Die Rätsel des "Abendmahls"
Mittwoch, 18. September 2013, 11:40 Uhr
Das Messer im Rücken des Judas heißt die Präsentation mit Musik von Walter Martin Rehahn, die im Rahmen der Veranstaltungsreihe Kunst, Gott und die Welt am 19. September, um 19:30 Uhr, im Museum Tabakspeicher, gezeigt wird.
An diesem Abend wird Walter Rehahn den Rätseln von Leonardo da Vinci in seinem 'Abendmahl‘ nachgehen, sagt Museumsleiter Jürgen Rennebach. Das Renaissancegenie Leonardo da Vinci sorgt auch nach 500 Jahren immer wieder für Schlagzeilen. Da werden neue Deutungen für das Lächeln der Mona Lisa gefunden oder endgültig geklärt, wer sie wirklich ist. Oder es werden einige der zahlreichen Erfindungen Leonardos realisiert und auf ihre Funktionsfähigkeit hin überprüft.
Zahlreiche Romane, Dokumentationen und Filme spüren seinem Leben und Schaffen nach. Es scheint unmöglich, sich da auch nur einen Überblick zu verschaffen, sagt Rennebach. Deshalb sei es geraten, sich bei einem Vortrag über diesen Universalgelehrten und Ausnahmekünstler zu beschränken.
Eingefasst in einen knappen Lebensabriss und die Vorstellung seiner Hauptwerke steht das berühmte Abendmahl Leonardos im Zentrum der Präsentation. Dieses Wandbild im Refektorium eines Klosters in Mailand birgt mancherlei Fragen und Rätsel: Wer war der Auftraggeber des Werkes und welche Funktion hatte es in dem Speisesaal der Mönche?
Nach welchen Prinzipien hat der Künstler das Bild kompositorisch aufgebaut und was war für seine Zeit revolutionär daran? Wer ist wer in der aufgeregt gestikulierenden Gruppe der zwölf Jünger um Jesus und was hat ihre Aufregung ausgelöst? Verbergen sich in der Körpersprache der Männer geheime Botschaften, die entschlüsselt werden wollen? Von Anfang an war das Werk gefährdet und verkam in den Jahrhunderten zu einer Ruine. Warum? Was ist nach den zahlreichen Rettungs- und Restaurierungsversuchen vom Original noch übrig? Gefährden die riesigen Touristenscharen, die das Wandbild alljährlich besichtigen, womöglich seinen Fortbestand für die Zukunft?
Diesen und weiteren Fragen geht der bekannte Kunsthistoriker und Theologe Walter Martin Rehahn nach, der in Halle (Saale) das Canstein Bibelzentrum leitet und einen Lehrauftrag für Christliche Archäologie und Kirchliche Kunst an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat.
Der Eintritt beträgt 3 Euro.
Autor: redAn diesem Abend wird Walter Rehahn den Rätseln von Leonardo da Vinci in seinem 'Abendmahl‘ nachgehen, sagt Museumsleiter Jürgen Rennebach. Das Renaissancegenie Leonardo da Vinci sorgt auch nach 500 Jahren immer wieder für Schlagzeilen. Da werden neue Deutungen für das Lächeln der Mona Lisa gefunden oder endgültig geklärt, wer sie wirklich ist. Oder es werden einige der zahlreichen Erfindungen Leonardos realisiert und auf ihre Funktionsfähigkeit hin überprüft.
Zahlreiche Romane, Dokumentationen und Filme spüren seinem Leben und Schaffen nach. Es scheint unmöglich, sich da auch nur einen Überblick zu verschaffen, sagt Rennebach. Deshalb sei es geraten, sich bei einem Vortrag über diesen Universalgelehrten und Ausnahmekünstler zu beschränken.
Eingefasst in einen knappen Lebensabriss und die Vorstellung seiner Hauptwerke steht das berühmte Abendmahl Leonardos im Zentrum der Präsentation. Dieses Wandbild im Refektorium eines Klosters in Mailand birgt mancherlei Fragen und Rätsel: Wer war der Auftraggeber des Werkes und welche Funktion hatte es in dem Speisesaal der Mönche?
Nach welchen Prinzipien hat der Künstler das Bild kompositorisch aufgebaut und was war für seine Zeit revolutionär daran? Wer ist wer in der aufgeregt gestikulierenden Gruppe der zwölf Jünger um Jesus und was hat ihre Aufregung ausgelöst? Verbergen sich in der Körpersprache der Männer geheime Botschaften, die entschlüsselt werden wollen? Von Anfang an war das Werk gefährdet und verkam in den Jahrhunderten zu einer Ruine. Warum? Was ist nach den zahlreichen Rettungs- und Restaurierungsversuchen vom Original noch übrig? Gefährden die riesigen Touristenscharen, die das Wandbild alljährlich besichtigen, womöglich seinen Fortbestand für die Zukunft?
Diesen und weiteren Fragen geht der bekannte Kunsthistoriker und Theologe Walter Martin Rehahn nach, der in Halle (Saale) das Canstein Bibelzentrum leitet und einen Lehrauftrag für Christliche Archäologie und Kirchliche Kunst an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat.
Der Eintritt beträgt 3 Euro.
