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nnz-Rückspiegel: 24. April 2003

Samstag, 24. April 2004, 07:25 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war, dann ist das kein Problem. Die nnz hat für Sie in ihrem Archiv gestöbert. Heute:
Qualen, Rottweiler, Bombe


Vor der Qual der Wahl
Im nächsten Jahr gibt es nicht nur die Landesgartenschau in Nordhausen. In Thüringen wird in mehr als zwölf Monaten gewählt. Auch in den Kommunen. Nicht nur die Wähler in der Stadt und im Landkreis Nordhausen haben 2004 die Qual der Wahl mit den künftigen Gemeinde-, Stadt- und Kreisräten, sondern auch die Parteien. Die müssen sich nämlich schon jetzt nach geeigneten (Ersatz)Kandidaten umsehen. Denn nicht nur die PDS hat ein Altersproblem, sondern auch die Sozialdemokraten und die Christdemokraten werden ihre Kandidatenreihen neu bestücken müssen. Jene, die vielleicht schon seit 1990 „dabei“ sind, werden müde, sind ausgelaugt. Da sind aber auch jene, die unbedingt weitermachen „wollen-müssen“, damit sie die Kontrolle behalten, vor allem die Kontrolle über den Fluß des immer weniger werdenden Geldes innerhalb des sozialen Topfes. Woher aber sollen die Parteien nun denn überhaupt ihre „Neuen““ nehmen? Woher rekrutieren, wenn der Politik-Frust des Wahlvolkes immer größer, der kommunalpolitische Handlungsspielraum immer kleiner wird? Welche Antworten bieten die Parteien?...ausführlich im nnz-Archiv


Mit Pistolen gegen Rottweiler
Gemeinsam mit einem Mitarbeiter des Nordhäuser Tierheims haben Nordhäuser Polizeibeamte am Mittwoch einen frei laufenden Rottweiler eingefangen. Dabei wurde auch geschossen. Kurz vor 15.00 Uhr hatte eine Frau der Polizei mitgeteilt, dass an der Iberg-Talsperre ein Rottweiler unbeaufsichtigt herum läuft, der sich gegenüber Menschen aggressiv verhält. Es sei aber noch niemand gebissen worden. Das Tierheim wurde alarmiert und eine Streifenwagenbesatzung in Marsch gesetzt. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, wurden sie von dem Hund sofort angegriffen. Durch zwei Warnschüsse in die Luft wurde der Hund zunächst in die Flucht geschlagen...ausführlich im nnz-Archiv


Aus für Fünf-Zentner-Bombe
In Nordhausen ist am Mittag eine englische Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden worden. Eine Baufirma hatte die Bombe bei Baggerarbeiten auf dem Gelände des früheren Heizkraftwerkes in der Rothenburgstraße gefunden. Das Industriegebiet wurde weiträumig abgesperrt. Für den Zeitraum der Entschärfung mussten rund 80 Mitarbeiter umliegender Firmen ihren Arbeitsplatz verlassen, wie die nnz bereits berichtete. In nur drei Minuten hatte Sprengmeister Weber von der Firma Tauber-Delaborierung den Zünder aus dem gefährlichen, 250 kg schweren Sprengsatz entfernt. Die Bombe wurde anschließend zu einem Sprengplatz transportiert, wo sie gemeinsam mit anderen Sprengkörpern unschädlich gemacht wird.
Autor: nnz

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