nnz-Forum: Visionen
Dienstag, 04. Mai 2004, 17:27 Uhr
Nordhausen (nnz). Oberzentrum Nordhausen – dieses Thema beschäftigt viele Menschen, die sich mit Politik befassen. So auch Bündnis 90/Die Grünen. Mehr dazu in unserem Forum.
Der Norden Thüringens braucht eine Vision, die von allen, Wirtschaft, Politik, Verwaltungen, Kultur, Soziales, Kirchen, Vereine und Verbände gemeinsam gestaltet werden muss (Agenda 21). Fortschritt kann nur durch das Zusammenwirken aller Kräfte erreicht werden. Dieses Zusammenwirken der Kräfte in der Region ist in der Vergangenheit durch kleinkarierte Rechthabereien, durch politische Machtdemonstration und das Ausschalten der Mitwirkung interessierter Bürger an der Zukunftsgestaltung nicht immer gelungen. Streit muss im Interesse eines größeren Zieles qualifiziert geführt werden, damit die Südharzregion wieder einen hervorragenden Platz im Herzen Deutschlands einnehmen kann, so der Kreisvorstand Bündnis 90/Grüne.
In der Presse beginnt in diesen Tagen das Thema Oberzentrum Nordhausen beängstigend schnell erneut zu einem Bumerang zu werden. Der Wunsch Nordhausen als Oberzentrum im Landesentwicklungsplan auszuweisen ist legitim. Die Formulierung der Vision jedoch mit der Forderung der Verlagerung des Justizzentrums von Mühlhausen nach Nordhausen zu beginnen ist unfair gegenüber unseren Partnern in Nordthüringen und damit destruktiv.
Das Thema Oberzentrum bleibt für die Bündnisgrünen auf der Tagesordnung. Wir werden Wert darauf legen, dass über die Diskussion nicht vergessen wird, der Region eine echte Perspektive auf der Grundlage des vorhandenen und noch auszubauenden Potentials zu geben. Die Zukunft können wir nur gemeinsam gewinnen, so steht es auch in den 10 Grundsätzen der Landesregierung zur Agenda 21. Die Agenda 21-Beschlüsse sind keine politische Momentaufnahme, sondern Auftrag und Verpflichtung. Die lokale Agenda 21 bietet dort, wo sie ernsthaft umgesetzt wird, die beste Voraussetzung für eine zügige Realisierung vorhandener Ideen unter Beteiligung aller Akteure im Südharz, so Gisela Hartmann vom Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen. Das gilt ganz besonders für einen so hohen Anspruch wie ein Oberzentrum Nordhausen.
Gisela Hartmann, Kreisvorstand
Der Norden Thüringens braucht eine Vision, die von allen, Wirtschaft, Politik, Verwaltungen, Kultur, Soziales, Kirchen, Vereine und Verbände gemeinsam gestaltet werden muss (Agenda 21). Fortschritt kann nur durch das Zusammenwirken aller Kräfte erreicht werden. Dieses Zusammenwirken der Kräfte in der Region ist in der Vergangenheit durch kleinkarierte Rechthabereien, durch politische Machtdemonstration und das Ausschalten der Mitwirkung interessierter Bürger an der Zukunftsgestaltung nicht immer gelungen. Streit muss im Interesse eines größeren Zieles qualifiziert geführt werden, damit die Südharzregion wieder einen hervorragenden Platz im Herzen Deutschlands einnehmen kann, so der Kreisvorstand Bündnis 90/Grüne.
In der Presse beginnt in diesen Tagen das Thema Oberzentrum Nordhausen beängstigend schnell erneut zu einem Bumerang zu werden. Der Wunsch Nordhausen als Oberzentrum im Landesentwicklungsplan auszuweisen ist legitim. Die Formulierung der Vision jedoch mit der Forderung der Verlagerung des Justizzentrums von Mühlhausen nach Nordhausen zu beginnen ist unfair gegenüber unseren Partnern in Nordthüringen und damit destruktiv.
Das Thema Oberzentrum bleibt für die Bündnisgrünen auf der Tagesordnung. Wir werden Wert darauf legen, dass über die Diskussion nicht vergessen wird, der Region eine echte Perspektive auf der Grundlage des vorhandenen und noch auszubauenden Potentials zu geben. Die Zukunft können wir nur gemeinsam gewinnen, so steht es auch in den 10 Grundsätzen der Landesregierung zur Agenda 21. Die Agenda 21-Beschlüsse sind keine politische Momentaufnahme, sondern Auftrag und Verpflichtung. Die lokale Agenda 21 bietet dort, wo sie ernsthaft umgesetzt wird, die beste Voraussetzung für eine zügige Realisierung vorhandener Ideen unter Beteiligung aller Akteure im Südharz, so Gisela Hartmann vom Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen. Das gilt ganz besonders für einen so hohen Anspruch wie ein Oberzentrum Nordhausen.
Gisela Hartmann, Kreisvorstand
| Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
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