Tischtennis international
Freitag, 30. April 2004, 13:33 Uhr
Nordhausen (nnz). Zwölf Sportler aus der französischen Partnerstadt Charleville-Mezieres wird heute Nachmittag Nordhausens Bürgermeister Klaus Wahlbuhl im Nordhäuser Rathaus empfangen. Was die Sportler in Nordhausen anstellen wollen, das hat die nnz erfahren.
Die Tischtennisspieler werden morgen Vormittag ab 10 Uhr in der Werther-Sporthalle ein Turnier gegen die Sportler des TTV Hydro bestreiten. Dabei treten eine jeweils dreiköpfige Herren-, Jugend- und Schülermannschaft gegeneinander an. "Ich bin froh, dass nach fast zehn Jahren Bemühungen das Turnier jetzt stattfinden wird", sagte Wahlbuhl. Neben dem sportlichen Wettbewerb steht heute Abend der Besuch der Walpurgisfeier in Neustadt auf dem Programm und morgen geht es zu einem Rundgang über die Landesgartenschau.
Anlässlich des Eröffnung der Landesgartenschau hatten Nordhausen Oberbürgermeisterin Barbara Rinke, Bürgermeister Klaus Wahlbuhl, Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse und Stadträtin Christine Wagner eine Delegation aus der polnischen Partnerstadt Ostrow-Wielkopolski empfangen, die vom Bürgermeister der polnischen Partnerstadt, Jerzy Swiatek, angeführt wurde. Zur Delegation gehörten auch Andrzej Leraczyk, der Verantwortliche für Kultur und Städtepartnerschaften und Iwona Matuscak-Szulc, die das Ressort Wirtschaftsförderung und EU-Angelegenheiten in Ostrów leitet.
Swiatek, der Nordhausen während einer früheren Amtszeit als Bürgermeister kennen gelernt hatte und vor 13 Jahren zum letzten Mal als Gast im Südharz war, zeigte sich beeindruckt von den Veränderungen in der Südharz-Stadt: "Ich bin begeistert - Nordhausen ist kaum wieder zu erkennen, die Unterschiede sind riesig." Mit Blick auf den EU-Beitritt seines Landes sagte der Bürgermeister, dass nicht die Vorbehalte bei der EU-Osterweiterung im Vordergrund stehen sollten, sondern auch der Solidargedanke. Auch die "Alt"-Mitglieder der EU würden von der Osterweiterung profitieren. Bei einigen seiner Landsleute werde der Beitritt auch mit gemischten Gefühlen gesehen.
Nordhausen liege an der Freundschaft mit den polnischen Partnern sehr viel, sagte Frau Rinke. Mit der Erweiterung würden Nordhausen und Ostrow noch ein Stück näher zusammenrücken. Auf der Landesgartenschau wird sich die polnische Partnerstadt zum Ostrów-Städtepartnerschafts-Tag am 1. August präsentieren; die französische Partnerstadt Charleville-Mézières zeigt im Juli ein Kulturprogramm und die Partnerstadt Bochum am 16. Mai.
Autor: nnz
Die Tischtennisspieler werden morgen Vormittag ab 10 Uhr in der Werther-Sporthalle ein Turnier gegen die Sportler des TTV Hydro bestreiten. Dabei treten eine jeweils dreiköpfige Herren-, Jugend- und Schülermannschaft gegeneinander an. "Ich bin froh, dass nach fast zehn Jahren Bemühungen das Turnier jetzt stattfinden wird", sagte Wahlbuhl. Neben dem sportlichen Wettbewerb steht heute Abend der Besuch der Walpurgisfeier in Neustadt auf dem Programm und morgen geht es zu einem Rundgang über die Landesgartenschau. Anlässlich des Eröffnung der Landesgartenschau hatten Nordhausen Oberbürgermeisterin Barbara Rinke, Bürgermeister Klaus Wahlbuhl, Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse und Stadträtin Christine Wagner eine Delegation aus der polnischen Partnerstadt Ostrow-Wielkopolski empfangen, die vom Bürgermeister der polnischen Partnerstadt, Jerzy Swiatek, angeführt wurde. Zur Delegation gehörten auch Andrzej Leraczyk, der Verantwortliche für Kultur und Städtepartnerschaften und Iwona Matuscak-Szulc, die das Ressort Wirtschaftsförderung und EU-Angelegenheiten in Ostrów leitet.
Swiatek, der Nordhausen während einer früheren Amtszeit als Bürgermeister kennen gelernt hatte und vor 13 Jahren zum letzten Mal als Gast im Südharz war, zeigte sich beeindruckt von den Veränderungen in der Südharz-Stadt: "Ich bin begeistert - Nordhausen ist kaum wieder zu erkennen, die Unterschiede sind riesig." Mit Blick auf den EU-Beitritt seines Landes sagte der Bürgermeister, dass nicht die Vorbehalte bei der EU-Osterweiterung im Vordergrund stehen sollten, sondern auch der Solidargedanke. Auch die "Alt"-Mitglieder der EU würden von der Osterweiterung profitieren. Bei einigen seiner Landsleute werde der Beitritt auch mit gemischten Gefühlen gesehen.
Nordhausen liege an der Freundschaft mit den polnischen Partnern sehr viel, sagte Frau Rinke. Mit der Erweiterung würden Nordhausen und Ostrow noch ein Stück näher zusammenrücken. Auf der Landesgartenschau wird sich die polnische Partnerstadt zum Ostrów-Städtepartnerschafts-Tag am 1. August präsentieren; die französische Partnerstadt Charleville-Mézières zeigt im Juli ein Kulturprogramm und die Partnerstadt Bochum am 16. Mai.
