Herzschwäche kann jeden treffen
Donnerstag, 24. Oktober 2013, 15:07 Uhr
Die Herzschwäche (Herzinsuffizienz) ist eine ernste Erkrankung und nimmt auch aufgrund der steigenden Lebenserwartung an Häufigkeit weiter zu. Dagegen soll in den kommenden Wochen in Nordhausen etwas unternommen werden...
Allein in Deutschland leiden nach Expertenschätzungen 2 – 3 Millionen Menschen an einer Herzschwäche. Jährlich werden über 370.000 Patienten mit einer Herzschwäche in ein Krankenhaus eingeliefert; über 48.000 sterben daran.
Die chronische Herzschwäche führt dazu, dass das Herz nicht mehr in der Lage ist, den Körper ausreichend mit Blut und damit mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Nicht nur das Herz selbst, auch andere Organe wie Gehirn, Nieren oder Muskeln werden in Mitleidenschaft gezogen. Es kommt zu Beschwerden wie Atemnot, Leistungsschwäche und Flüssigkeitseinlagerungen in den Beinen und Knöcheln (Ödeme). Im fortgeschrittenen Stadium kann die Herzschwäche zu massiven Beschwerden bei den Betroffenen führen, sie beeinträchtigt stark ihren Alltag und bedroht ihr Leben.
Die chronische Herzschwäche ist keine eigenständige Krankheit, sondern die Folge anderer Herzerkrankungen. In etwa 70% der Fälle entwickelt
sich die Herzschwäche aus der koronaren Herzkrankheit und hohem Blutdruck. Aber auch Herzklappenerkrankungen, Herzmuskelentzündungen oder angeborene Herzfehler sind Ursachen der Herzschwäche.
Viele Menschen sind gefährdet, eine Herzschwäche zu bekommen. Zugleich mangelt es der Bevölkerung an Wissen über die Ursachen der Herzschwäche und damit über die Möglichkeiten der Vorbeugung durch Behandlung der Risikofaktoren, z.B. durch einen gesunden Lebensstil. Auch zu wenig bekannt sind die krankheitstypischen schleichenden Warnzeichen der chronischen Herzschwäche, die über Jahre unbemerkt
fortschreiten kann – im Gegensatz zum notfallmäßigen plötzlichen Nachlassen der Herzleistung bei einer akuten Herzschwäche. Der Aufklärungsbedarf ist deshalb besonders groß, betont der Herzspezialist Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung.
Fachärzte aus unserer Region, das Gesundheitsamt Nordhausen und die Deutsche Herzstiftung arbeiten eng zusammen und beteiligen sich natürlich auch wieder an den diesjährigen Herzwochen.
Am 04.11.13 von 17 – 18 Uhr führt Herr Dr. Dieter Kornmann in der Turnhalle am Südharz-Krankenhaus in der Dr.-Robert-Koch-Str. 39 einen Tag der offenen Tür mit seiner Herzsportgruppe durch. Am 13.11.13 um 15 Uhr sprechen Frau Dr. Sieglinde Hoy und Herr Dr. Andre Hoy im Pflegeheim Asternhof in Ellrich, Am Frauenberg 10. Am 14.11.13 um 14.30 Uhr wird Herr Dr. Dieter Kornmann im Begegnungszentrum in der Stolberger Straße 131 in Nordhausen zu hören sein.
Am 19.11.13 um 17 Uhr referiert Herr Dr. Frank-Peter Held, Chefarzt im Südharz-Krankenhaus Nordhausen, im neuen Seminarraum des Südharz-Krankenhauses Nordhausen in der Dr.-R.–Koch–Str. 39.
Alle diese Fachvorträge behandeln das Thema Das schwache Herz - Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz heute.
Umfangreiches Informationsmaterial ist zu den Fachvorträgen sowie im Gesundheitsamt Nordhausen,
Behringstraße 3 in Nordhausen erhältlich.
Autor: redAllein in Deutschland leiden nach Expertenschätzungen 2 – 3 Millionen Menschen an einer Herzschwäche. Jährlich werden über 370.000 Patienten mit einer Herzschwäche in ein Krankenhaus eingeliefert; über 48.000 sterben daran.
Die chronische Herzschwäche führt dazu, dass das Herz nicht mehr in der Lage ist, den Körper ausreichend mit Blut und damit mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Nicht nur das Herz selbst, auch andere Organe wie Gehirn, Nieren oder Muskeln werden in Mitleidenschaft gezogen. Es kommt zu Beschwerden wie Atemnot, Leistungsschwäche und Flüssigkeitseinlagerungen in den Beinen und Knöcheln (Ödeme). Im fortgeschrittenen Stadium kann die Herzschwäche zu massiven Beschwerden bei den Betroffenen führen, sie beeinträchtigt stark ihren Alltag und bedroht ihr Leben.
Die chronische Herzschwäche ist keine eigenständige Krankheit, sondern die Folge anderer Herzerkrankungen. In etwa 70% der Fälle entwickelt
sich die Herzschwäche aus der koronaren Herzkrankheit und hohem Blutdruck. Aber auch Herzklappenerkrankungen, Herzmuskelentzündungen oder angeborene Herzfehler sind Ursachen der Herzschwäche.
Viele Menschen sind gefährdet, eine Herzschwäche zu bekommen. Zugleich mangelt es der Bevölkerung an Wissen über die Ursachen der Herzschwäche und damit über die Möglichkeiten der Vorbeugung durch Behandlung der Risikofaktoren, z.B. durch einen gesunden Lebensstil. Auch zu wenig bekannt sind die krankheitstypischen schleichenden Warnzeichen der chronischen Herzschwäche, die über Jahre unbemerkt
fortschreiten kann – im Gegensatz zum notfallmäßigen plötzlichen Nachlassen der Herzleistung bei einer akuten Herzschwäche. Der Aufklärungsbedarf ist deshalb besonders groß, betont der Herzspezialist Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung.
Fachärzte aus unserer Region, das Gesundheitsamt Nordhausen und die Deutsche Herzstiftung arbeiten eng zusammen und beteiligen sich natürlich auch wieder an den diesjährigen Herzwochen.
Am 04.11.13 von 17 – 18 Uhr führt Herr Dr. Dieter Kornmann in der Turnhalle am Südharz-Krankenhaus in der Dr.-Robert-Koch-Str. 39 einen Tag der offenen Tür mit seiner Herzsportgruppe durch. Am 13.11.13 um 15 Uhr sprechen Frau Dr. Sieglinde Hoy und Herr Dr. Andre Hoy im Pflegeheim Asternhof in Ellrich, Am Frauenberg 10. Am 14.11.13 um 14.30 Uhr wird Herr Dr. Dieter Kornmann im Begegnungszentrum in der Stolberger Straße 131 in Nordhausen zu hören sein.
Am 19.11.13 um 17 Uhr referiert Herr Dr. Frank-Peter Held, Chefarzt im Südharz-Krankenhaus Nordhausen, im neuen Seminarraum des Südharz-Krankenhauses Nordhausen in der Dr.-R.–Koch–Str. 39.
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Behringstraße 3 in Nordhausen erhältlich.
