Mit einem W 50 ging alles los
Mittwoch, 05. Mai 2004, 10:39 Uhr
Nordhausen (nnz). In der vergangenen Woche besuchte der CDU-Landtagsabgeordnete Egon Primas erneut Unternehmen im Landkreis Nordhausen. Dabei machte der Politiker auch Station in Urbach und ließ sich über 14 Jahre Unternehmensgeschichte informieren.
Am 1. April 1990 gründete Uwe Lauer die gleichnamige Spedition und Baustoffhandlung in Urbach. Damals mit einem LKW W 50 angefangen beschäftigt der Firmeninhaber heute 30 Mitarbeiter und versorgt mit seinem Partner der HTI Thüringen den gesamten Bereich Nordthüringen mit der Produktpalette Haustechnik, Trinkwasser und Industriebedarf.
Beim Primas-Besuch ging es natürlich auch um die Ausbildungsplatzabgabe und ihre Auswirkungen für kleine Unternehmen. Uwe Lauer sagte, dass er gern mehr Lehrstellen zur Verfügung stellen würde. Da aber eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer auf Grund gesetzlicher Vorschriften erst ab 21 Jahren begonnen werden kann, gestaltet sich die Suche nach Auszubildenden sehr schwierig. Auch eine Ausbildungsplatzabgabe würde an diesem Sachverhalt nichts ändern. Die Firma bildet zurzeit einen Speditionskaufmann aus.
Bereits Ökosteuer und Mautankündigungen waren und sind nicht hilfreich im zunehmenden europäischen Wettbewerb. In dem zweistündigen Gespräch wurde für den Betrachter sehr deutlich, dass es dringend notwendig ist, die Zusammenarbeit zwischen den Wirtschaftsverbänden und den öffentlichen Verwaltungen im Interesse der Region zu verstärken.
Monique Schlegel
Autor: nnz
Am 1. April 1990 gründete Uwe Lauer die gleichnamige Spedition und Baustoffhandlung in Urbach. Damals mit einem LKW W 50 angefangen beschäftigt der Firmeninhaber heute 30 Mitarbeiter und versorgt mit seinem Partner der HTI Thüringen den gesamten Bereich Nordthüringen mit der Produktpalette Haustechnik, Trinkwasser und Industriebedarf.Beim Primas-Besuch ging es natürlich auch um die Ausbildungsplatzabgabe und ihre Auswirkungen für kleine Unternehmen. Uwe Lauer sagte, dass er gern mehr Lehrstellen zur Verfügung stellen würde. Da aber eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer auf Grund gesetzlicher Vorschriften erst ab 21 Jahren begonnen werden kann, gestaltet sich die Suche nach Auszubildenden sehr schwierig. Auch eine Ausbildungsplatzabgabe würde an diesem Sachverhalt nichts ändern. Die Firma bildet zurzeit einen Speditionskaufmann aus.
Bereits Ökosteuer und Mautankündigungen waren und sind nicht hilfreich im zunehmenden europäischen Wettbewerb. In dem zweistündigen Gespräch wurde für den Betrachter sehr deutlich, dass es dringend notwendig ist, die Zusammenarbeit zwischen den Wirtschaftsverbänden und den öffentlichen Verwaltungen im Interesse der Region zu verstärken.
Monique Schlegel
