Genehmiger und Versager
Donnerstag, 15. April 2004, 11:53 Uhr
Ellrich/Nordhausen (nnz). In diesem Jahr sollen in Ellrich die Quartiere in der Wallstraße und Waagestraße saniert werden. Eigentlich könnten die Arbeiten bereits begonnen haben, doch das Landratsamt hat scheinbar was dagegen – meint Bürgermeister Gerald Schröder zur nnz.
Die Ellricher haben ihren beschlossenen Haushalt im Februar in Richtung Nordhausen geschickt. In der kommunalen Aufsicht des Landratsamtes müssen deren Mitarbeiter das Zahlenwerk prüfen und für gut oder für schlecht befinden. Bei gut ist der Haushalt genehmigt, bei schlecht wird er versagt. Doch für die Ellricher gibt es noch einen anderen, einen Schwebzustand. Man solle in der Südharzstadt einige Zahlen noch mal überdenken, vor allem das mit der Kreditaufnahme, habe man Bürgermeister Schröder mitgeteilt und der schüttelt mit dem Kopf. Was da in dem Zahlenwerk noch fehlt, das ist die Jahresrechnung für 2003. Und auf die scheinen die Kommunalaufseher sehr gespannt zu sein.
Das Hin- und Herschicken von Papieren kostet beiden Verwaltungen nicht nur Porto, sondern kostet den Ellrichern beim Auftragsprozedere vermutlich auch einige Bindefristen. Schlimmer noch: Ohne genehmigten Haushalt kann die Kommune keine Aufträge auslösen. Keine Aufträge bedeuten keine Arbeit für die Bauunternehmen, die gerade danach förmlich lechzen.
Doch in Ellrich will man die Verwaltungskopf nicht hängen lassen, statt dessen soll es bis zur Kommunalwahl noch einige Sitzungen des Stadtrates geben, kündigte Gerald Schröder gegenüber nnz an. Es gebe Chancen auf Fördermittel und es muß ein Nachtragshaushalt gemacht werden. Wenn möglich, dann noch vom jetzigen Stadtrat. Die dann notwendige Genehmigung ist eine andere Sache. Die Mannschaft in der Kommunalaufsicht in Nordhausen wechselt nach Wahlen ja nicht.
Autor: nnzDie Ellricher haben ihren beschlossenen Haushalt im Februar in Richtung Nordhausen geschickt. In der kommunalen Aufsicht des Landratsamtes müssen deren Mitarbeiter das Zahlenwerk prüfen und für gut oder für schlecht befinden. Bei gut ist der Haushalt genehmigt, bei schlecht wird er versagt. Doch für die Ellricher gibt es noch einen anderen, einen Schwebzustand. Man solle in der Südharzstadt einige Zahlen noch mal überdenken, vor allem das mit der Kreditaufnahme, habe man Bürgermeister Schröder mitgeteilt und der schüttelt mit dem Kopf. Was da in dem Zahlenwerk noch fehlt, das ist die Jahresrechnung für 2003. Und auf die scheinen die Kommunalaufseher sehr gespannt zu sein.
Das Hin- und Herschicken von Papieren kostet beiden Verwaltungen nicht nur Porto, sondern kostet den Ellrichern beim Auftragsprozedere vermutlich auch einige Bindefristen. Schlimmer noch: Ohne genehmigten Haushalt kann die Kommune keine Aufträge auslösen. Keine Aufträge bedeuten keine Arbeit für die Bauunternehmen, die gerade danach förmlich lechzen.
Doch in Ellrich will man die Verwaltungskopf nicht hängen lassen, statt dessen soll es bis zur Kommunalwahl noch einige Sitzungen des Stadtrates geben, kündigte Gerald Schröder gegenüber nnz an. Es gebe Chancen auf Fördermittel und es muß ein Nachtragshaushalt gemacht werden. Wenn möglich, dann noch vom jetzigen Stadtrat. Die dann notwendige Genehmigung ist eine andere Sache. Die Mannschaft in der Kommunalaufsicht in Nordhausen wechselt nach Wahlen ja nicht.
