Zwei Auswärtstore reichen diesmal nicht
Sonntag, 22. September 2013, 15:28 Uhr
Ohne einen zählbaren Punkt kehrte die zweite Vertretung von Wacker Nordhausen von ihrem Auswärtsspiel aus Siebleben zurück. Trotz zweimaligen Ausgleichs reichte es diesmal nicht für einen Punktgewinn für die Etzrodt-Schützlinge, berichtet Tobias Höllriegel...
Man startete engagiert in das Spiel und hatte schon nach zwei Minuten gleich dreimal die Möglichkeit, früh in Führung zu gehen, aber bei allen drei Schussversuchen von Stephan Hoffmann klärte ein Gegenspieler auf der Linie. Dieser ausgelassenen Großchance sollte man im Nachhinein noch lange nachtrauern.
In der 10. Minute tauchten die Gastgeber dann das erste Mal gefährlich vor dem Tor von Martin Vopel auf. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld lief der agile Schnauß allein auf das Tor zu, konnte aber im letzten Moment noch von der Nordhäuser Defensive geblockt werden. 4 Minuten später dann das 1:0 für Siebleben. Nach einem Fehlpass von Nico Steinberg wird der Ball im Mittelfeld abgefangen, dann sofort lang in den 16-Meterraum gespielt, wo ihn Pelan unglücklich mit der Hand berührt. Den fälligen Strafstoß verwandelt Sören Lehmann sicher.
Mit dem Führungstreffer im Rücken erhöhte Siebleben jetzt weiter den Druck und hatte in der 28. Minute die nächste hochkarätige Möglichkeit, aber den Sololauf von Lehmann auf Vopel wird im letzten Moment von Taute noch gestört. Nach einer halben Stunde dann wieder ein Lebenszeichen von Wacker: Nach einer tollen Jochmann-Ecke verpassen gleich drei Nordhäuser im Zentrum den Ball.
Mit dem 1:0 sollte es dann auch in die Halbzeit gehen, wo Trainer Uwe Etzrodt anscheinend die richtigen Worte fand. Wacker kam konzentriert aus der Kabine und erarbeite sich bis zur 60. Minute Ballbesitz und mehr Spielanteile. Aber es war an dem Tag äußerst schwierig den Sieblebener Abwehrverbund zu knacken, der bei seinem schnellen Umkehrspiel immer wieder gefährlich vor dem Tor von Martin Vopel auftauchte.
Wie in der 58. Minute, als wiederrum Sören Lehmann allein auf den Wackertorwart zuläuft, aber den Ball nicht im Nordhäuser Tor unterbringen kann. In der 64. Minute dann der ersehnte Ausgleich. Nach einem tollen Pass von Dittmann quer durch den Strafraum, kann Töpfer den Ball an Torwart Sömmering zum 1:1 ins Tor spitzeln. Der Ausgleich hatte aber nur 10 Minuten Bestand, ehe wiederrum Sören Lehmann seine 3. Großchance an diesem Tag zur 2:1 Führung nutzen kann.
Doch Wacker gab nicht auf und versuchte nun mit allen Mitteln den Ausgleich zu erzielen. Nach einem Foul an Pelan im Mittelfeld gibt es Freistoß für Nordhausen. Dieser wird von Steve Jochmann gefühlvoll in den Strafraum gebracht, wo Jindrich Pelan überlegt aus 7 Metern einköpfen kann. Es waren nun noch 8 Minuten zu spielen und auf Grund des Spielverlaufs hätte man sicher mit dem Unentschieden leben können, aber eine weitere Unkonzentriertheit brachte Siebleben letztlich in der 88. Minute auf die Siegerstraße.
Nach einem unnötig verlorenen Kopfballduell im Mittelfeld, kommt ein langer Pass auf Schnauß, der volley aus gut 20 Metern abzieht und den Ball unhaltbar für Vopel im linken unteren Eck einschlagen lässt.
Letztlich muss man sagen, dass sich Siebleben auf Grund seiner taktisch und kämpferisch disziplinierten Leistung den Sieg verdient hatte. Wacker tat sich an dem Tag recht schwer und fand nur phasenweise in sein Spiel. Nächste Woche Samstag geht´s dann zum Spitzenspiel nach Bad Langensalza.
Tobias Höllriegel
Siebleben: Sömmering - Rowicki, Schreiber, Holzapfel, König – Paesler, Halyanty, Büchner, M. Lehmann – Schnauß, S. Lehmann
Wacker 2: Martin Vopel – Pelan, Taute, N.Steinberg, T.Steinberg (85. Minute Telemann) - Jochmann, Marcus Vopel, Sohoon, Dittmann, Töpfer- Hoffmann
Autor: redMan startete engagiert in das Spiel und hatte schon nach zwei Minuten gleich dreimal die Möglichkeit, früh in Führung zu gehen, aber bei allen drei Schussversuchen von Stephan Hoffmann klärte ein Gegenspieler auf der Linie. Dieser ausgelassenen Großchance sollte man im Nachhinein noch lange nachtrauern.
In der 10. Minute tauchten die Gastgeber dann das erste Mal gefährlich vor dem Tor von Martin Vopel auf. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld lief der agile Schnauß allein auf das Tor zu, konnte aber im letzten Moment noch von der Nordhäuser Defensive geblockt werden. 4 Minuten später dann das 1:0 für Siebleben. Nach einem Fehlpass von Nico Steinberg wird der Ball im Mittelfeld abgefangen, dann sofort lang in den 16-Meterraum gespielt, wo ihn Pelan unglücklich mit der Hand berührt. Den fälligen Strafstoß verwandelt Sören Lehmann sicher.
Mit dem Führungstreffer im Rücken erhöhte Siebleben jetzt weiter den Druck und hatte in der 28. Minute die nächste hochkarätige Möglichkeit, aber den Sololauf von Lehmann auf Vopel wird im letzten Moment von Taute noch gestört. Nach einer halben Stunde dann wieder ein Lebenszeichen von Wacker: Nach einer tollen Jochmann-Ecke verpassen gleich drei Nordhäuser im Zentrum den Ball.
Mit dem 1:0 sollte es dann auch in die Halbzeit gehen, wo Trainer Uwe Etzrodt anscheinend die richtigen Worte fand. Wacker kam konzentriert aus der Kabine und erarbeite sich bis zur 60. Minute Ballbesitz und mehr Spielanteile. Aber es war an dem Tag äußerst schwierig den Sieblebener Abwehrverbund zu knacken, der bei seinem schnellen Umkehrspiel immer wieder gefährlich vor dem Tor von Martin Vopel auftauchte.
Wie in der 58. Minute, als wiederrum Sören Lehmann allein auf den Wackertorwart zuläuft, aber den Ball nicht im Nordhäuser Tor unterbringen kann. In der 64. Minute dann der ersehnte Ausgleich. Nach einem tollen Pass von Dittmann quer durch den Strafraum, kann Töpfer den Ball an Torwart Sömmering zum 1:1 ins Tor spitzeln. Der Ausgleich hatte aber nur 10 Minuten Bestand, ehe wiederrum Sören Lehmann seine 3. Großchance an diesem Tag zur 2:1 Führung nutzen kann.
Doch Wacker gab nicht auf und versuchte nun mit allen Mitteln den Ausgleich zu erzielen. Nach einem Foul an Pelan im Mittelfeld gibt es Freistoß für Nordhausen. Dieser wird von Steve Jochmann gefühlvoll in den Strafraum gebracht, wo Jindrich Pelan überlegt aus 7 Metern einköpfen kann. Es waren nun noch 8 Minuten zu spielen und auf Grund des Spielverlaufs hätte man sicher mit dem Unentschieden leben können, aber eine weitere Unkonzentriertheit brachte Siebleben letztlich in der 88. Minute auf die Siegerstraße.
Nach einem unnötig verlorenen Kopfballduell im Mittelfeld, kommt ein langer Pass auf Schnauß, der volley aus gut 20 Metern abzieht und den Ball unhaltbar für Vopel im linken unteren Eck einschlagen lässt.
Letztlich muss man sagen, dass sich Siebleben auf Grund seiner taktisch und kämpferisch disziplinierten Leistung den Sieg verdient hatte. Wacker tat sich an dem Tag recht schwer und fand nur phasenweise in sein Spiel. Nächste Woche Samstag geht´s dann zum Spitzenspiel nach Bad Langensalza.
Tobias Höllriegel
Siebleben: Sömmering - Rowicki, Schreiber, Holzapfel, König – Paesler, Halyanty, Büchner, M. Lehmann – Schnauß, S. Lehmann
Wacker 2: Martin Vopel – Pelan, Taute, N.Steinberg, T.Steinberg (85. Minute Telemann) - Jochmann, Marcus Vopel, Sohoon, Dittmann, Töpfer- Hoffmann
