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Verstehen und einladen

Montag, 03. Mai 2004, 06:24 Uhr
Nordhausen (nnz). Ein Thüringer Minister hat täglich einen vollen Terminkalender zu absolvieren, so auch Dr. Klaus Zeh (CDU). Heute muß Zeh schon zeitig aufstehen, denn punkt 8 Uhr klingelt es zu ersten Unterrichtsstunde in Bleicherode.


Das Gymnasium "Friedrich Schiller" in Bleicherode führt im Rahmen der Europawoche eine Informationsveranstaltung für die Schüler der 11. Klassen durch. Das Thema lautet "Vereintes Europa - Möglichkeiten und Chancen für die Jugend sowie die Bedeutung der Erweiterung". Dr. Zeh wird an dieser Veranstaltung teilnehmen und mit den Schülern diskutieren.


"Die Osterweiterung der EU seit dem Samstag bietet gerade für junge Leute aus Thüringen vielfältige Chancen. Dies gilt nicht nur für die Ausbildung und berufliche Perspektiven,
dies gilt beispielsweise auch für den Sport, für kulturelle Kontakte sowie für Wirtschaft und Tourismus. Ich hoffe, dass möglichst viele der Jugendlichen die neuen Möglichkeiten wahrnehmen und zunächst eine Reise in die neuen EU-Staaten unternehmen“, meinte Zeh bereits im Vorfeld der heutigen Veranstaltung.

In diesem Zusammenhang regt er zum Beispiel Klassenfahrten nach Tschechien oder nach Polen an. Auch Partnerschaften mit Vereinen, Jugendeinrichtungen und Schulen in den Beitrittsländern sollten geprüft werden. Bereits jetzt bestehen auch, zum Beispiel mit Polen, vielfältige Möglichkeiten eines Jugendaustausches.

Zeh würde sich sehr freuen, wenn möglichst viele Jugendliche aus den Beitrittsländern nach Nordhausen kommen würden. „Gerade in unserer Stadt bestehen hervorragende Möglichkeiten, sich über die deutsche Geschichte zu informieren und sich im Rahmen von gemeinsamen Unternehmungen besser kennen und verstehen zu lernen."
Autor: nnz

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