Goldener Herbst in Sankt Petersburg
Sonntag, 29. September 2013, 17:57 Uhr
Humboldtianer kamen vergangene Woche von einer beeindruckenden Studienreise aus Russland zurück. Die Eindrücke dieser Reise haben Gabriele Gorges und Karin Greiner für die nnz notiert...
Für acht Tage hatten wir Gelegenheit, das Leben in russischen Gastfamilien und den Schulalltag in unserer Partnereinrichtung, dem Städtischen Gymnasium Nr.75 mit erweitertem Deutschunterricht in Sankt Petersburg, zu erleben.
Nach dem offiziellen Empfang zeigten wir den Gästen unsere russischsprachige Präsentation über unsere Heimat. Schnell war das Lampenfieber beim gemeinsamen deutsch-russischen Memory-Spielen verflogen. Interessant und aufschlussreich waren die Unterrichtsbesuche in den Klassen unserer Gastgeber in verschiedenen Fächern. Aber sehr gern nutzten wir auch das Angebot, den Anfangsunterricht in Deutsch zu besuchen, der nicht nur den kleinen Lernanfängern in der 2. Klasse sehr viel Spaß machte sondern auch uns. Sankt Petersburg ist eine beeindruckende, sehenswerte Stadt, die sehr viel zu bieten hat, was wir während der Exkursionen durch die Metropole, zur Zarenresidenz Peterhof, in das Ethnografische Museum und die Ermitage erleben konnten. Eine der Besonderheiten Sankt Petersburgs – die tiefste Metro der Welt – haben wir zum Ende der Woche schon ganz selbstverständlich genutzt als schnellstes und bequemstes Verkehrsmittel. Viele Stationen sind wie kleine Paläste oder Museen, von denen wir einige bei einer Metro-Exkursion angeschaut haben.
Überhaupt keine Sprachprobleme gab es natürlich beim Ballettbesuch Schwanensee und auch kaum bei unseren gemeinsamen sportlichen Wettbewerben, bei denen die Sieger mit dem typisch russischen Konfekt und kleinen Kalendern und Postkarten belohnt wurden.
Ganz individuell gestaltete sich der Sonntag als Tag in und mit der russischen Gastfamilie. Es entwickelten sich zum Teil sehr herzliche und freundschaftliche Beziehungen zu den Austauschpartnern, so dass einigen von uns der Abschied sehr schwer fiel.
Jetzt nutzen wir unsere Erfahrungen und berichten unseren Mitschülern im Russischunterricht von dieser unvergesslichen Studienreise. Unser Dank gilt noch einmal dem Land Thüringen und dem DRJA für die finanzielle Förderung und natürlich den russischen Familien für ihre Gastfreundschaft.
Bereits im März 2014 werden wir im Humboldt-Gymnasium die russische Delegation mit Schülern der 8. und 9. Klassen zum Gegenbesuche begrüßen. Wir freuen uns darauf und beginnen schon jetzt mit den Vorbereitungen.
Karin Greiner, Gabriele Gorges
Autor: redFür acht Tage hatten wir Gelegenheit, das Leben in russischen Gastfamilien und den Schulalltag in unserer Partnereinrichtung, dem Städtischen Gymnasium Nr.75 mit erweitertem Deutschunterricht in Sankt Petersburg, zu erleben.
Nach dem offiziellen Empfang zeigten wir den Gästen unsere russischsprachige Präsentation über unsere Heimat. Schnell war das Lampenfieber beim gemeinsamen deutsch-russischen Memory-Spielen verflogen. Interessant und aufschlussreich waren die Unterrichtsbesuche in den Klassen unserer Gastgeber in verschiedenen Fächern. Aber sehr gern nutzten wir auch das Angebot, den Anfangsunterricht in Deutsch zu besuchen, der nicht nur den kleinen Lernanfängern in der 2. Klasse sehr viel Spaß machte sondern auch uns. Sankt Petersburg ist eine beeindruckende, sehenswerte Stadt, die sehr viel zu bieten hat, was wir während der Exkursionen durch die Metropole, zur Zarenresidenz Peterhof, in das Ethnografische Museum und die Ermitage erleben konnten. Eine der Besonderheiten Sankt Petersburgs – die tiefste Metro der Welt – haben wir zum Ende der Woche schon ganz selbstverständlich genutzt als schnellstes und bequemstes Verkehrsmittel. Viele Stationen sind wie kleine Paläste oder Museen, von denen wir einige bei einer Metro-Exkursion angeschaut haben.
Überhaupt keine Sprachprobleme gab es natürlich beim Ballettbesuch Schwanensee und auch kaum bei unseren gemeinsamen sportlichen Wettbewerben, bei denen die Sieger mit dem typisch russischen Konfekt und kleinen Kalendern und Postkarten belohnt wurden.
Ganz individuell gestaltete sich der Sonntag als Tag in und mit der russischen Gastfamilie. Es entwickelten sich zum Teil sehr herzliche und freundschaftliche Beziehungen zu den Austauschpartnern, so dass einigen von uns der Abschied sehr schwer fiel.
Jetzt nutzen wir unsere Erfahrungen und berichten unseren Mitschülern im Russischunterricht von dieser unvergesslichen Studienreise. Unser Dank gilt noch einmal dem Land Thüringen und dem DRJA für die finanzielle Förderung und natürlich den russischen Familien für ihre Gastfreundschaft.
Bereits im März 2014 werden wir im Humboldt-Gymnasium die russische Delegation mit Schülern der 8. und 9. Klassen zum Gegenbesuche begrüßen. Wir freuen uns darauf und beginnen schon jetzt mit den Vorbereitungen.
Karin Greiner, Gabriele Gorges



