Schwere Gegner für Wacker und Salza
Mittwoch, 21. April 2004, 21:32 Uhr
Nordhausen (nnz). Am 24. Spieltag in der Fußball-Landesklasse Ost haben sich die beiden Nordhäuser Mannschaften mit den Spitzenteams der Staffel Ost auseinander zu setzen. Eine Vorschau von nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.
Während die FSG Salza am Sonnabend um 14.30 Uhr auf dem Karl-Henze-Sportplatz die Elf aus Bad Blankenburg zu Gast hat, müssen die Schützlinge von Trainer Uwe Etzrodt zur gleichen Zeit beim Tabellenführer Schmölln antreten.
Nach der Heimniederlage gegen Niederpöllnitz sind für Wacker 90 Nordhausen so ziemlich alle Messen in Richtung Aufstieg gesungen. 15 Punkte Rückstand auf den führenden SV 1913 Schmölln und 10 Punkte auf den Tabellenzweiten Niederpöllnitz geben ein eindeutiges Zeugnis vom derzeitigen Leistungsstand der Nordhäuser. Eine Tatsache, die man nicht unkommentiert hinnehmen kann, da das wahre Leistungsvermögen weitaus größer ist. Das die Etzrodt-Truppe guten Fußball spielen kann, hat sie in einigen Spielen bestens demonstriert. In der vergangenen Saison verspielte man den Aufstieg in die Thüringenliga erst in der Relegation, diesmal muss die Elf jegliche Aufstiegshoffnungen schon mehrere Wochen vorm Saisonende begraben. In fast allen wichtigen Begegnungen der Saison hat die Mannschaft versagt. Warum? Diese Frage sollte sich jeder Einzelne der Mannschaft stellen und sich selbst darauf eine schlüssige Antwort geben.
Die sportlichen Leistungen der Männer um Kapitän Sven Pistorius gleichen in dieser Saison einer Berg- und Talfahrt. Nach einem ansprechenden Spiel folgt in der Regel ein weniger ansprechendes. Das ist schon zu einer unguten Tradition geworden. Nach der guten Leistung in Zeulenroda vor zwei Wochen, ließ die Mannschaft am vergangenen Wochenende gegen Niederpöllnitz wieder eine Partie folgen, die einem Trauerspiel gleich kam. Zwar konnte man den Männern um Kapitän Sven Pistorius die Einsatzbereitschaft und den Willen nicht absprechen, aber was am Ende dabei heraus kam, war kläglich. Die Gäste hatten die Platzherren fest im Griff, dominierten im Mittelfeld und bestachen durch effektives Kombinationsspiel. Dabei fehlten beim Tabellenzweiten sechs Stammspieler, darunter Torjäger Schnacke.
Bei allen bemerkenswerten Erfolgen, die der FSV Wacker 90 Nordhausen im Nachwuchsbereich aufzuweisen hat, gemessen wird der Verein in erster Linie an den Leistungen der 1. Mannschaft. Wenn die Männer um Kapitän Sven Pistorius ihrer Tradition auch diesmal treu bleiben, müssten sie in Schmölln wieder eine ansprechende Leistung bieten. Ob die allerdings ausreicht, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen, bleibt abzuwarten. In der Vorrunde Anfang Oktober 2003 gab es im Albert-Kuntz-Sportpark ein 0:0-Unentschieden.
Nicht weniger schwer ist die Aufgabe für die FSG Salza gegen den TSV Bad Blankenburg, der zuletzt in Sömmerda mit 4:0 gewann. Dagegen mussten die Schützlinge von Trainer Silvio Böhm am vergangenen Spieltag trotz einer solider Leistung in Ilmenau eine bittere 1:2-Niederlage einstecken. Die Männer um Kapitän Enrico Weber haben in der Vergangenheit schon mehrfach gezeigt, dass sie gegen vermeintlich schwere Gegner erfolgreich bestehen können.
Autor: rhWährend die FSG Salza am Sonnabend um 14.30 Uhr auf dem Karl-Henze-Sportplatz die Elf aus Bad Blankenburg zu Gast hat, müssen die Schützlinge von Trainer Uwe Etzrodt zur gleichen Zeit beim Tabellenführer Schmölln antreten.
Nach der Heimniederlage gegen Niederpöllnitz sind für Wacker 90 Nordhausen so ziemlich alle Messen in Richtung Aufstieg gesungen. 15 Punkte Rückstand auf den führenden SV 1913 Schmölln und 10 Punkte auf den Tabellenzweiten Niederpöllnitz geben ein eindeutiges Zeugnis vom derzeitigen Leistungsstand der Nordhäuser. Eine Tatsache, die man nicht unkommentiert hinnehmen kann, da das wahre Leistungsvermögen weitaus größer ist. Das die Etzrodt-Truppe guten Fußball spielen kann, hat sie in einigen Spielen bestens demonstriert. In der vergangenen Saison verspielte man den Aufstieg in die Thüringenliga erst in der Relegation, diesmal muss die Elf jegliche Aufstiegshoffnungen schon mehrere Wochen vorm Saisonende begraben. In fast allen wichtigen Begegnungen der Saison hat die Mannschaft versagt. Warum? Diese Frage sollte sich jeder Einzelne der Mannschaft stellen und sich selbst darauf eine schlüssige Antwort geben.
Die sportlichen Leistungen der Männer um Kapitän Sven Pistorius gleichen in dieser Saison einer Berg- und Talfahrt. Nach einem ansprechenden Spiel folgt in der Regel ein weniger ansprechendes. Das ist schon zu einer unguten Tradition geworden. Nach der guten Leistung in Zeulenroda vor zwei Wochen, ließ die Mannschaft am vergangenen Wochenende gegen Niederpöllnitz wieder eine Partie folgen, die einem Trauerspiel gleich kam. Zwar konnte man den Männern um Kapitän Sven Pistorius die Einsatzbereitschaft und den Willen nicht absprechen, aber was am Ende dabei heraus kam, war kläglich. Die Gäste hatten die Platzherren fest im Griff, dominierten im Mittelfeld und bestachen durch effektives Kombinationsspiel. Dabei fehlten beim Tabellenzweiten sechs Stammspieler, darunter Torjäger Schnacke.
Bei allen bemerkenswerten Erfolgen, die der FSV Wacker 90 Nordhausen im Nachwuchsbereich aufzuweisen hat, gemessen wird der Verein in erster Linie an den Leistungen der 1. Mannschaft. Wenn die Männer um Kapitän Sven Pistorius ihrer Tradition auch diesmal treu bleiben, müssten sie in Schmölln wieder eine ansprechende Leistung bieten. Ob die allerdings ausreicht, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen, bleibt abzuwarten. In der Vorrunde Anfang Oktober 2003 gab es im Albert-Kuntz-Sportpark ein 0:0-Unentschieden.
Nicht weniger schwer ist die Aufgabe für die FSG Salza gegen den TSV Bad Blankenburg, der zuletzt in Sömmerda mit 4:0 gewann. Dagegen mussten die Schützlinge von Trainer Silvio Böhm am vergangenen Spieltag trotz einer solider Leistung in Ilmenau eine bittere 1:2-Niederlage einstecken. Die Männer um Kapitän Enrico Weber haben in der Vergangenheit schon mehrfach gezeigt, dass sie gegen vermeintlich schwere Gegner erfolgreich bestehen können.
