Zurück ins Amt - weitere Reaktionen
Dienstag, 01. Oktober 2013, 13:23 Uhr
Am Montag wird Matthias Jendricke als Nordhuäser Bürgermeister wieder seinen Dienst aufnehmen. Nach der CDU hat die nnz auch die LINKE sowie die FDP befragt...
Barbara Schencke, die Fraktionsvorsitzende der LINKEn im Nordhäuser Stadtrat, konnte noch nicht mit ihren "Kollegen" sprechen, teilt aber als Stadträtin die Meinung der CDU-Fraktion. "Ich kann mir nur schwerlich eine gedeihliche Zusammenarbeit vorstellen, denn für mein Empfinden ist in der moralischen Verfehlung in Berlin - so will ich das mal ausdrücken - die Fürsorgepflicht des Bürgermeisters gegenüber einer Angestellten der Verwaltung verletzt worden". Schencke sagte gegenüber der nnz, dass Matthias Jendricke in dieser Position nicht mehr tragbar sei und eigentlich selbst zurücktreten sollte. "Ich bin mir nicht sicher, dass er weiterhin politisch die Bürger dieser Stadt vertreten und eine Verwaltung mit anführen kann", so Schencke.
Die Rückkehr von Matthias Jendricke in das Amt empfindet auch die FDP-Fraktion als sehr unglücklich, weil in den vergangenen sechs Monaten "sein Gesamtbenehmen sehr zu wünschen übrig gelassen hätte. Herr Jendricke soll sich bitteschön daran erinnern, dass er erst in einem dritten Wahlgang mit knapper Mehrheit in dieses Amt gewählt wurde. Auch hat er sein Versprechen im Umgang mit den Stadträten nach seiner Wahl in keinster Weise eingelöst", repetiert Fraktionsvorsitzender Martin Höfer. Im übrigen wird auch die FDP ihr weiteres politische Vorgehen im Stadtrat noch zu beraten haben.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redBarbara Schencke, die Fraktionsvorsitzende der LINKEn im Nordhäuser Stadtrat, konnte noch nicht mit ihren "Kollegen" sprechen, teilt aber als Stadträtin die Meinung der CDU-Fraktion. "Ich kann mir nur schwerlich eine gedeihliche Zusammenarbeit vorstellen, denn für mein Empfinden ist in der moralischen Verfehlung in Berlin - so will ich das mal ausdrücken - die Fürsorgepflicht des Bürgermeisters gegenüber einer Angestellten der Verwaltung verletzt worden". Schencke sagte gegenüber der nnz, dass Matthias Jendricke in dieser Position nicht mehr tragbar sei und eigentlich selbst zurücktreten sollte. "Ich bin mir nicht sicher, dass er weiterhin politisch die Bürger dieser Stadt vertreten und eine Verwaltung mit anführen kann", so Schencke.
Die Rückkehr von Matthias Jendricke in das Amt empfindet auch die FDP-Fraktion als sehr unglücklich, weil in den vergangenen sechs Monaten "sein Gesamtbenehmen sehr zu wünschen übrig gelassen hätte. Herr Jendricke soll sich bitteschön daran erinnern, dass er erst in einem dritten Wahlgang mit knapper Mehrheit in dieses Amt gewählt wurde. Auch hat er sein Versprechen im Umgang mit den Stadträten nach seiner Wahl in keinster Weise eingelöst", repetiert Fraktionsvorsitzender Martin Höfer. Im übrigen wird auch die FDP ihr weiteres politische Vorgehen im Stadtrat noch zu beraten haben.
Peter-Stefan Greiner
