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Endlich: Es geht nach oben

Freitag, 30. April 2004, 10:53 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Tourismus in Thüringen befindet sich im Aufwind. Darauf deuten zumindest die Übernachtungszahlen für den Februar hin. Oder hatte alles etwa mit der Biathlon-Weltmeisterschaft in Oberhof zu tun? Die Antwort gibt es mit einem Klick...


Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, gingen von den Weltmeisterschaften im Biathlon und den verlängerten Winterferien offenbar positive Impulse auf den Tourismus in Thüringen aus. Im Februar 2004 wurden in Thüringen 187.300 Gäste begrüßt, die 605.300 Übernachtungen buchten. Das waren 5,9 Prozent mehr Gäste und 7,8 Prozent mehr Übernachtungen als im Februar 2003. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste blieb mit 3,2 Tagen unverändert.

Das bevorzugte Reisegebiet ist nach wie vor der Thüringer Wald. Dorthin reiste fast die Hälfte der Gäste (49,0 Prozent). Sie verweilten durchschnittlich 3,8 Tage. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden im Februar 2004 im Thüringer Wald 6,0 Prozent mehr Gäste empfangen, die 8,6 Prozent mehr Übernachtungen buchten.

Aber auch andere Thüringer Reisegebiete meldeten zumeist ansteigende Gäste- und Übernachtungszahlen. Im Saaleland und in Ostthüringen wurden 7,2 bzw. 3,4 Prozent mehr Gäste und 5,2 bzw. 9,8 Prozent mehr Übernachtungen verbucht. Das Thüringer Kernland verzeichnete einen Anstieg um 6,4 Prozent bei den Gästen und 14,8 Prozent bei den Übernachtungen. Am geringsten war der Anstieg bei den Gästeankünften in Nordthüringen mit 2,4 Prozent. Gleichzeitig sank hier die Anzahl der Übernachtungen um 3,1 Prozent.

In den ersten beiden Monaten des Jahres 2004 kamen 342.200 Gäste nach Thüringen, die 1.069.600 Übernachtungen buchten. Die Gäste verweilten im Durchschnitt mit 3,1 Tagen etwas kürzer als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (3,2 Tage).
Autor: nnz

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