Spirale dreht sich langsamer
Dienstag, 20. April 2004, 11:41 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Baugewerbe Thüringens ist es auch in den ersten beiden Monaten dieses Jahres weiter bergab gegangen. Zu dieser Einschätzung kommt jetzt das Statistische Landesamt. Die exakten Zahlen wie immer in Ihrer nnz.
Das Thüringer Bauhauptgewerbe erzielte nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Februar dieses Jahres einen Umsatz in Höhe von 76 Millionen Euro. Das entsprach einem Anstieg von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat und einem Rückgang von 6,8 Prozent zum vergleichbaren Vorjahresmonat. Von Januar bis Februar 2004 betrug das Umsatzvolumen 151 Millionen Euro. Das war (bei einem Arbeitstag weniger) ein um 7,5 Millionen Euro bzw. 4,7 Prozent geringeres Umsatzvolumen als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Ein Jahr zuvor betrug der Rückgang noch 18,6 Prozent.
In den einzelnen Bausparten zeigte sich für den Zeitraum Januar bis Februar 2004 ein differenziertes Bild. Während der Wohnungsbau, in dem etwa elf Prozent des baugewerblichen Umsatzes erwirtschaftet wurde, um 13,9 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahresniveaus lag, meldete der öffentliche und Straßenbau mit - 4,0 Prozent und der gewerbliche Bau mit - 7,5 Prozent einen geringeren Rückgang.
Von Januar bis Februar 2004 gingen in den Betrieben Aufträge in Höhe von 146 Millionen Euro ein. Das waren 29 Millionen Euro bzw. 16,6 Prozent weniger als in den ersten zwei Monaten 2003. Von der rückläufigen Entwicklung der Baunachfragen war vor allem der gewerbliche Bau mit - 22,1 Prozent betroffen. Im öffentlichen und Straßenbau wurden Einbußen von 15,6 Prozent registriert. Durch die Mittelkürzung für den Straßenbau in Thüringen ist jedoch keine Verbesserung der Auftragslage in dieser Sparte zu erwarten.
Eine positive Entwicklung gab es nur im Wohnungsbau (+ 1,3 Prozent), der damit 12 Prozent aller Auftragseingänge erhielt. Hier hatten offensichtlich die vorzeitig eingereichten Bauanträge, die im Vorjahr aus der Unsicherheit über die Weitergewährung der Eigenheimzulage resultierten, eine vermehrte Auftragserteilungen zur Folge.
Ende Februar 2004 waren in den Thüringer Betrieben des Bauhauptgewerbes 14 834 Personen beschäftigt, 677 Personen weniger als im Vormonat. Innerhalb eines Jahres gingen 1 496 Arbeitsplätze bzw. - 9,2 Prozent verloren. Im Thüringer Bauhauptgewerbe wurde von Januar bis Februar 2004 ein Umsatz von 9 929 Euro je Beschäftigten erzielt. Damit stieg die Umsatzproduktivität gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum 2003 um 516 Euro bzw. 5,5 Prozent.
Autor: nnzDas Thüringer Bauhauptgewerbe erzielte nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Februar dieses Jahres einen Umsatz in Höhe von 76 Millionen Euro. Das entsprach einem Anstieg von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat und einem Rückgang von 6,8 Prozent zum vergleichbaren Vorjahresmonat. Von Januar bis Februar 2004 betrug das Umsatzvolumen 151 Millionen Euro. Das war (bei einem Arbeitstag weniger) ein um 7,5 Millionen Euro bzw. 4,7 Prozent geringeres Umsatzvolumen als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Ein Jahr zuvor betrug der Rückgang noch 18,6 Prozent.
In den einzelnen Bausparten zeigte sich für den Zeitraum Januar bis Februar 2004 ein differenziertes Bild. Während der Wohnungsbau, in dem etwa elf Prozent des baugewerblichen Umsatzes erwirtschaftet wurde, um 13,9 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahresniveaus lag, meldete der öffentliche und Straßenbau mit - 4,0 Prozent und der gewerbliche Bau mit - 7,5 Prozent einen geringeren Rückgang.
Von Januar bis Februar 2004 gingen in den Betrieben Aufträge in Höhe von 146 Millionen Euro ein. Das waren 29 Millionen Euro bzw. 16,6 Prozent weniger als in den ersten zwei Monaten 2003. Von der rückläufigen Entwicklung der Baunachfragen war vor allem der gewerbliche Bau mit - 22,1 Prozent betroffen. Im öffentlichen und Straßenbau wurden Einbußen von 15,6 Prozent registriert. Durch die Mittelkürzung für den Straßenbau in Thüringen ist jedoch keine Verbesserung der Auftragslage in dieser Sparte zu erwarten.
Eine positive Entwicklung gab es nur im Wohnungsbau (+ 1,3 Prozent), der damit 12 Prozent aller Auftragseingänge erhielt. Hier hatten offensichtlich die vorzeitig eingereichten Bauanträge, die im Vorjahr aus der Unsicherheit über die Weitergewährung der Eigenheimzulage resultierten, eine vermehrte Auftragserteilungen zur Folge.
Ende Februar 2004 waren in den Thüringer Betrieben des Bauhauptgewerbes 14 834 Personen beschäftigt, 677 Personen weniger als im Vormonat. Innerhalb eines Jahres gingen 1 496 Arbeitsplätze bzw. - 9,2 Prozent verloren. Im Thüringer Bauhauptgewerbe wurde von Januar bis Februar 2004 ein Umsatz von 9 929 Euro je Beschäftigten erzielt. Damit stieg die Umsatzproduktivität gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum 2003 um 516 Euro bzw. 5,5 Prozent.
