Platz zum Verweilen und Einkaufen
Mittwoch, 21. April 2004, 21:36 Uhr
Nordhausen (nnz). Einen ökologisch ausgerichteten Bauern- und Wochenmarkt in Nordhausen, der jedoch mehr bieten soll als nur das schnelle Einkaufen, wünscht sich eine Interessengemeinschaft. Ideen und konkrete Vorstellungen sind bereits vorhanden. Mehr dazu mit einem Klick auf MEHR.
Märkte haben in Nordhausen eine jahrhundertelange Tradition. Aus den umliegenden Ortschaften bezog Nordhausen im Mittelalter die lebenswichtigen Produkte wie Korn und Fleisch, von den Bauern aus der Goldenen Aue kam das Getreide. Die Stadt verschaffte sich Straßen-, Meilen- und Stapelrecht. Das hieß, dass durchreisende Kaufleute ihre Waren hier einige Tage zum Verkauf anbieten mussten. Markttage in der Stadt waren stets etwas Besonderes und bei den Nordhäusern sehr beliebt. Da blühte nicht nur der Handel, sondern man traf sich, um zu Knetschen oder Neuigkeiten auszutauschen.
So ein buntes Treiben mit Kommunikation, Verweilen mit Freunden und Bekannten wünscht sich eine Interessengemeinschaft nun in zeitgemäßer Form und neuer Qualität in Nordhausen wieder. Der neu gestaltete Rathausplatz und der zurzeit entstehende Lutherplatz bieten dazu das entsprechende Ambiente und mit ihrer zentralen Lage auch die besten Voraussetzungen für einen solchen Bauern- und Wochenmarkt, der jeden Samstag dort abgehalten werden soll.
Produzenten und Händler der Region, die bisher noch nicht in Nordhausen präsent waren, können ihre Naturprodukte anbieten. Der Schwerpunkt liegt im Food-Bereich, so René Kübler von der Interessengemeinschaft. Aber auch Keramik, Körbe und ähnliches soll angeboten werden. Die Wochenmärkte sollen ausschließlich Gewerbetreibenden vorbehalten sein. Auch andere Kulturen sind hier herzlich willkommen. Ich denke da an jüdische oder arabische Händler, die den Markt bereichern könnten. Keine Chance haben dagegen Textilienverkäufer, die soll es auf diesem Markt nicht geben so Reformhaus-Inhaber Christian Besser. Denkbar ist für ihn auch die Einbindung des Postplatzes in das Marktgeschehen. Wenn die Eltern sich dem Einkauf, dem Verkosten, Probieren oder Kommunizieren widmen, könnten sich die Kinder unter Aufsicht erfahrener Betreuer die Zeit mit Spielen vertreiben.
Erste Vorgespräche mit der Stadt hat es bereits gegeben. Sie soll nach den Vorstellungen der Interessengemeinschaft die Rahmenbedingungen durch Bereitstellen von Strom, sanitären Anlagen u. ä. schaffen. Wenn alle Voraussetzungen geschaffen sind, könnte der Bauern- und Wochenmarkt bereits am 1. Juli 2004 zum ersten Mal stattfinden. Dafür sucht die Interessengemeinschaft noch weitere Ideen und teilnehmende Händler. Für Anregungen und Teilnahmeanmeldungen stehen René Kübler unter 0177/ 43 08 900 und Christian Besser unter 03631/ 90 20 52 zur Verfügung.
Autor: rhMärkte haben in Nordhausen eine jahrhundertelange Tradition. Aus den umliegenden Ortschaften bezog Nordhausen im Mittelalter die lebenswichtigen Produkte wie Korn und Fleisch, von den Bauern aus der Goldenen Aue kam das Getreide. Die Stadt verschaffte sich Straßen-, Meilen- und Stapelrecht. Das hieß, dass durchreisende Kaufleute ihre Waren hier einige Tage zum Verkauf anbieten mussten. Markttage in der Stadt waren stets etwas Besonderes und bei den Nordhäusern sehr beliebt. Da blühte nicht nur der Handel, sondern man traf sich, um zu Knetschen oder Neuigkeiten auszutauschen.
So ein buntes Treiben mit Kommunikation, Verweilen mit Freunden und Bekannten wünscht sich eine Interessengemeinschaft nun in zeitgemäßer Form und neuer Qualität in Nordhausen wieder. Der neu gestaltete Rathausplatz und der zurzeit entstehende Lutherplatz bieten dazu das entsprechende Ambiente und mit ihrer zentralen Lage auch die besten Voraussetzungen für einen solchen Bauern- und Wochenmarkt, der jeden Samstag dort abgehalten werden soll.
Produzenten und Händler der Region, die bisher noch nicht in Nordhausen präsent waren, können ihre Naturprodukte anbieten. Der Schwerpunkt liegt im Food-Bereich, so René Kübler von der Interessengemeinschaft. Aber auch Keramik, Körbe und ähnliches soll angeboten werden. Die Wochenmärkte sollen ausschließlich Gewerbetreibenden vorbehalten sein. Auch andere Kulturen sind hier herzlich willkommen. Ich denke da an jüdische oder arabische Händler, die den Markt bereichern könnten. Keine Chance haben dagegen Textilienverkäufer, die soll es auf diesem Markt nicht geben so Reformhaus-Inhaber Christian Besser. Denkbar ist für ihn auch die Einbindung des Postplatzes in das Marktgeschehen. Wenn die Eltern sich dem Einkauf, dem Verkosten, Probieren oder Kommunizieren widmen, könnten sich die Kinder unter Aufsicht erfahrener Betreuer die Zeit mit Spielen vertreiben.
Erste Vorgespräche mit der Stadt hat es bereits gegeben. Sie soll nach den Vorstellungen der Interessengemeinschaft die Rahmenbedingungen durch Bereitstellen von Strom, sanitären Anlagen u. ä. schaffen. Wenn alle Voraussetzungen geschaffen sind, könnte der Bauern- und Wochenmarkt bereits am 1. Juli 2004 zum ersten Mal stattfinden. Dafür sucht die Interessengemeinschaft noch weitere Ideen und teilnehmende Händler. Für Anregungen und Teilnahmeanmeldungen stehen René Kübler unter 0177/ 43 08 900 und Christian Besser unter 03631/ 90 20 52 zur Verfügung.
