nnz-Forum: Wen sollen wir wählen?
Dienstag, 17. September 2013, 06:46 Uhr
Am Sonntag ist es wieder einmal soweit, die Politiker haben ihre vier Jahre im Bundestag recht oder schlecht hinter sich gebracht. Nun sieht man sie wieder verstärkt, unter dem Volk ihre Runden drehen. Dazu Anmerkungen und die Karikatur eines nnz-Lesers...
Ja, sie buhlen wieder um die Stimmen des Stimmviehs, auch Wähler genannt. Ich nehme das zum Anlass, mir einmal die Wahlversprechen der fünf Bundestagsparteien genauer anzusehen.
Fangen wir mit der CDU/CSU an, die beiden bekommt man nur im Doppelpack, allein hätte keine von ihnen eine Chance. Was haben sie uns zu bieten, was wir nicht seit Jahren schon gehört haben? Ach ja es gibt einen neuen Slogan: Deutschland Weiter Denken so lautet er. Das ist wirklich neu, denn das Denken war man von der CDU so nicht gewöhnt, bisher hat man das doch den Lobbyisten überlassen oder? Die Kanzlerin lässt sich nach Jahren ihrer Herrschaft genau über die Handhabung bei der Leiharbeit aufklären, wenn das kein Fortschritt ist? Ist so eine Partei wählbar?
Kommen wir zur SPD, ihr neuer Slogan lautet: erfrischend anders. Was bei dieser Partei erfrischend sein soll, ich weiß nicht? Vielleicht die vielen Fehltritte ihrer Spitzenpolitiker, sie nutzen ja jedes Fettnäpfchen, um ins Gespräch zu kommen. Anders, ja was wollen sie denn anders machen, wollen sie vielleicht Hartz-IV wieder zurück nehmen oder die Minijobs verbieten? Sie wollen gewählt werden, damit sie beweisen können, dass sie besser sind als ihr derzeitiger Ruf. Sollte man sie deshalb wählen?
Da wir nun einmal bei der Farbe Rot sind, bleiben wir dabei und wenden uns den LINKEN zu. Das ist eine Partei deren Spitzenpolitiker große populistische Reden halten, da können sich die anderen Parteien eine Scheibe abschneiden. Sie wissen aber auch ganz genau, dass sie nie in die Verlegenheit kommen werden ihre Ankündigungen in die Tat umzusetzen. Ist so eine Partei für sie wählbar?
Nehmen wir nun die Grünen ins Visier. Einer ihrer Slogan lautet: Mut gegen Armut. Waren es nicht die Grünen, die uns gemeinsam mit der SPD die Hartz-IV-Gesetze, die Minijobs und vor allem die Hedgefonds beschert haben? Denken sie an die Benzinpreise, die die Grünen vorschlagen, den ganzen Bioanbau, Klimawandel und Energiewende. Ja, die Mitglieder der Partei können sich das vielleicht leisten, sie sollen ja zu den Besserverdienenden gehören? Glauben sie diese Partei wählen zu müssen?
Bleibt nur noch die FDP. Ja, was bleibt mir zu dieser Partei zu sagen, Ihr Slogan: Eine starke Mitte. Die FDP war nun acht Jahre im Amt und was ist aus der Mitte geworden, die sogar sehr stark war? Sie musste mächtig Federn lassen, in den letzten Jahren. Und nun verspricht die FDP, falls sie überhaupt in den Bundestag kommt, für eine starke Mitte zu sorgen. Frage ist nur, wie sie das schaffen will? Will sie den Mittelstand die komplette Mehrwertsteuer erlassen? Diese Partei zu wählen birgt ein gewisses Risiko oder?
Ja, was bleibt uns denn nun noch übrig an Parteien? Sollten wir uns überwinden und eine von den Kleineren außer den Rechten zu wählen, das liebe Wähler, müssen sie selber entscheiden, wichtig ist, sie gehen wählen. Wir brauchen eine starke Wahlbeteiligung, nur dann können wir etwas verändern in diesem aus den Fugen geratenen Land.
Harald Buntfuß
Autor: redJa, sie buhlen wieder um die Stimmen des Stimmviehs, auch Wähler genannt. Ich nehme das zum Anlass, mir einmal die Wahlversprechen der fünf Bundestagsparteien genauer anzusehen.
Fangen wir mit der CDU/CSU an, die beiden bekommt man nur im Doppelpack, allein hätte keine von ihnen eine Chance. Was haben sie uns zu bieten, was wir nicht seit Jahren schon gehört haben? Ach ja es gibt einen neuen Slogan: Deutschland Weiter Denken so lautet er. Das ist wirklich neu, denn das Denken war man von der CDU so nicht gewöhnt, bisher hat man das doch den Lobbyisten überlassen oder? Die Kanzlerin lässt sich nach Jahren ihrer Herrschaft genau über die Handhabung bei der Leiharbeit aufklären, wenn das kein Fortschritt ist? Ist so eine Partei wählbar?
Kommen wir zur SPD, ihr neuer Slogan lautet: erfrischend anders. Was bei dieser Partei erfrischend sein soll, ich weiß nicht? Vielleicht die vielen Fehltritte ihrer Spitzenpolitiker, sie nutzen ja jedes Fettnäpfchen, um ins Gespräch zu kommen. Anders, ja was wollen sie denn anders machen, wollen sie vielleicht Hartz-IV wieder zurück nehmen oder die Minijobs verbieten? Sie wollen gewählt werden, damit sie beweisen können, dass sie besser sind als ihr derzeitiger Ruf. Sollte man sie deshalb wählen?
Da wir nun einmal bei der Farbe Rot sind, bleiben wir dabei und wenden uns den LINKEN zu. Das ist eine Partei deren Spitzenpolitiker große populistische Reden halten, da können sich die anderen Parteien eine Scheibe abschneiden. Sie wissen aber auch ganz genau, dass sie nie in die Verlegenheit kommen werden ihre Ankündigungen in die Tat umzusetzen. Ist so eine Partei für sie wählbar?
Nehmen wir nun die Grünen ins Visier. Einer ihrer Slogan lautet: Mut gegen Armut. Waren es nicht die Grünen, die uns gemeinsam mit der SPD die Hartz-IV-Gesetze, die Minijobs und vor allem die Hedgefonds beschert haben? Denken sie an die Benzinpreise, die die Grünen vorschlagen, den ganzen Bioanbau, Klimawandel und Energiewende. Ja, die Mitglieder der Partei können sich das vielleicht leisten, sie sollen ja zu den Besserverdienenden gehören? Glauben sie diese Partei wählen zu müssen?
Bleibt nur noch die FDP. Ja, was bleibt mir zu dieser Partei zu sagen, Ihr Slogan: Eine starke Mitte. Die FDP war nun acht Jahre im Amt und was ist aus der Mitte geworden, die sogar sehr stark war? Sie musste mächtig Federn lassen, in den letzten Jahren. Und nun verspricht die FDP, falls sie überhaupt in den Bundestag kommt, für eine starke Mitte zu sorgen. Frage ist nur, wie sie das schaffen will? Will sie den Mittelstand die komplette Mehrwertsteuer erlassen? Diese Partei zu wählen birgt ein gewisses Risiko oder?
Ja, was bleibt uns denn nun noch übrig an Parteien? Sollten wir uns überwinden und eine von den Kleineren außer den Rechten zu wählen, das liebe Wähler, müssen sie selber entscheiden, wichtig ist, sie gehen wählen. Wir brauchen eine starke Wahlbeteiligung, nur dann können wir etwas verändern in diesem aus den Fugen geratenen Land.
Harald Buntfuß

