Rotzoll packt aus
Montag, 16. September 2013, 13:58 Uhr
Joachim Rotzoll, der seit einigen Jahren in Sondershausen wohnt, kam nach einem kurzen Anruf, bei dem er noch nicht so viel ausplauderte, sondern nur sein Anliegen andeutete, extra nach Nordhausen gefahren...
Joachim Rotzoll (Foto: Klaus Verkouter)
Er hatte im Laufe von Jahrzehnten einiges aufgestaut. Rotzoll, der als Technischer Leiter über dreißig Jahre in den IFA Motorenwerken Nordhausen arbeitete, kam gar nicht umhin, in dieser Funktion beim damaligen Trägerbetrieb auch für die BSG Motor Nordhausen West zu wirken. Lange Zeit bemühte er sich gemeinsam mit Herbert Beykirch, dem Vorsitzenden der BSG, die Sektion Fußball zu unterstützen.
Als Mannschaftsleiter hatte Rotzoll engen Kontakt zu den Spielern und könnte heute mache Sachen aus der damaligen Fußballgeschichte erzählen, was Bücher füllen würde, wie er selbst meinte. Doch dieses Auspacken war nicht Ziel des Besuches, sondern das, was er im Kofferraum seines PKW mitgebracht hatte. Einiges war von ihm gesammelt und aufbewahrt worden. Dann packte er richtig aus.
So konnte er viele gebündelte Jahrgänge der Fußball-Woche ab 1973 und des Kicker der Neunzigerjahre aus seinem Kofferraum auspacken (die Sichtung allein dieses Materials wird wohl Monate in Anspruch nehmen). Alte Ansetzungshefte des ehemaligen Bezirks Erfurt waren auch darunter. Etliche Motor-Vereinswimpel (auch von der Schachsektion) und Wimpel der gegnerischen Mannschaften, die zu Spielbeginn ausgetauscht wurden, werden das Wackerarchiv anreichern.
Einige Fotos, von Rotzoll selbst handschriftlich aufgesetzte Protokollaufzeichnungen, Programmhefte und andere Materialien sind für den Chronisten wertvolle Zeugnisse aus vergangenen Zeiten. Vordergründig zählt nicht der materielle Wert, der hier Erwähnung finden soll, viel mehr zählt hier der ideelle Nutzen für Wacker Nordhausen. Es ist gut vorstellbar, dass der Spender als Dank bald mit seiner Ehefrau zu einem Heimspiel eingeladen wird.
An dieser Stelle sei Joachim Rotzoll ganz herzlich für die Übergabe der Dokumente gedankt, die wieder ein Stück Wackerhistorie beleuchten können. Vielleicht gibt es noch weitere schlummernde Archive, die dem Verein zugänglich gemacht oder übergeben werden können.
Klaus Verkouter
Autor: red
Joachim Rotzoll (Foto: Klaus Verkouter)
Er hatte im Laufe von Jahrzehnten einiges aufgestaut. Rotzoll, der als Technischer Leiter über dreißig Jahre in den IFA Motorenwerken Nordhausen arbeitete, kam gar nicht umhin, in dieser Funktion beim damaligen Trägerbetrieb auch für die BSG Motor Nordhausen West zu wirken. Lange Zeit bemühte er sich gemeinsam mit Herbert Beykirch, dem Vorsitzenden der BSG, die Sektion Fußball zu unterstützen.Als Mannschaftsleiter hatte Rotzoll engen Kontakt zu den Spielern und könnte heute mache Sachen aus der damaligen Fußballgeschichte erzählen, was Bücher füllen würde, wie er selbst meinte. Doch dieses Auspacken war nicht Ziel des Besuches, sondern das, was er im Kofferraum seines PKW mitgebracht hatte. Einiges war von ihm gesammelt und aufbewahrt worden. Dann packte er richtig aus.
So konnte er viele gebündelte Jahrgänge der Fußball-Woche ab 1973 und des Kicker der Neunzigerjahre aus seinem Kofferraum auspacken (die Sichtung allein dieses Materials wird wohl Monate in Anspruch nehmen). Alte Ansetzungshefte des ehemaligen Bezirks Erfurt waren auch darunter. Etliche Motor-Vereinswimpel (auch von der Schachsektion) und Wimpel der gegnerischen Mannschaften, die zu Spielbeginn ausgetauscht wurden, werden das Wackerarchiv anreichern.
Einige Fotos, von Rotzoll selbst handschriftlich aufgesetzte Protokollaufzeichnungen, Programmhefte und andere Materialien sind für den Chronisten wertvolle Zeugnisse aus vergangenen Zeiten. Vordergründig zählt nicht der materielle Wert, der hier Erwähnung finden soll, viel mehr zählt hier der ideelle Nutzen für Wacker Nordhausen. Es ist gut vorstellbar, dass der Spender als Dank bald mit seiner Ehefrau zu einem Heimspiel eingeladen wird.
An dieser Stelle sei Joachim Rotzoll ganz herzlich für die Übergabe der Dokumente gedankt, die wieder ein Stück Wackerhistorie beleuchten können. Vielleicht gibt es noch weitere schlummernde Archive, die dem Verein zugänglich gemacht oder übergeben werden können.
Klaus Verkouter
