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Neues Lernen in Kommunen

Mittwoch, 02. Oktober 2013, 14:44 Uhr
Akteure der Jugendbildung haben sich jetzt zu einem Informationsaustausch im Rahmen des „Thüringer Bildungsmodell - Neue Lernkultur in Kommunen“ (nelecom) getroffen. Eingeladen hatten die nelecom-Regionalkoordinatorin Christiane Müller und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Nordhausen...


Ziel des Treffens war es, jedem Akteur die Möglichkeit zu bieten, seine Projekte vorzustellen sowie der Gedankenaustausch. Die Teilnehmer berichteten von ihren Angeboten, die spannend, vielfältig und bunt sind: So arbeiten sechs Kooperationspartner - darunter Schulen, Senioreneinrichtungen, das Landesprogramm „Toleranz fördern, Kompetenz stärken“ und die Jugendkunstschule Nordhausen - seit Monaten am „Buch, das Brücken baut“. Dafür sind Lesementoren in den Schulen unterwegs, ausgebildet im Nordhäuser Mehrgenerationenhaus.

Das Angebot „Wissen wie´s geht!“ bietet seit fünf Jahren Umweltbildungs- und Demokratieprojekte gemeinsam mit dem Offenen Kanal Nordhausen (OKN) an den Schulen der Region an. Im „Regenbogenhaus“ in Nordhausen-Ost lernen und lachen Kinder aus unterschiedlichen Kulturen miteinander.

So manches Projekt, selbst wenn es schon seit Jahren läuft, war für einige Teilnehmer neu. Darum wurde verabredet, noch stärker auf einen intensiven Informationsaustausch zu setzen, Ideen gemeinsam weiterzuentwickeln und die Angebote besser zu kommunizieren. Schon jetzt haben die Beteiligten sich den Termin für ein weiteres Treffen vorgemerkt. Wichtig sei es nun, nicht aufzuhören und die neu gewonnenen Ideen und Kontakte nicht im Alltagsgeschäft zu verlieren, sind sich alle einig.

„Es ist wirklich toll, was hier in Nordhausen alles läuft. Viele Akteure sind auf genau dem richtigen Weg, was den nelecom-Gedanken angeht: Gemeinsam Angebote informeller Bildung für lebenslanges Lernen in den Kommunen zu schaffen, in welchen vor allem Kinder und Jugendliche ihre Potentiale entfalten und sich auf unterschiedliche Weise verwirklichen können. Darauf kann Nordhausen wahrlich stolz sein. Es ist jeder eingeladen, hier mitzuwirken“, resümiert die nelecom-Regionalkoordinatorin Christiane Müller.

Seit 2008 ist Nordhausen am „Thüringer Bildungsmodell - Neues Lernen in Kommunen“ (nelecom) beteiligt. Mehr Informationen zu „nelecom“ hält Sylvia Spehr im Amt für Kultur und Tourismus bei der Stadtverwaltung Nordhausen für alle Interessierten bereit; Telefon: 03631 696509, E-Mail: kultur.tourismus@nordhausen.de.
Autor: red

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