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Unterstützung für den Nachwuchs

Samstag, 19. Oktober 2013, 09:20 Uhr
Die neuen Trikots der C-Jugend-Handballerinnen des Nordhäuser SV (NSV) zieren rote Fußabdrücke. Diese gehören zur Firma „Fredmax“ um den Nordhäuser Geschäftsführer André Fredrich, der der Mannschaft um Trainer Alfons Jarmuszewski einen Trikotsatz sponserte. Sandra Arm sprach mit Fredrich über sein Engagement im Handball und über seine Tätigkeit...


nnz: Herr Fredrich, welchen Bezug haben Sie zum Handball?

Fredrich: Ich habe selbst Handball gespielt. Ich kenne Mario Goetze, einen der Spielerväter, sehr gut und habe durch ihn mitbekommen, dass die Handballer sehr aktiv und sehr gut sind.

Dank an den Sponsor (Foto: Sandra Arm) Dank an den Sponsor (Foto: Sandra Arm)


nnz: Waren Sie in einem Nordhäuser Verein aktiv?

Fredrich: Ja, als Kind, aber ohne nennenswerte internationale Erfolge erlangt zu haben.

nnz: Was waren die Gründe, weshalb Sie sich bei den Nachwuchs-Handballerinnen engagieren?

Fredrich: Ich unterstütze gern junge Menschen vor allem bei ihrer Entwicklung beispielsweise im Sport. Ich sehe das als wichtigen Beitrag an.

nnz: Was verbirgt sich hinter dieser Marke „Fredmax“?

Fredrich: Wir fertigen orthopädische Hilfsmittel, orthopädische Maßschuhe, Herren-Maßschuhe, Einlagen und Bandagen, auch für Sportler an. Wir stehen in sehr engem Kontakt zu Sportlern wie beispielsweise Peter Ducke - ehemaliger DDR Fußball-Nationalspieler, die von unseren Produkten begeistert sind.

nnz: Welche Sportler kommen noch zu Ihnen?

Fredrich: Es sind vor allem Breitensportler wie Leichtathleten oder Läufer. Sie kommen meist mit Beschwerden, die die Gliedmaßen wie Sprunggelenk, Fuß oder Kniegelenk betreffen.

nnz: Steht Ihr Service auch anderen Personengruppen zur Verfügung?

Fredrich: Es kann jeder zu uns kommen. Auch der, der noch keine Probleme hat. Prävention ist besser als hinterher den Schaden zu beheben. Häufig kommen auch Kunden zu mir, die jahrelang kein Sport betrieben haben und jetzt wieder anfangen möchten. Sie wollen wissen, worauf sie bei ihren Schuhen besonders achten müssen. Wir führen dann mit ihnen dann eine Ganganalyse durch, wir schauen uns die Statik des Körpers an, geben Hinweise sowie Tipps und sie werden anschließend dementsprechend mit einem Hilfsmittel von uns versorgt.

nnz: Wie wichtig ist Prävention bei Kindern?

Fredrich: Wir stellen vermehrt fest, dass diese bei Kindern nicht so intensiv wahrgenommen wird. Wir sehen es allerdings häufiger, dass Eltern zu uns kommen, denen bei ihren Kindern ein auffälliges Gangbild gegenüber anderen Kindern auffällt. Dann schauen wir auch in Kooperation mit Fachärzten, an welchen Stellen es möglicherweise ein Problem gibt, dass wir an den entsprechenden Arzt weitergeben und er eine entsprechende Therapie verordnen kann.

nnz: Haben Sie eigentlich Handballschuhe im Sortiment?

Fredrich: Handballschuhe haben wir derzeit nicht. Das ist sicherlich ein noch zu förderndes Produkt, was wir auf jeden Fall irgendwann aufnehmen wollen (lacht). Stattdessen gibt es ein großes Angebot an Aktiv- und Sportschuhen.

nnz: Welche Tipps geben Sie, wenn zum Beispiel Handballer zu Ihnen kommen?

Fredrich: Grundsätzlich ist wie bei jedem Schuh, die Beschaffenheit entscheidend. Handballer spielen überwiegend in der Halle. Das heißt, die Sohlen müssen rutschfest sein, die Stabilität des Schuhs insbesondere bei den schnellen Richtungswechseln muss ausreichend sein und die Passform auf den Schuhträger zugeschnitten sein. Ebenso ist darauf zu achten, dass die Materialien hochwertig sind.

nnz: Wie bewerten Sie die Erfolge der Nachwuchs-Handballerinnen?

Fredrich: Die Leistung der jungen Mädchen zusammen mit ihrem Trainer ist sehr bemerkenswert. Sie kämpfen, geben sich Mühe und das spiegelt sich auch in den Erfolgen wider.

nnz: Was wünsche Sie der Mannschaft für den weiteren Saisonverlauf?

Fredrich: Siege, Siege, Siege! Eins halte ich jedoch für wichtiger: Die Mädchen sollen die Lust am Spielen nicht verlieren. Bei der ganzen Punktejagd muss ihnen der Sport auch noch Spaß bereiten. Ich wünsche Ihnen, dass er es weiterhin tut und sie so erfolgreich bleiben.

nnz: Vielen Dank für Gespräch

Autor: red

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