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Südharz will kein Biosphärenreservat

Freitag, 13. September 2013, 17:33 Uhr
Nach den Bündnisgrünen und der SPD gibt es jetzt auch ein Statement der CDU zur heutigen Anhörung in Neustadt. Und das fällt deutlich anders aus...


„Deutlicher hätte die Anhörung nicht ausgehen können: Die Bürger der Region, Wirtschaft, Land- und Forstwirtschaft sehen keine Notwendigkeit, ein Biosphärenreservat im Südharz weiter zu diskutieren." Mit diesen Worten kommentierte Egon Primas, Sprecher für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz der CDU-Fraktion, das klare Ergebnis der Anhörung des Umweltausschusses in Neustadt.

Nahezu alle der über 30 Anzuhörenden lehnten es ab, dem seit zwei Jahren bestehenden Naturpark Südharz die restriktivere Schutzkategorie Biosphärenreservat überzustülpen und begründeten dies aus Sicht von Primas eindrucksvoll. „Wer aus der Anhörung Informationsdefizite bei den Einwohnern und Unternehmern herausgehört haben will, nimmt die Menschen nicht ernst“, so der CDU-Umweltexperte.

Seit Jahren müssten sich Land- und Forstwirte, die Gemeinden, die sich weiterentwickeln wollen, und ihre Bürger mit ideologisch motivierten Reservatsplänen auseinandersetzen.

„Die Menschen im Südharz wissen sehr genau, wie sie leben und arbeiten wollen. Und sie wissen, was sie mit einem Biosphärenreservat an Geboten und Verboten erwartet", fasste Primas seinen Eindruck von der Anhörung zusammen. Deshalb müsse auch nicht in einem aufwändigen moderierten Diskussionsprozess das Für und Wider erklärt und abgewogen werden.

„Die Südharzer kennen bereits das Ergebnis - die Befürworter der Reservatspläne sollten dies endlich zur Kenntnis nehmen“, so Primas.
Autor: red

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