Schulleiter diskutieren
Donnerstag, 12. September 2013, 14:06 Uhr
Nach dem Protest von Mitarbeitern der kreiseigenen Service-Gesellschaft am Montag dieser Woche geht der Diskussionsprozess in dem Unternehmen heute weiter. Nach nnz-Informationen reden derzeit die Schulleiter Klartext...
Man wolle das Gespräch suchen, um in einen konstruktiven Dialog mit der Geschäftsführung und der Landrätin eintreten zu können. Nicht am grünen Tisch reden und entscheiden, sondern vor Ort mit den Verantwortlichen für die entstandene Situation. Und verantwortlich für die Tätigkeit der Hausmeister sei nun mal der Landkreis als Schulträger und nicht das Schulamt in Worbis.
Beispiel Oberschule Ellrich: Das Gelände umfasst rund 18.000 Quadratmeter. Dafür war bislang ein Hausmeister in Vollzeit (40 Stunden) zuständig. Der schloss unter anderem gegen 6 Uhr das Tor auf und machte einen ersten Sicherheitsrundgang. Jetzt stellt sich die Situation wie folgt dar: An drei Tagen ist der Hausmeister von 6 bis 10 Uhr in Klettenberg, an der dortigen Grundschule im Einsatz.
Für Carola Böck, die Leiterin der Oberschule in Ellrich, stellt sich Frage, wer denn an diesen Tagen in Ellrich am Morgen die Schule aufschließt? "Müssen die Kinder dann im Regen stehen, bis ich da bin? Bin ich verpflichtet, jeweils um 6 Uhr die Schule aufzuschließen?" Schon jetzt gibt es eine klare Antwort: Das ist nicht der Job der Lehrer.
Die Mehrheit der Schulleiter sieht das aber so kommen, sollte umgesetzt werden, was Landrätin Birgit Keller verkündet haben soll: Ein Hausmeister an zwei Schulen wird die Regel werden. Das scheint für die Verantwortlichen bei der Service Gesellschaft und im Landratsamt der Weg zu sein, wenn vollmundig von Erhöhung der Effizienz geredet wird. Eine erste Bewährungsprobe dieser gestiegenen Effizienz wird der Winter darstellen. Weil: an zwei Schulen zugleich kann ein Hausmeister keinen Schnee räumen. Es sei denn, man beherrscht im Landratsamt das Klonen von Hausmeistern.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redMan wolle das Gespräch suchen, um in einen konstruktiven Dialog mit der Geschäftsführung und der Landrätin eintreten zu können. Nicht am grünen Tisch reden und entscheiden, sondern vor Ort mit den Verantwortlichen für die entstandene Situation. Und verantwortlich für die Tätigkeit der Hausmeister sei nun mal der Landkreis als Schulträger und nicht das Schulamt in Worbis.
Beispiel Oberschule Ellrich: Das Gelände umfasst rund 18.000 Quadratmeter. Dafür war bislang ein Hausmeister in Vollzeit (40 Stunden) zuständig. Der schloss unter anderem gegen 6 Uhr das Tor auf und machte einen ersten Sicherheitsrundgang. Jetzt stellt sich die Situation wie folgt dar: An drei Tagen ist der Hausmeister von 6 bis 10 Uhr in Klettenberg, an der dortigen Grundschule im Einsatz.
Für Carola Böck, die Leiterin der Oberschule in Ellrich, stellt sich Frage, wer denn an diesen Tagen in Ellrich am Morgen die Schule aufschließt? "Müssen die Kinder dann im Regen stehen, bis ich da bin? Bin ich verpflichtet, jeweils um 6 Uhr die Schule aufzuschließen?" Schon jetzt gibt es eine klare Antwort: Das ist nicht der Job der Lehrer.
Die Mehrheit der Schulleiter sieht das aber so kommen, sollte umgesetzt werden, was Landrätin Birgit Keller verkündet haben soll: Ein Hausmeister an zwei Schulen wird die Regel werden. Das scheint für die Verantwortlichen bei der Service Gesellschaft und im Landratsamt der Weg zu sein, wenn vollmundig von Erhöhung der Effizienz geredet wird. Eine erste Bewährungsprobe dieser gestiegenen Effizienz wird der Winter darstellen. Weil: an zwei Schulen zugleich kann ein Hausmeister keinen Schnee räumen. Es sei denn, man beherrscht im Landratsamt das Klonen von Hausmeistern.
Peter-Stefan Greiner
