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Finanzausschuß: "War alles schon mal da!"

Dienstag, 10. April 2001, 13:23 Uhr
Nordhausen (nnz). An der Sitzung des Finanzausschusses nahmen auch Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) und Dezernent Dietrich Beyse (CDU) teil. Und sie teilten den Finanzexperten des Stadtrates das mit, was sie vor Stunden bereits den Thüringer Medien berichtet hatten (nnz berichtete). Weiterhin wurden erste Gedanken zu künftigen Einsparpotentialen angesprochen. Hierbei soll es nach nnz-Informationen vor allem über Einsparungen innerhalb der Stadtverwaltung gegangen sein. Sozialamt, Rechnungsprüfungsamt, Umweltamt, Bauordnungsamt, Schulverwaltung - plötzlich soll alles auf den Prüfstand. Wieder. Nach der Sitzung fragten sich einige Ausschußmitglieder, welches Amt denn nun überhaupt noch übrig bleiben sollte? So könnte vielleicht die Wirtschaftsförderung auch an den Kreis abgegeben werden? Warum eigentlich noch eine Kämmerei oder ein Stadtplanungsamt?
Wichtig sei jedoch die Frage zu stellen, welche Aufgaben man künftig mit denen des Kreises kombinieren könne. Ein Synergieeffekt sei notwendig, um die Lebensfähigkeit der Stadt Nordhausen und ihrer Verwaltung zu erhalten. Ein CDU-Fraktionär brachte es auf den Punkt. Ob nun eine neue Struktur in der Verwaltung oder der Austritt aus Gesellschaften wie dem BIC - all das sei immer mal wieder in die Diskussionen geworfen worden. Nur richtig diskutiert wurde es nicht. "Das war alles schon mal da" - so das Ergebnis der Sitzung des Finanzausschusses.
Autor: nnz

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