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Wie weiter in und mit der Altstadt?

Dienstag, 10. September 2013, 21:03 Uhr
21.00 Uhr: Wir beenden hiermit unseren Altstadt-Ticker und bitten die technischen Unzulänglichkeiten zu entschuldigen.


20.56 Uhr: Eine Einzelhändlerin in der Rosengasse wollte wissen, wo die Altstadt beginnt und wo sie aufhört. In der Rosengasse jedenfalls fühlt man sich einsam. Und übrigens solle der Verkehr wieder durch die „Kurze Meile“ führen.

20.54 Uhr: Und dann war die kommende Adventszeit an der Reihe sowie der Südharzer Krippenweg. Könnte man die Krippen nicht in die Schaufenster der leeren Geschäfte stellen, wollte der Dom-Pfarrer wissen.

20.38 Uhr: Fragen gab es danach: Kostenpflichtige Parkplätze im Einkaufszentrums drängen Parker in die Umgebung und vergraulen Gäste von Altstadt-Gaststätten. Ein Obolus von 50 Euro kommt nicht gut an, manche Geschäfte können sich das einfach nicht leisten. Hier solle das die Stadt schon machen. Und überhaupt: bei Volksfesten sollten keine Händler aus Hamburg den Gaststätten, die jetzt keine 50 Euro übrig haben, auch nur für drei Tage die Kunden wegnehmen.

20.34 Uhr: Birgit Adam, die Chefin der Tourist-Information sagte, dass man in der Altstadt viel zu bieten habe. Also wurde ein weiterer Flyer für Stadtspaziergänge durch Nordhausen kreiert. Geschäftsleute können sich mit einem Obolus von etwa 50 Euro an der Herstellung des Flyers beteiligen. Auch Ideen für die Gestaltung des Flyers können in eine Arbeitsgruppe eingebracht werden. Zeit bleibt dafür bis Ende September.

20.30 Uhr: Wie sollen die jetzigen Leerstände in der Altstadt kaschiert werden? Hier seien Vorschläge und Ideen erwünscht. Die Stadtverwaltung hat da schon „vorgedacht“. Hier könnten die Ladenlokale anders genutzt werden, wie zum Beispiel die einstige Kulturkonditorei. Leere Schaufenster sollen für Präsentationen der Museen oder von Vereinen genutzt werden. Früher hieß das Potemkinsche Dörfer.

20.26 Uhr: Eine Zuhörerin bemerkt seit Jahren das Aussterben der Altstadt. Sie fragt, ob der Investor nicht einigen Partner an der Seite habe, die sich in der Altstadt niederlassen könnten. Und übrigens: eine weitere Bebauung des Blasiikirchplatzes lehnt die Dame ab. Hier solle ein wenig Platz zur Erholung bleiben.

20.23 Uhr: Pfarrer Richard Hentrich bleibt in punkto Parkplatznachfrage penetrant. Wie soll es am Sonntag aussehen? Man wolle sich damit beschäftigen. Das Parkhaus wird eine Stunde vor und eine Stunde nach der Öffnungszeit der Geschäfte geöffnet oder geschlossen. Geöffnet werde das Center zwischen 7 Uhr und 22 Uhr – nach dem Willen von REWE.

20.16 Uhr: Die Frage nach Parkgebühren: Die ITG wird die Flächen selbst bewirtschaften, eine kostenfreie Stunde wird es nicht geben. Allerdings können die Mieter hier individuell handeln. Also. Wer was einkauft, der kann eventuell teilweise kostenfrei parken.

20.06 Uhr: Im ersten Obergeschoss werden neben dem Media-Markt, die Firmen „intersport“ mit rund 500 Quadratmeter zu erheischen sein. Das zweite OG schließlich soll dem Parken vorbehalten sein, drüber kommt ein Glasdach. Was der ITG-Mann noch sagte: Gegenüber dem Neubau könne man sich eine weitere Investition in das bestehende Ensemble vorstellen.
20.00 Uhr: Vorgestellt wird das Konzept. Neben der Tiefgarage wird der 2.000 Quadratmeter große REWE neben dem Parkdeck etabliert. Auch für Rossmann soll noch Platz sein. Im Erdgeschoss sollen kleine, individuelle Läden (die Mall) sowie H&M, New Yorker (beide über zwei Ebenen) oder ein Café angesiedelt werden. Natürlich darf eine Apotheke nicht fehlen. Weitere 880 Quadratmeter sollen den Schuhen vorbehalten sein wie der Kette „Depot“.

19.54 Uhr: Jetzt beginnt die ITG-Märchenstunde. Der Grimm-Nachfahre berichtet von einer charmanten Kellnerin, die einem Vertreter von H&M nach mehreren Doppelkörnern einst erklärte, warum die diese Kette unbedingt hier ansiedeln müsse. Im Auditorium macht sich ein Schmunzeln breit.

19.57 Uhr: Jetzt beginnt die Marketingstunde für Nordhausen: Tolle Stadt, hier kann man tolle Geschäfte machen und man habe mit dem Herrn Pietsch einen künftig-tollen Center-Manager, der irgendwann einmal in der Südharz-Galerie gearbeitet habe.

19.54 Uhr: Jetzt beginnt die ITG-Märchenstunde. Der Grimm-Nachfahre berichtet von einer charmanten Kellnerin, die einem Vertreter von H&M nach mehreren Doppelkörnern einst erklärte, warum die diese Kette unbedingt hier ansiedeln müsse. Im Auditorium macht sich ein Schmunzeln breit.

19.42 Uhr: Nun sind die Herren der ITG aus Düsseldorf an der Reihe, die das neue Einkaufszentrum vorstellen wollen (siehe hierzu auch den heutigen Beitrag in der nnz). Zuerst lobte der ITG-Mann die Stadtverwaltung und das geschilderte Vorhaben der SWG in der Altstadt. Und sich selbst: Zum Beispiel stemmt die ITG-Tochter WIT die Finanzierung der Projekte mit einem Eigenkapital in Höhe von 40 Prozent. Das Geld kommt aus dem Gewinn der Betreibung von Reha-Kliniken.

19.40 Uhr: Ein weiteres privates Vorhaben ist ein Lückenschluss in der Gumpertstraße, das jedoch nicht näher vorgestellt wurde.

19.30 Uhr: Bei der Sanierung in diesem Bereich der Altstadt sollen moderne Wohnungen entstehen, allerdings unter Beachtung der Auflagen des Denkmalschutzes. Alle Wohnungen sollen mit Balkon, Terrasse oder Loggia ausgestattet werden. Laut SWG soll entlang der künftigen Schärfgasse der Mühlgraben geöffnet werden.

Projekte werden vorgestellt (Foto: nnz) Projekte werden vorgestellt (Foto: nnz)

19.23 Uhr: Nun wird das Projekt Schärfgasse der SWG vorgestellt. Mehr dazu bei unserer weiteren Tickermeldung.

19.21 Uhr: Eine Frau meldet Probleme in der Elisabethstraße an, dort würden Bereiche des Hangs ins Rutschen gekommen. Antwort: Es werde daran gearbeitet, allerdings gebe es die Fördermittel in bisheriger Größenordnung nicht mehr.

19.20 Uhr: Jetzt sind die privaten Maßnahmen dran: Die Maßnahmen der SWG, das Einkaufszentrum und kleine private Vorhaben.

19.18 Uhr: Weitere Altstadtinitiativen sollen die Erweiterung der Flohburg und die Sanierung der Stadtmauer, die allerdings in diesem Jahr ausgesetzt wurde. Auch die Kulturbibliothek und die Sanierung des Blasiikirchplatzes werden zur Altstadt gerechnet.


19.12 Uhr: Verschiedene Initiativen werden vorgestellt. Zum Beispiel das Quartier an der Elisabethstraße, Vision ist noch die Öffnung des Mühlgrabens und dessen uferseitige Bebauung.

19.09 Uhr: Mario Manolof, ein Vertreter des Stadtplanungsamtes präsentierte ein aktuelles Bild, das die Barfüßerstraße am vergangenen Samstag, kurz nach 11.30 Uhr zeigt: eine wunderschön sanierte Altstadt – nur leider ohne Menschen, obwohl gerade die jüngeren Frauen und Männer in der Altstadt überdurchschnittlich zu finden sind.

19.04 Uhr: In der Nordhäuser Altstadt sei schon viel investiert worden, so habe man in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts alle infrastrukturellen Maßnahmen in die Erde gebracht. Das Areal sei sehr gut erschlossen. Die Altstadt sei eine Perle, die in den kommenden Jahren entwickelt werden müsse, sagte Zeh.

19.02 Uhr: Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh begrüßt die Gäste. Es soll fünf Schwerpunkte für die heutige Konferenz geben. Lost geht es mit dem Anlass und dem Ziel der zweiten Konferenz.

19.00 Uhr: Der Veranstaltungsraum im Keller des Museums ist „randvoll“, das Interesse der Nordhäuser an der Altstadt-Entwicklung ist nach wie vor groß.

Vorbemerkung: Man baue ein Haus in den Jahren 2010 bis 2012 für mehrere Millionen Euro und verpasse dann einen Hot-Spot. Gibt es nicht, werden Sie fragen? Doch in Nordhausen, im stadtgeschichtlichen Museum. In der Flohburg scheint tatsächlich die Geschichte konserviert zu sein.

18.53 Uhr: Wir können den Ticker nur bedingt liefern. Im modernen Stadtmuseum ist kein Netzzugang möglich. Auch ein WLAN gibt es nicht.
Autor: red

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