Produktion startet
Freitag, 20. September 2013, 09:57 Uhr
Sie ist mittlerweile zu einem riesigen Komplex angewachsen - die GSM-Investition an der Nordhäuser Darre. Und trotzdem ist Geschäftsführer Dietmar Lüning nicht ganz zufrieden....
Wie ein Investor sieht der Mann nun wahrlich nicht aus - eher wie ein Bauleiter. Pullover, Jeans und Arbeitsschuhen an den Füßen, so ist er unterwegs zwischen Büro, künftiger Küche, Hochregallager und den beiden großen Hallen.
"Aktuell sind wir noch zwei Monate im Baurückstand, trotzdem jammern wir nicht und arbeiten stets lösungsorientiert. In dieser Woche konnten wir die erste Produktion im Bereich der Blechbearbeitungen starten", sagt Lüning und sitzt in einem Konferenzraum, welcher mit einer Bierzeltgarnitur provisorisch ausgestattet ist. In der einen großen Halle nebenan werden die Bleche geschnitten, gekantet und verschweißt. Zum Einsatz kommt hier unter anderem die modernste Laser- und Kant-Technologie. Auf die Produkte freuen sich bereits Kunden im Maschinenbau, die Hersteller von Baumaschinen, Apparate- und Metallbauer. Zurzeit wird eine hochmoderne Bohr- und Sägeanlage installiert, die auch das Fräsen "beherrscht".
24 Meter hoch ist das Hochregallager (Foto: nnz)
Noch nicht ganz so fortgeschritten wie die Blechbearbeitung ist die zweite große Produktionshalle, in der die komplette Bearbeitung für metallische Oberflächen installiert werden soll. Die Halle soll - wie das kleine Hochregallager - Ende Oktober, Anfang November fertig sein und "in Betrieb" gehen. Anschließend sollen die Baukörper geschlossen und damit die Voraussetzungen für den Innenausbau geschaffen werden. Das sind unter anderem die Installation der Heizung, der Elektroanlagen sowie der Steuertechnik, hinzu kommt die Winterfestmachung der Außenanlagen.
Gegenwertig gehören 30 Frauen und Männer der GSM-Mannschaft an. Ende des ersten Quartals 2014 werden rund 60 Kolleginnen und Kollegen am Zeppelinweg gemeinsam tätig sein. Das ist die erste Produktionsstufe, weitere folgen.
"Gerade für den Bereich der Oberflächentechnik suchen wir geringer qualifizierte Arbeitskräfte, zum Beispiel für Helfertätigkeiten. Darüber hinaus ist ein stetiger Fachkräftebedarf vorhanden." Gesucht werden an der Darre in Nordhausen neben Konstrukteuren und technischen Zeichnern auch Schlosser, Schweißer und Maschinenführer. Ab Januar werden noch zusätzliche Arbeitsplätze in der Lagerwirtschaft und im Bereich der Produktionshelfer besetzt.
"Vermutlich zahlen wir keine Löhne und Gehälter wie in München oder Hamburg, dafür setzen wir jedoch auf ein besonders positives Unternehmensklima, in dem sich alle Mitarbeiter wohlfühlen sollen und sich als wichtiger Bestandteil unserer Erfolgsgeschichte verstehen. Die Wertschätzung der geleisteten Arbeit sowie die offene Kommunikationskultur – dass man zum Beispiel mit seinen Problemen zum Vorgesetzen geht und gemeinsam nach Lösungen sucht – sind dabei elementare Grundvoraussetzungen, sagt Lüning.
Er wirbt für eine etwas andere Unternehmensphilosophie, welche nicht nur daraus besteht, geführte Plus- und Minusstundenkonten einzusetzen, sondern dass auch eine vollwertige Küche samt Speiseraum zur Verfügung steht, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein täglich frisch zubereitetes Essen anzubieten. Lüning verweist ebenfalls darauf, dass es für alle Beschäftigten einen Fitnessraum gibt, der in Kürze mit den bereits bestellten Fitnessgeräten zur Verfügung steht.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redWie ein Investor sieht der Mann nun wahrlich nicht aus - eher wie ein Bauleiter. Pullover, Jeans und Arbeitsschuhen an den Füßen, so ist er unterwegs zwischen Büro, künftiger Küche, Hochregallager und den beiden großen Hallen.
"Aktuell sind wir noch zwei Monate im Baurückstand, trotzdem jammern wir nicht und arbeiten stets lösungsorientiert. In dieser Woche konnten wir die erste Produktion im Bereich der Blechbearbeitungen starten", sagt Lüning und sitzt in einem Konferenzraum, welcher mit einer Bierzeltgarnitur provisorisch ausgestattet ist. In der einen großen Halle nebenan werden die Bleche geschnitten, gekantet und verschweißt. Zum Einsatz kommt hier unter anderem die modernste Laser- und Kant-Technologie. Auf die Produkte freuen sich bereits Kunden im Maschinenbau, die Hersteller von Baumaschinen, Apparate- und Metallbauer. Zurzeit wird eine hochmoderne Bohr- und Sägeanlage installiert, die auch das Fräsen "beherrscht".
24 Meter hoch ist das Hochregallager (Foto: nnz)
Noch nicht ganz so fortgeschritten wie die Blechbearbeitung ist die zweite große Produktionshalle, in der die komplette Bearbeitung für metallische Oberflächen installiert werden soll. Die Halle soll - wie das kleine Hochregallager - Ende Oktober, Anfang November fertig sein und "in Betrieb" gehen. Anschließend sollen die Baukörper geschlossen und damit die Voraussetzungen für den Innenausbau geschaffen werden. Das sind unter anderem die Installation der Heizung, der Elektroanlagen sowie der Steuertechnik, hinzu kommt die Winterfestmachung der Außenanlagen.Gegenwertig gehören 30 Frauen und Männer der GSM-Mannschaft an. Ende des ersten Quartals 2014 werden rund 60 Kolleginnen und Kollegen am Zeppelinweg gemeinsam tätig sein. Das ist die erste Produktionsstufe, weitere folgen.
"Gerade für den Bereich der Oberflächentechnik suchen wir geringer qualifizierte Arbeitskräfte, zum Beispiel für Helfertätigkeiten. Darüber hinaus ist ein stetiger Fachkräftebedarf vorhanden." Gesucht werden an der Darre in Nordhausen neben Konstrukteuren und technischen Zeichnern auch Schlosser, Schweißer und Maschinenführer. Ab Januar werden noch zusätzliche Arbeitsplätze in der Lagerwirtschaft und im Bereich der Produktionshelfer besetzt.
"Vermutlich zahlen wir keine Löhne und Gehälter wie in München oder Hamburg, dafür setzen wir jedoch auf ein besonders positives Unternehmensklima, in dem sich alle Mitarbeiter wohlfühlen sollen und sich als wichtiger Bestandteil unserer Erfolgsgeschichte verstehen. Die Wertschätzung der geleisteten Arbeit sowie die offene Kommunikationskultur – dass man zum Beispiel mit seinen Problemen zum Vorgesetzen geht und gemeinsam nach Lösungen sucht – sind dabei elementare Grundvoraussetzungen, sagt Lüning.
Er wirbt für eine etwas andere Unternehmensphilosophie, welche nicht nur daraus besteht, geführte Plus- und Minusstundenkonten einzusetzen, sondern dass auch eine vollwertige Küche samt Speiseraum zur Verfügung steht, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein täglich frisch zubereitetes Essen anzubieten. Lüning verweist ebenfalls darauf, dass es für alle Beschäftigten einen Fitnessraum gibt, der in Kürze mit den bereits bestellten Fitnessgeräten zur Verfügung steht.
Peter-Stefan Greiner










