Gut, aber mit Potenzial
Mittwoch, 04. September 2013, 16:00 Uhr
So kurz und knapp könnte die Bilanz der touristischen Vermarktung des Landkreises Nordhausen umschreiben werden. Die nnz sprach mit der ehrenamtlichen Geschäftsführerin des Südharzer Tourismusverbandes...
Seit zehn Jahren macht Uta Reinholz diesen Job im Ehrenamt. Seit zehn Jahren führt sie die Geschäfte den Verbandes, dessen Zielstellung die touristische Vermarktung des Landkreises in seiner Gesamtheit ist. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass sich die Hotels und Pensionen selbst vermarkten. "Wir leisten - wo gewünscht - Hilfestellung und geben Unterstützung. So zum Beispiel bei der Zertifizierung von Ferienwohnungen", sagt Uta Reinholz und weiß, dass der Landkreis Nordhausen in seiner Gesamtheit nun nicht unbedingt als das touristisches Highlight in Deutschland angesehen werden kann. Da gibt es Regionen, die mit ganz anderen Potenzialen aufwarten.
Und dennoch gibt es aus Sicht des Verbandes auch in der Südharzer Region immer wieder Leuchttürme wie zum Beispiel die "Kalkhütte" oder die Ziegenalm in Sophienhof, die sich in einer Nische ihren Platz gesucht und die ihn auch gefunden hat. Nicht zu vergessen ist der Karstwanderweg, der als "Qualitätswanderweg Wanderbares Deutschland" anerkannt ist.
Die Liste der Projekte, die vom Tourismusverband in den zurückliegenden Jahren betreut wurden, ist bei genauer Betrachtung sehr lang. Etwa 30 einzelne Vorhaben wurden entweder begleitet oder finanziell ausgestaltet. Da ist die Etablierung der Volksbank-Mountainbike-Arena im Südharz ebenso zu nennen wie die Erstellung einer Konzeption zum naturnahen Tourismus, der Barfußpfad in Hamma oder der Rundweg um die Ebersburg.
"Wir unterstützen, fördern und begleiten wo wir können, jedoch sind unseren Bemühungen finanziellen Grenzen gesetzt", weiß Frau Reinholz. Vom Landkreis Nordhausen wird der Verband jährlich mit 20.000 Euro ausgestattet, noch einmal 20.000 Euro sind für den Naturpark vorgesehen, der darüber hinaus vom Land Thüringen mit weiteren 80.000 Euro ausgestattet wird. Insgesamt stehen im Jahr rund 220.000 Euro zur Verfügung. Darin sind die Gehälter, die Mieten und sämtliche Sachkosten, auch das Marketing enthalten.
"Mit diesen begrenzten Mitteln haben wir viel erreicht und werden weiter arbeiten. Wir werden auch die Zusammenarbeit mit benachbarten touristischen Verbänden fortsetzen und - wo möglich - ausbauen. Derzeit geplant wird eine neue Marketingkonzeption für den Landkreis Nordhausen, die das Konzept aus dem Jahr 1995 ablösen soll. Und dann soll Ende dieses Jahres der "Dampfladen" der HSB im Harzquerbahnhof in Nordhausen einziehen", blickt Uta Reinholz voraus.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redSeit zehn Jahren macht Uta Reinholz diesen Job im Ehrenamt. Seit zehn Jahren führt sie die Geschäfte den Verbandes, dessen Zielstellung die touristische Vermarktung des Landkreises in seiner Gesamtheit ist. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass sich die Hotels und Pensionen selbst vermarkten. "Wir leisten - wo gewünscht - Hilfestellung und geben Unterstützung. So zum Beispiel bei der Zertifizierung von Ferienwohnungen", sagt Uta Reinholz und weiß, dass der Landkreis Nordhausen in seiner Gesamtheit nun nicht unbedingt als das touristisches Highlight in Deutschland angesehen werden kann. Da gibt es Regionen, die mit ganz anderen Potenzialen aufwarten.
Und dennoch gibt es aus Sicht des Verbandes auch in der Südharzer Region immer wieder Leuchttürme wie zum Beispiel die "Kalkhütte" oder die Ziegenalm in Sophienhof, die sich in einer Nische ihren Platz gesucht und die ihn auch gefunden hat. Nicht zu vergessen ist der Karstwanderweg, der als "Qualitätswanderweg Wanderbares Deutschland" anerkannt ist.
Die Liste der Projekte, die vom Tourismusverband in den zurückliegenden Jahren betreut wurden, ist bei genauer Betrachtung sehr lang. Etwa 30 einzelne Vorhaben wurden entweder begleitet oder finanziell ausgestaltet. Da ist die Etablierung der Volksbank-Mountainbike-Arena im Südharz ebenso zu nennen wie die Erstellung einer Konzeption zum naturnahen Tourismus, der Barfußpfad in Hamma oder der Rundweg um die Ebersburg.
"Wir unterstützen, fördern und begleiten wo wir können, jedoch sind unseren Bemühungen finanziellen Grenzen gesetzt", weiß Frau Reinholz. Vom Landkreis Nordhausen wird der Verband jährlich mit 20.000 Euro ausgestattet, noch einmal 20.000 Euro sind für den Naturpark vorgesehen, der darüber hinaus vom Land Thüringen mit weiteren 80.000 Euro ausgestattet wird. Insgesamt stehen im Jahr rund 220.000 Euro zur Verfügung. Darin sind die Gehälter, die Mieten und sämtliche Sachkosten, auch das Marketing enthalten.
"Mit diesen begrenzten Mitteln haben wir viel erreicht und werden weiter arbeiten. Wir werden auch die Zusammenarbeit mit benachbarten touristischen Verbänden fortsetzen und - wo möglich - ausbauen. Derzeit geplant wird eine neue Marketingkonzeption für den Landkreis Nordhausen, die das Konzept aus dem Jahr 1995 ablösen soll. Und dann soll Ende dieses Jahres der "Dampfladen" der HSB im Harzquerbahnhof in Nordhausen einziehen", blickt Uta Reinholz voraus.
Peter-Stefan Greiner
