Zu harmlos für die nächste Runde
Mittwoch, 02. Oktober 2013, 14:37 Uhr
Mit den letzten zwölf noch einsatzfähigen Spielern reisten die A-Junioren der SG FSV Wacker 90 Nordhausen zum Pokalspiel beim FC Thüringen Jena. Von der ersten Minute an zeigte der Gastgeber mit viel Aggressivität und Einsatz, die Hürde Nordhausen überstehen zu wollen...
Das Aufbauspiel unserer Elf wurde immer wieder gestört, oft durch verlorene Zweikämpfe, zumeist aber durch Ungenauigkeiten und fehlende Konzentration.
So waren je eine Möglichkeit durch Sascha Lorenz und Daniel Telemann sowie ein 30-Meter-Freistoß von Felix Schwerdt die einzigen Offensivaktionen in den ersten 45 Minuten. Auf der anderen Seite konnte der FC Thüringen Jena immer wieder gefährlich über die Außenpositionen vor dem gegnerischem Tor auftauchen. Mitte der ersten Halbzeit fiel auch folgerichtig das 1:0. Nach einem Eckball für die Nordhäuser (!!!) kam der Gastgeber in Ballbesitz und erzielte mit einem schulmäßigem Konter die Führung.
Nach der Pause dezimierten sich die Jenaer selbst, ein rüdes Einsteigen von hinten in die Beine von Daniel Telemann im Mittelfeld hatte die rote Karte zur Folge. Statt die numerische Überlegenheit mit gezielten Angriffen über die Flügel auszunutzen, wurde von Nordhäuser Seite viel zu früh mit langen Bällen operiert, die immer wieder von der Jenaer Abwehr geklärt werden konnten.
Der Höhepunkt des ideenlosen Gekickes der SG Nordhausen folgte in der 69. Minute. Einen harmlosen Freistoß aus dem Mittelfeld ließ Torhüter Rene Gurniak durch die Hände gleiten und es stand 2:0. In den letzten zwanzig Minuten kamen die Nordhäuser noch zu Möglichkeiten und Chancen, die aber meist kläglich vergeben wurden oder der besser postierte Nebenmann wurde ignoriert.
Am Ende war es ein verdientes Ausscheiden der SG Wacker 90 Nordhausen aus dem diesjährigem Pokalwettbewerb, welches mit mehr Einsatz, Laufbereitschaft und mannschaftlicher Geschlossenheit durchaus zu vermeiden gewesen wäre. Auch der dezimierte Spielerkader kann da nicht als Entschuldigung herhalten.
Ingo Görke
Autor: redDas Aufbauspiel unserer Elf wurde immer wieder gestört, oft durch verlorene Zweikämpfe, zumeist aber durch Ungenauigkeiten und fehlende Konzentration.
So waren je eine Möglichkeit durch Sascha Lorenz und Daniel Telemann sowie ein 30-Meter-Freistoß von Felix Schwerdt die einzigen Offensivaktionen in den ersten 45 Minuten. Auf der anderen Seite konnte der FC Thüringen Jena immer wieder gefährlich über die Außenpositionen vor dem gegnerischem Tor auftauchen. Mitte der ersten Halbzeit fiel auch folgerichtig das 1:0. Nach einem Eckball für die Nordhäuser (!!!) kam der Gastgeber in Ballbesitz und erzielte mit einem schulmäßigem Konter die Führung.
Nach der Pause dezimierten sich die Jenaer selbst, ein rüdes Einsteigen von hinten in die Beine von Daniel Telemann im Mittelfeld hatte die rote Karte zur Folge. Statt die numerische Überlegenheit mit gezielten Angriffen über die Flügel auszunutzen, wurde von Nordhäuser Seite viel zu früh mit langen Bällen operiert, die immer wieder von der Jenaer Abwehr geklärt werden konnten.
Der Höhepunkt des ideenlosen Gekickes der SG Nordhausen folgte in der 69. Minute. Einen harmlosen Freistoß aus dem Mittelfeld ließ Torhüter Rene Gurniak durch die Hände gleiten und es stand 2:0. In den letzten zwanzig Minuten kamen die Nordhäuser noch zu Möglichkeiten und Chancen, die aber meist kläglich vergeben wurden oder der besser postierte Nebenmann wurde ignoriert.
Am Ende war es ein verdientes Ausscheiden der SG Wacker 90 Nordhausen aus dem diesjährigem Pokalwettbewerb, welches mit mehr Einsatz, Laufbereitschaft und mannschaftlicher Geschlossenheit durchaus zu vermeiden gewesen wäre. Auch der dezimierte Spielerkader kann da nicht als Entschuldigung herhalten.
Ingo Görke
