vierte Auswärtspartie, diesmal beim HSV Ronneburg, konnten die Nordhäuser nicht siegreich gestalten. Vor allen in der Abwehr eröffneten sich für die gegnerischen Angreifer immer wieder zu große Lücken. Der Spielbericht von Frank Ollech...
Die Südharzer waren gewarnt, der HSV legten einen fast makellosen Saisonstart hin, und knüpfte dabei an alte Stärken an. So verwunderte es nicht das sie zu Beginn der Begegnung ein enorm hohes Tempo angingen. Ehe sich die Nordhäuser richtig sammeln konnten lagen sie schon 0:3 zurück. Auch der Anschlusstreffer zum 1:3 konnte die Druckphase der Hausherren nicht stoppen. Erst nach einer frühen Auszeit (8. Spielminute) zog langsam spielerische Sicherheit in ihre Reihen ein. Zu diesem Zeitpunkt lag Ronneburg jedoch schon mit 8:2 vorn.
In den darauf folgenden Spielminuten steigerte sich der NSV und verkürzte. Über die Stationen 4:8, 6:9 und 8:10 gingen sie beim 10:12 mit nur zwei Treffer Rückstand in den Schlussspurt der ersten Halbzeit. Durch eine Auszeit geordnet legten die Hausherren wiederum einen Blitzstart hin. Die Nordhäuser mussten den HSV auf 16:11 bis zur Pause ziehen lassen.
Nach der Pause gleiches Bild wie zu Beginn der Partie. Die Hausherren drücken und legten die derzeitigen Probleme des NSV offen, die Abwehr. Beim 23:15 deutete sich eine deutliche Klatsche der Nordhäuser an. In der verbleibenden Minuten bis zur Schlusssirene kämpften sie mit allem was sie noch aufbringen konnten. Am Ende großer Jubel bei den HSV Spielern die mit einem verdienten 33:23 Erfolg weiter mit in der Spitze der Thüringenliga mitmischen.
Die Niederlage geht in erster Linie auf die harmlose Spielweise in den ersten 10. Minuten der Partie zurück. Da die Köpfe nicht frei von jeglichen Ballast, übertrug sich dies auf den gesamten Körper und schließlich der Spielweise. Das sie Handball spielen können demonstrierten sie von der 10. bis zur 25. Spielminute mit der Aufholjagt. Diese wiederum kostete ihnen zu viel Kraft, Kraft die sie angesichts ihrer Ausfallliste derzeit nicht haben.
Auch wenn Partie mit 13 Zeitstrafen, 4 für den NSV und 9 für den HSV, recht ruppig erscheint, war sie zu keinem Zeit unfair. Die Spieler beider Seiten ließen sich nicht von einigen unbelehrbaren anstacheln und besonnen sich auf den Handball, welches die HSV Spieler an diesem besser verstanden.
Frank Ollech
Jiri Zahrchanik, Christopher Keil, Christian Müller 1, Thomas Riemekasten 4, Lukas Fehling, Christian Flötling, Matthias Thiele 7, Marc Tube 3, Marcel Effenberger 1, Lukas Mechyr 7, Jonas Fensel
Autor: redDie Südharzer waren gewarnt, der HSV legten einen fast makellosen Saisonstart hin, und knüpfte dabei an alte Stärken an. So verwunderte es nicht das sie zu Beginn der Begegnung ein enorm hohes Tempo angingen. Ehe sich die Nordhäuser richtig sammeln konnten lagen sie schon 0:3 zurück. Auch der Anschlusstreffer zum 1:3 konnte die Druckphase der Hausherren nicht stoppen. Erst nach einer frühen Auszeit (8. Spielminute) zog langsam spielerische Sicherheit in ihre Reihen ein. Zu diesem Zeitpunkt lag Ronneburg jedoch schon mit 8:2 vorn.
In den darauf folgenden Spielminuten steigerte sich der NSV und verkürzte. Über die Stationen 4:8, 6:9 und 8:10 gingen sie beim 10:12 mit nur zwei Treffer Rückstand in den Schlussspurt der ersten Halbzeit. Durch eine Auszeit geordnet legten die Hausherren wiederum einen Blitzstart hin. Die Nordhäuser mussten den HSV auf 16:11 bis zur Pause ziehen lassen.
Nach der Pause gleiches Bild wie zu Beginn der Partie. Die Hausherren drücken und legten die derzeitigen Probleme des NSV offen, die Abwehr. Beim 23:15 deutete sich eine deutliche Klatsche der Nordhäuser an. In der verbleibenden Minuten bis zur Schlusssirene kämpften sie mit allem was sie noch aufbringen konnten. Am Ende großer Jubel bei den HSV Spielern die mit einem verdienten 33:23 Erfolg weiter mit in der Spitze der Thüringenliga mitmischen.
Die Niederlage geht in erster Linie auf die harmlose Spielweise in den ersten 10. Minuten der Partie zurück. Da die Köpfe nicht frei von jeglichen Ballast, übertrug sich dies auf den gesamten Körper und schließlich der Spielweise. Das sie Handball spielen können demonstrierten sie von der 10. bis zur 25. Spielminute mit der Aufholjagt. Diese wiederum kostete ihnen zu viel Kraft, Kraft die sie angesichts ihrer Ausfallliste derzeit nicht haben.
Auch wenn Partie mit 13 Zeitstrafen, 4 für den NSV und 9 für den HSV, recht ruppig erscheint, war sie zu keinem Zeit unfair. Die Spieler beider Seiten ließen sich nicht von einigen unbelehrbaren anstacheln und besonnen sich auf den Handball, welches die HSV Spieler an diesem besser verstanden.
Frank Ollech
Jiri Zahrchanik, Christopher Keil, Christian Müller 1, Thomas Riemekasten 4, Lukas Fehling, Christian Flötling, Matthias Thiele 7, Marc Tube 3, Marcel Effenberger 1, Lukas Mechyr 7, Jonas Fensel






























