Und was verdienen Sie?
Mittwoch, 21. April 2004, 11:15 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie im produzierenden Gewerbe oder im Bereich der Dienstleistungen arbeiten, dann sollte das zurückliegenden Jahr ein gutes für Sie gewesen sein. Der Grund: Die Löhne und Gehälter sind gestiegen. Die exakten Zahlen wie immer in Ihrer nnz.
Im Januar 2004 betrug der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst eines vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmers im Produzierenden Gewerbe (Arbeiter und Angestellte) sowie im Dienstleistungsbereich (hier nur Angestellte) 2 076 Euro. Innerhalb eines Jahres stiegen die Löhne und Gehälter nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik um durchschnittlich 60 Euro bzw. 3,0 Prozent.
Männliche Arbeitnehmer bezogen im Januar 2004 durchschnittlich 2 182 Euro brutto. Im Vergleich zu Januar 2003 waren das 61 Euro bzw. 2,9 Prozent mehr Lohn und Gehalt.
Frauen verdienten im Januar 2004 im Durchschnitt 1 858 Euro brutto und damit 54 Euro bzw. 3,0 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Der Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen blieb nahezu unverändert. Im Januar 2003 waren es 317 Euro und ein Jahr später 324 Euro zugunsten der Männer. Damit lag der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst der Frauen im Januar 2004 um 14,8 Prozent oder rund ein Siebentel unter dem der Männer.
Die Arbeiter und Arbeiterinnen im Produzierenden Gewerbe verdienten in Thüringen im Januar 2004 durchschnittlich 1 805 Euro brutto. Gegenüber Januar 2003 entsprach dies einem Anstieg um 45 Euro bzw. 2,6 Prozent. Der Anstieg des Bruttomonatslohnes resultierte sowohl aus einer Erhöhung der Bruttostundenlöhne als auch aus einer Zunahme der bezahlten Wochenarbeitszeit. Von Januar 2003 bis Januar 2004 stiegen die durchschnittlichen Bruttostundenlöhne von 10,43 auf 10,60 Euro. Während die bezahlte Wochenarbeitszeit im Januar 2003 bei 38,8 Stunden lag, waren es ein Jahr später 39,2 Stunden.
Die kaufmännischen und technischen Angestellten im Produzierenden Gewerbe bezogen im Januar 2004 ein durchschnittliches Bruttogehalt von 2 745 Euro. Das waren 54 Euro bzw. 2,0 Prozent mehr als im Januar 2003. Ein Angestellter im Dienstleistungsbereich (Handel, Kredit- und Versicherungsgewerbe) erhielt im Januar 2004 brutto 2 150 Euro und damit 103 Euro bzw. 5,0 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahresmonat.
Autor: nnzIm Januar 2004 betrug der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst eines vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmers im Produzierenden Gewerbe (Arbeiter und Angestellte) sowie im Dienstleistungsbereich (hier nur Angestellte) 2 076 Euro. Innerhalb eines Jahres stiegen die Löhne und Gehälter nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik um durchschnittlich 60 Euro bzw. 3,0 Prozent.
Männliche Arbeitnehmer bezogen im Januar 2004 durchschnittlich 2 182 Euro brutto. Im Vergleich zu Januar 2003 waren das 61 Euro bzw. 2,9 Prozent mehr Lohn und Gehalt.
Frauen verdienten im Januar 2004 im Durchschnitt 1 858 Euro brutto und damit 54 Euro bzw. 3,0 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Der Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen blieb nahezu unverändert. Im Januar 2003 waren es 317 Euro und ein Jahr später 324 Euro zugunsten der Männer. Damit lag der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst der Frauen im Januar 2004 um 14,8 Prozent oder rund ein Siebentel unter dem der Männer.
Die Arbeiter und Arbeiterinnen im Produzierenden Gewerbe verdienten in Thüringen im Januar 2004 durchschnittlich 1 805 Euro brutto. Gegenüber Januar 2003 entsprach dies einem Anstieg um 45 Euro bzw. 2,6 Prozent. Der Anstieg des Bruttomonatslohnes resultierte sowohl aus einer Erhöhung der Bruttostundenlöhne als auch aus einer Zunahme der bezahlten Wochenarbeitszeit. Von Januar 2003 bis Januar 2004 stiegen die durchschnittlichen Bruttostundenlöhne von 10,43 auf 10,60 Euro. Während die bezahlte Wochenarbeitszeit im Januar 2003 bei 38,8 Stunden lag, waren es ein Jahr später 39,2 Stunden.
Die kaufmännischen und technischen Angestellten im Produzierenden Gewerbe bezogen im Januar 2004 ein durchschnittliches Bruttogehalt von 2 745 Euro. Das waren 54 Euro bzw. 2,0 Prozent mehr als im Januar 2003. Ein Angestellter im Dienstleistungsbereich (Handel, Kredit- und Versicherungsgewerbe) erhielt im Januar 2004 brutto 2 150 Euro und damit 103 Euro bzw. 5,0 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahresmonat.
