Beim Drittliga-Absteiger
Donnerstag, 24. Oktober 2013, 19:58 Uhr
Ein Drittliga-Absteiger ist der nächste Auswärtsgegner des FSV Wacker. Am Sonntag um 13.30 Uhr müssen die Nordhäuser in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam beim SV Babelsberg 03 antreten...
Auf fremden Plätzen erfuhren die Wackeren trotz zumeist guter spielerischer Ansätze, dass die Trauben in der Regionalliga sehr, sehr hoch hängen. In fünf Auswärtsspielen gelangen ganze zwei eigene Tore, je eins beim FC Union II und in Rathenow, was zur mageren Null-Punkte-Auswärtsbilanz führte. Wir sind mit dem 1. FC Lokomotive Leipzig die einzigen Erfolglosen der Staffel.
Damit ist zugleich unsere momentane Schwachstelle aufgezeigt – die mangelnde Durchschlagskraft in den entscheidenden Torsituationen. Was zu Hause in jedem Spiel gegen zumeist defensiv orientierte Kontrahenten immer noch zu wenigstens einem Treffer reichte, wurde häufig durch Unkonzentriertheiten wiederholt verspielt.
Natürlich steht Trainer Jörg Goslar Woche für Woche vor der Frage, welche Akteure – abgesehen von Verletzungen oder Sperren – nach seinen Trainingseindrücken und dem Auftreten bei den zurückliegenden Spielen auflaufen sollen. Eine richtige Stammformation hat sich aber noch nicht herauskristallisiert, was vor allem das Offensivverhalten betrifft. Ein hartes Stück Arbeit liegt demnach weiter vor den Verantwortlichen, um am Ende sagen zu können: Wir bleiben in der Regionalliga.
Nach einem Drittel der Saison ist das vorgegebene Hauptziel, über dem Strich zu stehen, zwar erreicht, das zweite, nämlich so früh wie möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben noch nicht. Wie die Eichhörnchen ihr Winterfutter sammeln, muss Wacker an das Sammeln von Punkten herangehen. Am Sonntag besteht erneut die Möglichkeit dazu, einen kleinen Schritt zu gehen. Alle Nordhäuser Anhänger – zuletzt waren wieder fast 900 Fans im Stadion – hoffen auf die Überraschung.
Natürlich wird Babelsberg nach bislang nur mittelmäßigem Abschneiden selbst versuchen zu punkten. Das liest sich bei den Nulldreiern so: Jetzt beginnen die Wochen, in denen man sich gegen vermeintlich schwächere Mannschaften noch mehr Luft nach unten verschaffen kann und sich damit frühzeitig in der Saison aller Diskussionen um Abstiegskampf entledigen kann. Vielleicht lässt sich sogar wieder etwas in der Tabelle nach oben blicken, wo die Mannschaften von Halberstadt und Magdeburg noch in unmittelbarer Reichweite sind.
Wenn es auch lange her ist, so hat Wacker in der Regionalligazeit in Babelsberg schon einmal gepunktet: Im August 1997 reichte es durch ein Tor von René Kiel zum 1:1-Unentschieden. Neben dem Torschützen und Sasa Dadunashvili (Bild links beim Zweikampf mit Christians) gehörten noch Lihsa, Trocha, Schmidt, Gohr, Otto, J. und F. Ludwig, Trautmann, Papst, Sachs, Kiss und Heider zum damaligen Aufgebot von Trainer Fritz Bohla.
Trotz der klaren Favoritenrolle der Gastgeber aus dem Filmstadt Babelsberg hoffen wir auf einen guten Auftritt unserer Hauptdarsteller. Warum sollten wir eigentlich auswärts wieder im falschen Film sitzen?
Klaus Verkouter
Autor: redAuf fremden Plätzen erfuhren die Wackeren trotz zumeist guter spielerischer Ansätze, dass die Trauben in der Regionalliga sehr, sehr hoch hängen. In fünf Auswärtsspielen gelangen ganze zwei eigene Tore, je eins beim FC Union II und in Rathenow, was zur mageren Null-Punkte-Auswärtsbilanz führte. Wir sind mit dem 1. FC Lokomotive Leipzig die einzigen Erfolglosen der Staffel.
Damit ist zugleich unsere momentane Schwachstelle aufgezeigt – die mangelnde Durchschlagskraft in den entscheidenden Torsituationen. Was zu Hause in jedem Spiel gegen zumeist defensiv orientierte Kontrahenten immer noch zu wenigstens einem Treffer reichte, wurde häufig durch Unkonzentriertheiten wiederholt verspielt.
Natürlich steht Trainer Jörg Goslar Woche für Woche vor der Frage, welche Akteure – abgesehen von Verletzungen oder Sperren – nach seinen Trainingseindrücken und dem Auftreten bei den zurückliegenden Spielen auflaufen sollen. Eine richtige Stammformation hat sich aber noch nicht herauskristallisiert, was vor allem das Offensivverhalten betrifft. Ein hartes Stück Arbeit liegt demnach weiter vor den Verantwortlichen, um am Ende sagen zu können: Wir bleiben in der Regionalliga.
Nach einem Drittel der Saison ist das vorgegebene Hauptziel, über dem Strich zu stehen, zwar erreicht, das zweite, nämlich so früh wie möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben noch nicht. Wie die Eichhörnchen ihr Winterfutter sammeln, muss Wacker an das Sammeln von Punkten herangehen. Am Sonntag besteht erneut die Möglichkeit dazu, einen kleinen Schritt zu gehen. Alle Nordhäuser Anhänger – zuletzt waren wieder fast 900 Fans im Stadion – hoffen auf die Überraschung.
Natürlich wird Babelsberg nach bislang nur mittelmäßigem Abschneiden selbst versuchen zu punkten. Das liest sich bei den Nulldreiern so: Jetzt beginnen die Wochen, in denen man sich gegen vermeintlich schwächere Mannschaften noch mehr Luft nach unten verschaffen kann und sich damit frühzeitig in der Saison aller Diskussionen um Abstiegskampf entledigen kann. Vielleicht lässt sich sogar wieder etwas in der Tabelle nach oben blicken, wo die Mannschaften von Halberstadt und Magdeburg noch in unmittelbarer Reichweite sind.
Wenn es auch lange her ist, so hat Wacker in der Regionalligazeit in Babelsberg schon einmal gepunktet: Im August 1997 reichte es durch ein Tor von René Kiel zum 1:1-Unentschieden. Neben dem Torschützen und Sasa Dadunashvili (Bild links beim Zweikampf mit Christians) gehörten noch Lihsa, Trocha, Schmidt, Gohr, Otto, J. und F. Ludwig, Trautmann, Papst, Sachs, Kiss und Heider zum damaligen Aufgebot von Trainer Fritz Bohla.
Trotz der klaren Favoritenrolle der Gastgeber aus dem Filmstadt Babelsberg hoffen wir auf einen guten Auftritt unserer Hauptdarsteller. Warum sollten wir eigentlich auswärts wieder im falschen Film sitzen?
Klaus Verkouter

