Es wird gestreikt in Nordhausen
Mittwoch, 18. September 2013, 06:15 Uhr
Streikstimmung am Morgen vor dem Nordhäuser Südharz Klinikum. Die Dienstleistungsgewerkschaft verdi hatte zu einem ersten Warnstreik aufgerufen...
Gestern war eine weitere Verhandlungsrunde zwischen der Gewerkschaft und der Geschäftsführung geplatzt. Beide Seiten konnten sich nicht einigen, auch ein neues Angebot der Klinik-Leitung sei abgelehnt worden.
Ein Gewerkschafter sagte, dass es endlich notwendig sei, sich dem TÖVD in Thüringen anzunähern. Hier in Nordhausen werde bis zu 28 Prozent unter Tarif bezahlt. Das seien - je nach Eingruppierung 600 bis 800 Euro weniger. Die Gewerkschaft fordert, eine Stufensteigerung von insgesamt mehr als zehn Prozent, eine Einmalzahlung von 800 Euro und eine weitere Gewinnbeteiligung für die Mitarbeiter. Die habe die Geschäftsführung aufgekündigt. Weiterhin wurde gefordert, die Mitarbeiter der "Brücke" nicht aus dem Tarifverbund herauszulösen.
Wenn die Geschäftsführung sich nicht in den kommenden Tagen auf die Arbeitnehmer zubewege, dann werde es weitere Streiks geben, auch über komplette Schichten, sagte der verdi-Mann. Eine gemeinsame Notdienstversorgung über den heutigen Tag zu organisieren, habe die Geschäftsführung abgelehnt, daraufhin hätten die Mitarbeiter dieses selbst in die Hand genommen.
Autor: redGestern war eine weitere Verhandlungsrunde zwischen der Gewerkschaft und der Geschäftsführung geplatzt. Beide Seiten konnten sich nicht einigen, auch ein neues Angebot der Klinik-Leitung sei abgelehnt worden.
Ein Gewerkschafter sagte, dass es endlich notwendig sei, sich dem TÖVD in Thüringen anzunähern. Hier in Nordhausen werde bis zu 28 Prozent unter Tarif bezahlt. Das seien - je nach Eingruppierung 600 bis 800 Euro weniger. Die Gewerkschaft fordert, eine Stufensteigerung von insgesamt mehr als zehn Prozent, eine Einmalzahlung von 800 Euro und eine weitere Gewinnbeteiligung für die Mitarbeiter. Die habe die Geschäftsführung aufgekündigt. Weiterhin wurde gefordert, die Mitarbeiter der "Brücke" nicht aus dem Tarifverbund herauszulösen.
Wenn die Geschäftsführung sich nicht in den kommenden Tagen auf die Arbeitnehmer zubewege, dann werde es weitere Streiks geben, auch über komplette Schichten, sagte der verdi-Mann. Eine gemeinsame Notdienstversorgung über den heutigen Tag zu organisieren, habe die Geschäftsführung abgelehnt, daraufhin hätten die Mitarbeiter dieses selbst in die Hand genommen.









