Erstmals Schülerkunstgeld vergeben
Montag, 07. Oktober 2013, 06:48 Uhr
Die Nordhäuser Regelschule G. E. Lessing ist eine von insgesamt 30 Thüringer Schulen, die am bundesweiten Programm "Kulturageten für kreative Schulen" teilnimmt. Nun hat eine Schülerjury erstmals ein Kunstgeld an ihre Mitschüler vergeben...
Am Dienstag vergangener Woche war es endlich soweit: In der Lessingschule Nordhausen wurden die ersten Schülerkunstgeldanträge vorgestellt und besprochen. Kunstgeld wird jedes Schulhalbjahr an Kreative der Lessingschule vergeben. Kulturagentin Kathleen Hahnemann, Martina Degenhardt, Leiterin der Jugendkunstschule und die Schüler und Schülerinnen Celine Linsel, Lukas Fullmann und Michelle Puls saßen in der Jury für die kreativen Anträge. Unter dem Motto: Was Kunst ist, entscheidest du! begann dieses Schulprojekt. Ariana Mucici wurde als erste Antragstellerin hereingebeten in die geschmückte Bibliothek. Ihre Idee: Sie möchte ein besonderes Mikrophon haben (Kondensator-Mikro), um auf einem You-Tube Chanel die Menschen mit ihrer Stimme zu beeindrucken.
Die Jury fand die Idee gut, nur – sie wünschen sich von Ariana eine CD-Produktion mit selbst ausgewählten Stücken, die sie gemeinsam mit Schülern der Schule aufnimmt und produziert. Dafür bekommt sie Räumlichkeiten und Technik von der Schule gestellt und führt das Projekt in Eigenregie durch. Das Budget dafür umfasst 150 Euro, insgesamt stehen 600 Euro pro Schulhalbjahr für alle Schülerkunstgeldprojekte zur Verfügung.
Das Geld stammt aus dem Kunstgeldfonds der Lessing-Schule, die am bundesweiten Programm Kulturagenten für kreative Schulen teilnimmt. Nach kurzer Jury-Beratung hatte David Nitschke dann die Aufgabe, den Antrag als genehmigt abzustempeln. Jonas Langer möchte einen richtigen Vulkan bauen, der ausbricht nach allen Regeln der Kunst. Der Ausbruch soll gefilmt werden. Dafür bekommt er ebenfalls 150 Euro von der Jury bewilligt.
Insgesamt stellten sieben Schüler der Klassen 7 bis 10 einen Antrag in diesem ersten Kunstgeldverfahren.
Zu jedem Antrag schrieben Judith Bauermeister und Johanna Hillemann die wichtigsten Fakten mit und fotografierten die Teilnehmer, sowie die Jurymitglieder mit großer Freude.
Im nächsten Schritt werden die Projekte von den Schülern umgesetzt. Dabei müssen sie die Auflage erfüllen, ihre Kunst der Schulöffentlichkeit zu präsentieren. Die Jurymitglieder sind gespannt auf die Präsentation der Schülerkunstprojekte des ersten Schulhalbjahres.
J. Hillemann, Klasse 9.
Autor: nnzAm Dienstag vergangener Woche war es endlich soweit: In der Lessingschule Nordhausen wurden die ersten Schülerkunstgeldanträge vorgestellt und besprochen. Kunstgeld wird jedes Schulhalbjahr an Kreative der Lessingschule vergeben. Kulturagentin Kathleen Hahnemann, Martina Degenhardt, Leiterin der Jugendkunstschule und die Schüler und Schülerinnen Celine Linsel, Lukas Fullmann und Michelle Puls saßen in der Jury für die kreativen Anträge. Unter dem Motto: Was Kunst ist, entscheidest du! begann dieses Schulprojekt. Ariana Mucici wurde als erste Antragstellerin hereingebeten in die geschmückte Bibliothek. Ihre Idee: Sie möchte ein besonderes Mikrophon haben (Kondensator-Mikro), um auf einem You-Tube Chanel die Menschen mit ihrer Stimme zu beeindrucken.
Die Jury fand die Idee gut, nur – sie wünschen sich von Ariana eine CD-Produktion mit selbst ausgewählten Stücken, die sie gemeinsam mit Schülern der Schule aufnimmt und produziert. Dafür bekommt sie Räumlichkeiten und Technik von der Schule gestellt und führt das Projekt in Eigenregie durch. Das Budget dafür umfasst 150 Euro, insgesamt stehen 600 Euro pro Schulhalbjahr für alle Schülerkunstgeldprojekte zur Verfügung.
Das Geld stammt aus dem Kunstgeldfonds der Lessing-Schule, die am bundesweiten Programm Kulturagenten für kreative Schulen teilnimmt. Nach kurzer Jury-Beratung hatte David Nitschke dann die Aufgabe, den Antrag als genehmigt abzustempeln. Jonas Langer möchte einen richtigen Vulkan bauen, der ausbricht nach allen Regeln der Kunst. Der Ausbruch soll gefilmt werden. Dafür bekommt er ebenfalls 150 Euro von der Jury bewilligt.
Insgesamt stellten sieben Schüler der Klassen 7 bis 10 einen Antrag in diesem ersten Kunstgeldverfahren.
Zu jedem Antrag schrieben Judith Bauermeister und Johanna Hillemann die wichtigsten Fakten mit und fotografierten die Teilnehmer, sowie die Jurymitglieder mit großer Freude.
Im nächsten Schritt werden die Projekte von den Schülern umgesetzt. Dabei müssen sie die Auflage erfüllen, ihre Kunst der Schulöffentlichkeit zu präsentieren. Die Jurymitglieder sind gespannt auf die Präsentation der Schülerkunstprojekte des ersten Schulhalbjahres.
J. Hillemann, Klasse 9.



